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Senta Berger schwer gestürzt: Not-OP nach Oberschenkelbruch
Ein halber Meter Tiefe wurde Senta Berger zum Verhängnis. Nach einem Sturz in Hamburg musste die Schauspielerin notoperiert werden.
Hamburg – Ein eigentlich ganz gewöhnlicher Soundcheck wird für Senta Berger (84) zum folgenschweren Unglück. Am Freitagnachmittag (16. Januar) stürzt die Schauspiel-Ikone in der Hamburger Laeiszhalle auf dem Weg zur Bühne einen halben Meter in die Tiefe, wie bild.de berichtet. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und Kollegen Friedrich von Thun (83) sollte Senta Berger an diesem Abend eine Loriot-Lesung präsentieren. Die Veranstaltung musste kurzfristig abgesagt werden, ebenso der geplante Termin am Sonntag in Kiel.
Offenbar will Senta Berger trotz des Sturzes zunächst weiter proben. Die professionelle Bühnenkünstlerin argumentiert, sie müsse ja nur sitzen. Doch die Notärzte überreden sie schließlich, sich ins Krankenhaus bringen zu lassen. Dort stellen die Mediziner fest: Senta Berger hat sich bei dem Unfall einen Oberschenkelbruch zugezogen. Am frühen Sonntagmorgen wird die 84-Jährige in einer Hamburger Klinik operiert.
Senta Berger am Sonntag operiert: Schauspielstar verpasst wohl anstehende Filmpremieren
Glück im Unglück: Die Operation verläuft nach Informationen von bild.de gut. Senta Berger befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Für viele Menschen höheren Alters kann ein solcher Eingriff ein erhebliches Risiko darstellen. Die Schauspielerin, die seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Darstellerinnen im deutschsprachigen Raum zählt, meistert auch diese Herausforderung.
Wann Senta Berger vollständig genesen sein wird, ist derzeit unklar. Alle anstehenden Termine für ihren neuen Kinofilm „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, der ab 29. Januar in den Kinos läuft, müssen abgesagt werden. Darunter auch ein geplanter Auftritt in der ARD-Show „Klein gegen Groß“.
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Bei den Filmpremieren Ende Januar wird Senta Berger wohl auch auf dem roten Teppich an der Seite ihres Sohnes Simon Verhoeven (53) fehlen. Der Regisseur des Films erklärt gegenüber bild.de: „Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh, dass sie in sehr guten Händen ist. Sie ist eine Kämpferin, das wird sie jetzt auch wieder beweisen.“
Ihr schauspielerisches Talent hat die 84-Jährige indes bereits längst bewiesen, unter anderem dank Rollen in „Kir Royal“ oder „Die schnelle Gerdi“. Und es klingt ganz so, als wolle sie ihrer Leidenschaft auch weiter treu bleiben, auch wenn zeitweise Gerüchte um ein mögliches Karriereende die Runde gemacht hatten. Denen schob die die gebürtige Wienerin jüngst in einem Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ einen Riegel vor: „Habe ich wirklich gesagt, dass Schluss ist? Nein. Natürlich ändert sich ab einem gewissen Alter und in einer gewissen Lebenssituation die Einstellung zur Arbeit. Aber Gott sei Dank bin ich ja in einem Beruf, in dem man nicht in Rente geschickt wird. Insofern muss ich das Ende selbst bestimmen.“ Übrigens: So findet Senta Berger nach dem Tod ihres Mannes wieder Kraft. Verwendete Quellen: bild.de, „Bild am Sonntag“ (Ausgabe vom 18. Januar 2026)