Eine Stimme für die Ewigkeit

Vom Bergarbeiterkind zum Weltstar: Die Karriere von Bonnie Tyler († 75) in Bildern

Bonnie Tyler im Mai 1983 auf einem Motorrad.
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Gaynor Hopkins – so lautet Bonnie Tylers bürgerlicher Name – wächst 1951 in Skewen bei Swansea im walisischen Bergarbeiter-Milieu auf, als eines von sechs Kindern in einer kleinen Sozialbauwohnung. Ihre Manager geben ihr Mitte der Siebziger den Künstlernamen Bonnie Tyler.
Cover des Albums „Faster Than the Speed of Night“ von Bonnie Tyler aus dem Jahr 1983. Das Album landete auf Platz 1 der britischen Album-Charts.
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Ihre charakteristische Reibeisenstimme ist übrigens einem glücklichen Missgeschick zu verdanken. Nach einer Stimmbandoperation im Jahr 1977 hält sie das ärztlich verordnete Sprechverbot nicht durch – und kehrt mit einem völlig verwandelten Organ ins Studio zurück. Was folgt, ist Musikgeschichte: 1983 produziert Komponist und Produzent Jim Steinman (73, † 2021) das Album „Faster Than the Speed of Night“, auf dem die Powerballade „Total Eclipse of the Heart“ erscheint. Der Song wird zu einer der meistverkauften Singles aller Zeiten und macht Bonnie Tyler weltweit berühmt.
Manfred Sexauer, Bonnie Tyler und Anita Hegerland im November 1987 bei der Preisverleihung Goldene Europa Deutschland.
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Bonnie Tyler – hier mit Manfred Sexauer und Anita Hegerland bei der Preisverleihung Goldene Europa – bekam den Preis 1978 und 1994 verliehen.
Bonnie Tyler und Modedesigner Wolfgang Joop in den Neunzigern.
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Smalltalk bei Brot und Würstchen: Bonnie Tyler in den Neunzigern bei einer Veranstaltung mit Star-Designer Wolfgang Joop.
Bonnie Tyler singt 2007 gemeinsam mit Fernsehmoderator Florian Silbereisen während der TV-Show „Das Sommerfest der Volksmusik“ in Magdeburg.
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Bonnie Tyler war auch oft zu Gast in deutschen TV-Shows, hier bei einem gemeinsamen Auftritt mit Moderator Florian Silbereisen 2007 in „Das Sommerfest der Volksmusik“.
Bonnie Tyler am 18. Mai 2013 beim Finale des Eurovision Song Contest 2013 in Malmö, Schweden.
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Beim Eurovision Song Contest im Mai 2013 ging Bonnie Tyler im schwedischen Malmö mit dem Titel „Believe in me“ für das Vereinigte Königreich an den Start, landete jedoch nur auf dem 19. Platz.
Bonnie Tyler mit Ehemann Robert Sullivan beim Müncher Filmfest am 23. Juni 2017.
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Immer an ihrer Seite: Ehemann Robert Sullivan – hier beim Müncher Filmfest 2017. Mit dem ehemaligen Judoka war Bonnie Tyler seit 1973 verheiratet.
Bonnie Tyler und Wencke Myhre 2019 bei der Jubiläumsshow „50 Jahre ZDF-Hitparade“, moderiert von Thomas Gottschalk.
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Bonnie Tyler und Wencke Myhre (rechts) 2019 bei der Jubiläumsshow „50 Jahre ZDF-Hitparade“, moderiert von Thomas Gottschalk.
Bonnie Tyler wurde am 1. Februar 2023 im Rahmen einer Verleihungszeremonie auf Schloss Windsor zum Mitglied des Ordens des Britischen Empire (MBE) ernannt.
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2023 wurde Bonnie Tyler auf Schloss Windsor zum Mitglied des Ordens des Britischen Empire (MBE) ernannt.
Bonnie Tyler beim Silvester-Schlagerbooom 2025 mit Florian Silbereisen in München.
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Beim Silvester-Schlagerbooom 2025 feierte Bonnie Tyler gemeinsam mit den Fans ins neue Jahr hinein – jetzt muss die Musikwelt von einer der beliebtesten Sängerinnen Abschied nehmen.
  • Susanne Kröber
    VonSusanne Kröber
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Sie sang sich mit einer unverwechselbaren Stimme in Millionen Herzen: Jetzt ist Bonnie Tyler tot. Ein Rückblick auf ein außergewöhnliches Leben.

Die Musikwelt steht still: Bonnie Tyler, die walisische Sängerin mit der unvergleichlichen Reibeisenstimme, ist in der Nacht zum 9. Juli 2026 in einem Krankenhaus in Portugal gestorben. Sie wurde 75 Jahre alt. Wie die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet, erliegt sie den Folgen einer Infektion nach einer Notoperation wegen einer perforierten Darmwand – nur Wochen, nachdem sie ins künstliche Koma versetzt worden war.

Ihre Familie teilt mit: „Bonnies Familie und ihr Team geben mit tiefem Bedauern bekannt, dass Bonnie gestern Abend unerwartet in einem Krankenhaus in Portugal an den Folgen der Krankheit, wegen der sie behandelt wurde, verstorben ist.“ Verwendete Quellen: thesun.co.uk, Instagram

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bildagentur Monn

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