Sorge um Royal

Experte äußert sich zu Mette-Marits Zustand: So steht es wirklich um sie

Die Lage von Mette-Marit wirkt ernster denn je. Neue Aussagen aus dem Königshaus und die Einschätzung eines Experten machen deutlich, wie stark ihr Alltag eingeschränkt ist.

Die Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen wächst. Am Dienstag (26. Mai) äußerte sich Kronprinz Haakon öffentlich zum Gesundheitszustand seiner Ehefrau und fand dabei sehr klare Worte. „Die Kronprinzessin ist ernsthaft krank, und ich finde, dass es ihr in letzter Zeit ein ganzes Stück schlechter geht“, sagte Haakon laut Nettavisen.

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Damit bestätigte der Thronfolger, dass sich die seit Längerem bekannte Lungenerkrankung seiner Frau weiter verschärft hat. Besonders belastend: Mette-Marit ist inzwischen im Alltag regelmäßig auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen, was auch bei öffentlichen Terminen sichtbar wurde.

Die Sorge um Mette-Marit ist groß.

Der Bedarf an Sauerstoff gilt unter Fachleuten als ernstes Signal. Mette-Marit trug zuletzt bei Auftritten, darunter auch am norwegischen Nationalfeiertag, ein Sauerstoffgerät mit Nasenkatheter. Haakon erklärte dazu, dass diese Hilfe ihre Beschwerden etwas lindere, jedoch keine ideale Lösung sei.

Die 52-Jährige zeigt sich damit weiterhin in der Öffentlichkeit, doch die Bilder machen deutlich, wie sehr die Krankheit ihren Tagesablauf inzwischen bestimmt. Öffentliche Verpflichtungen dürften für die Kronprinzessin damit immer schwerer zu bewältigen sein.

Lungenfacharzt sieht kaum körperliche Reserven

Auch ein norwegischer Lungenspezialist äußerte sich nun zur Lage des Royal. Olav Kåre Refvem erklärte laut Nettavisen, dass der dauerhafte Einsatz von Sauerstoff auf stark begrenzte körperliche Reserven hindeute. „Wenn sie die ganze Zeit Sauerstoff benutzen muss, bedeutet das, dass sie wenig Spielraum hat“, so Refvem.

Nach Einschätzung des Mediziners befindet sich Mette-Marit in einem Zustand, der körperliche Anstrengungen kaum noch zulässt. Seine Worte zeigen, wie ernst die Situation medizinisch eingeordnet wird.

Lungenfibrose erschwert die Sauerstoffaufnahme

Mette-Marit leidet an Lungenfibrose, einer Erkrankung, bei der das Lungengewebe dauerhaft geschädigt wird. Dadurch fällt es dem Körper zunehmend schwerer, ausreichend Sauerstoff aufzunehmen. Das Krankheitsbild entwickelt sich häufig schleichend und kann sich in sehr unterschiedlichem Tempo verschlimmern.

Refvem betonte zudem, dass eine Verschlechterung nicht automatisch auf frühere Überlastung zurückzuführen sei: „Die Verschlechterung des Zustands ist eher ein Bild dafür, dass die Lungen schlechter funktionieren.“ Gerade diese Unberechenbarkeit macht die Erkrankung für Betroffene besonders belastend.

Weniger royale Termine für Mette-Marit erwartet

Für die kommenden Monate wird deshalb damit gerechnet, dass Mette-Marit ihre royalen Aufgaben deutlich reduzieren muss. Schon jetzt scheint jeder öffentliche Termin genau abgewogen zu werden. Dass sie sich trotz ihrer Beschwerden weiterhin zeigt, unterstreicht ihren Pflichtsinn, zugleich aber auch die Grenzen, die ihr Gesundheitszustand setzt.

Im norwegischen Königshaus rückt damit ein Thema in den Mittelpunkt, das weit über repräsentative Auftritte hinausgeht: die Frage, wie stark die Kronprinzessin ihr Leben künftig an die Krankheit anpassen muss. Wie der Palast bereits vor ein paar Wochen bestätigte, lässt sich eine Lungentransplantation für die Prinzessin in Zukunft wohl nicht abwenden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/PPE

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