Tipps zum Sparen
Benzinpreis explodiert: Mit diesen Tricks sparen Sie bares Geld
Durch den Ukraine-Krieg explodiert der Benzinpreis in bisher ungekanntem Maß. Tipps, um beim Fahren Sprit und somit bares Geld zu sparen.
Berlin – Die Benzinpreise in Deutschland erreichen dieser Tage Rekordwerte, noch nie war Tanken so teuer wie aktuell. Der Benzinpreis klettert auf ein Allzeithoch und liegt vielerorts bei über 2 Euro pro Liter. Viele deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer fahren deshalb ins Nachbarland, wo die Spritpreise deutlich niedriger sind als bei uns. Wer nicht nach Polen fahren kann, hat die Möglichkeit, seinen eigenen Benzinverbrauch mit einigen Tricks zu senken und damit Geld zu sparen. Bei den gegenwärtigen Rekord-Spritpreisen kommt es auf jeden Liter an.
Benzinpreis explodiert: Mit diesen Tricks sparen Sie Benzin und damit bares Geld
Ein besonders einfacher Weg, um beim Sprit-Preis durch selteneres Tanken gegenzusteuern ist, möglichst wenig unnötiges Gewicht im und am Auto mitzuführen. Wo es nicht erforderlich ist, sollte kein oder nur leichtes Gepäck im Auto verstaut werden. Haben Sie Sachen im Kofferraum, die Sie gerade nicht brauchen? Raus damit, denn durch zusätzliches Gewicht wird der Spritverbrauch auf einer Strecke von hundert Kilometern um etwa 0,3 Liter erhöht.
Hohe Benzinpreise abfedern: Autos nicht vollladen, wo es nicht nötig ist
Besondere Energiefresser sind Dachträger für Fahrräder. Wird ein Dachgepäckträger nicht benötigt, sollte er abgebaut werden. Ein mit Rädern beladener Dachträger kann zu einem Mehrverbrauch von bis zu 40 Prozent führen. Der Transport von Fahrrädern sorgt nicht nur für einen hohen Energieverbrauch, wenn diese auf dem Dach angebracht sind. Auch eine Befestigung hinten am Auto kann zu einem bis zu 20 Prozent höherem Spritverbrauch führen. Da nicht nur der Benzin-, sondern auch der Preis für Erdgas explodiert, muss gespart werden, wo es möglich ist.
Sprit-Preis auf Rekordhoch: Mit dem richtigen Reifendruck beim Tanken Geld sparen
Eine weitere Möglichkeit, beim Sprit-Preis auf Rekordhoch an der Tankstelle zu sparen, ist, immer auf den richtigen Reifendruck des Fahrzeugs zu achten. Bei zu geringem Reifendruck erhöht sich der Rollwiderstand und der Reifen verformt sich. Das erzeugt Wärme, sprich Energie, die beim Fahren verloren geht, was wiederum zu einem höheren Verbrauch an Benzin oder Diesel führt.
Es ist daher wichtig, den Druck des Reifens immer wieder zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. Entscheidend ist dabei, sich genau an dem empfohlenen Wert der Betriebsanleitung zu orientieren – der Reifendruck sollte keineswegs höher sein, als empfohlen. Hält man den Reifendruck auf dem Maß, das die Betriebsanleitung vorsieht, ist das sicher – und spritsparend.
Steigender Spritpreis: Benzin sparen durch vorausschauendes Fahren
Bei jedem Bremsvorgang wird Energie aufgewendet, nach jeder Bremsung muss neu angefahren werden, das wiederum verbraucht Sprit. Wer in Anbetracht steigender Benzinpreise unnötige Kostenfallen vermeiden möchte, sollte deshalb auch vorausschauend fahren. Eine konstante und gleichmäßige Geschwindigkeit kann den Spritverbrauch niedrig halten, zudem sorgt eine vorausschauende Fahrweise für größere Sicherheit im Verkehrsgeschehen.
Vorausschauend Fahren bedeutet, den Verkehr um sich herum gut im Blick zu behalten und somit nicht ruckartig und plötzlich auf Ereignisse reagieren zu müssen. Dabei gilt es immer damit zu rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen. Wichtig ist dabei besonders den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Benzin sparen und Verkehrssicherheit gehen Hand in Hand.
Benzin sparen: Was Sitzheizung und Klimaanlage mit dem Benzinpreis zu tun haben
Doch der Energieverbrauch eines Autos hat nicht nur mit der Fahrweise und der Beladung des Autos zu tun, auch der Energieverbrauch im Innenraum des eigenen Fahrzeugs kostet Geld. Besonders Sitzheizung und Klimaanlage können zur versteckten Kostenfalle werden: Die Sitzheizung kann den Verbrauch auf hundert Kilometern um bis zu 0,25 Liter erhöhen, beim aktuellen Rekord-Benzinpreis macht das bereits einen Unterschied. Derweil arbeiten Unternehmen an klimafreundlicheren Kraftstoffen für Verbrenner. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) verteilt E-Fuels hingegen eine Absage.
Noch schlechter sieht es bei der Klimaanlage aus: Fährt diese hochtourig auf voller Leistung, können bis zu 2 Liter auf hundert Kilometern mehr verbraucht werden. Es geht daher ums richtige Kühlen mit Maß – nicht um den Verzicht auf die Klimaanlage, denn nicht überhitzt zu sein, führt zu einer sichereren Fahrweise.
Bei hohen Benzinpreisen seltener tanken: regelmäßige Wartung des Motors und das richtige Öl
Möchten Autofahrer bei hohen Benzinpreise möglichst selten tanken, sollten sie ihr Fahrzeug zudem regelmäßig warten lassen. Es ist ganz einfach: Ein optimal justierter Motor verbraucht am wenigstens Kraftstoff. Alte Zündkerzen und Luftfilter können den Verbrauch erhöhen, es macht daher Sinn, seinen Wagen in regelmäßigen Abständen einer Überprüfung zu unterziehen.
Auch der Einsatz hochwertiger Leichtlauföle kann sich rechnen, selbst wenn diese ungefähr doppelt so viel kosten wie Mineralöle. Der ADAC hat berechnet, dass mit diesen Ölen im Jahr 70 Euro gespart werden können, wenn ein Autofahrer oder eine Autofahrerin jährlich etwa 15.000 Kilometer mit einem Durchschnittsverbrauch von 10l/100km zurücklegt.
Explodierender Benzinpreis: Fuß vom Gas – weniger Tempo spart Benzin und Geld beim Tanken
Wer sparen will, sollte Höchstgeschwindigkeiten vermeiden. Für Landstraßen und Autobahnen gilt die Faustregel: Je geringer die Drehzahl, desto niedriger ist auch der Verbrauch. Hochtouriges Fahren verbraucht grundsätzlich mehr Sprit. Befindet sich das Auto bereits im höchsten Gang, wächst die Drehzahl durch zunehmendes Tempo. Besonders über 100 km/h steigt der Kraftstoffverbrauch mit wachsendem Tempo. Es macht daher Sinn, auf der Autobahn eine gleichmäßige Geschwindigkeit zwischen etwa 100 und 130 km/h zu halten. So kann trotz explodierender Benzinpreise etwas gespart werden.
Es gibt noch weitere Tipps, um weniger zu Sprit beim Fahren zu verbrauchen. Fakt ist, am hohen Spritpreis ändert das nichts. Trotzdem lässt sich mit ein paar Tipps und Tricks bares Geld sparen, wenn es ums Tanken geht. Zwar sinken die Preise dadurch nicht, doch zumindest muss etwas seltener getankt werden. Bei den aktuellen Rekord-Preisen für Benzin macht das schnell einen Unterschied.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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