Corona-Virus „menschengemacht“? US-Forscher über eine kontroverse These

Im Buch „The Truth about Wuhan“ stellt der US-amerikanische Forscher Andrew Wuff eine brisante These auf: Er behauptet das Corona-Virus sei „menschengemacht“.

New York/Wuhan – Um die Herkunft des Corona-Virus ranken sich weiterhin viele Mythen. Zuletzt gelang es einem Forscherteam, den Ursprung von dessen Omikron-Subvarianten herauszufinden. Zufolge von Forscherinnen und Forschern sei die Thematik differenzierter zu betrachten, als bisher angenommen. Eine Antwort auf die Frage, wo die Corona-Pandemie jedoch ihren absoluten Ausgangspunkt findet, steht jedoch weiterhin aus. Ein US-amerikanischer Forscher und Autor berichtet in diesem Kontext von einem „menschengemachten Virus“.

Aus dem Labor ausgebrochen: Forscher behauptet den Ursprung von Corona zu kennen

Was steckt hinter der These, das Corona-Virus sei „menschengemacht“? Wie ntv.de berichtet, stammt die Annahme von einem Forscher, dessen ehemalige US-amerikanische Forschungsorganisation „EcoHealth Alliance“ mit dem Wuhan Institute of Virology Institut zusammengearbeitet hätte. Unter Berufung auf Erstmeldungen von „The Sun“ spricht besagter Wissenschaftler Andrew Huff in seinem Buch „The Truth about Wuhan“ von einer Kooperation, die sich der RNA-Viren-Forschung gewidmet hätte.

Die US-amerikanische Regierung hätte das Projekt außerdem finanziert, schreibt Huff in seinem am 6. Dezember 2022 veröffentlichten Buch. Im Zuge der Forschungsdurchführungen wäre es häufiger zu sogenannten „Gain-of-Function“-Forschungen gekommen. Dabei handelt es sich um Durchführungen zum Zweck der künstlichen Erhöhung der Übertragbarkeit eines Krankheitserregers.

„The Truth about Wuhan“: In seinem Buch bezeichnet der US-amerikanische Forscher Andrew Huff das Corona-Virus und seinen Ursprung als „menschengemacht“.

So sollen etwaige Infektionskrankheiten und deren Verläufe im Kontext von Pandemien oder des Einsatzes von Impfstoffen skizziert werden. Wuff geht nun davon aus, dass schlechte Sicherheitsvorkehrungen dazu geführt hätten, dass das Corona-Virus aus dem chinesischen Labor entkommen wäre – zu einem ähnlichen Ergebnis kam zuletzt übrigens auch eine ebenso umstrittene Studie, die sich mit dem Corona-Virus beschäftigt hatte.

Ursprung von Corona bleibt unkgeklärt: Beweie für „menschengemachtes Virus“ fehlen

Nach Berichten von ntv.de sagt der ehemalige US-amerikanische Forscher von „EcoHealth Alliance“, dass das Labor in Wuhan über „bekannte Methoden“ verfügt hätte, „um Fledermaus-Coronaviren so zu manipulieren, dass sie andere Arten infizieren“.

Trotz des früh geäußerten Vorwurfs, die Corona-Pandemie hätte ihren Ursprung in Forschungsexperimenten in Wuhan, konnten entsprechende Belege bis heute nicht erbracht werden. Daran scheitern auch die Ausführungen von Andrew Wuff. Nach Berichten von ntv.de nennt auch der ehemalige US-Forscher keine Beweise.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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