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Die Präsentation der atemberaubenden Weltraum-Bilder vom Weltraumteleskop James Webb haben eines nicht gezeigt: James Webb’s Aufnahmen vom Jupiter.
Washington D.C. – Die ersten Bilder des Weltraumteleskops James Webb wurden am 12. Juli 2022 präsentiert und die Welt redet und schreibt über die spektakulären Weltraumbilder. Doch worüber kaum jemand redet, sind die Aufnahmen vom Jupiter, die im Auftrag der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA vom James-Webb-Teleskop gemacht wurden.
Dabei zeigen sie, dass das James-Webb-Teleskop auch sich schneller bewegende Objekte erfassen kann. Speziell die an Bord verbaute Nahinfrarotkamera NIRCam. Mit einer Belichtungszeit von 75 Sekunden zeigen die beiden Jupiter-Aufnahmen auch dessen Monde Europa, Thebe und Metis.
James-Webb-Teleskop: Spektakuläre Weltraum-Bilder vom Universum
Welche Hauptbilder des Weltraumteleskops veröffentlicht wurden, können Sie in der nachfolgenden Bildergalerie bestaunen:
„James Webb“ vs. „Hubble“ – Die Bilder der Weltraumteleskope im Vergleich
Jupiters Monde: James-Webb-Teleskop Spektakuläre Weltraum-Bilder auch vom Jupiter und dessen Monden
James-Webb-Teleskop macht atemberaubende Bilder von Jupiters Monden. Der Gasriese Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem und von der Sonne aus gesehen, der erste von vier Gasplaneten. Zwischen ihm und dem Mars befindet sich der Asteroidengürtel. Die Hauptplaneten in Richtung Sonne sind alles terrestrische Gesteinsplaneten und die vier Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun gehören zu den Gasriesen unseres Sonnensystems.
Vermutlich ist es neben vielen Faktoren auch Jupiter zu verdanken, dass auf der Erde überhaupt Leben entstehen konnte. Denn seine Gravitationskräfte sind so groß, dass er Asteroiden aus der Ferne des Weltalls einfach verschluckt und andere wiederum ableitet oder sie als Monde einverleibt. 79 Monde soll der Planet haben. Doch es könnten noch viel mehr sein, die heute noch nicht entdeckt wurden. Drei von ihnen sind die Jupitermonde Metis, Europa und Thebe.
Der Jupitermond Metis
Metis wurde 1979 entdeckt und ist der innerste bekannte Mond des Gasriesen. Sein mittlerer Durchmesser beträgt ungefähr 43 Kilometer und für eine Umrundung des Jupiters bracht der Mond Metis gerade einmal sieben Stunden.
Der Jupitermond Europa
Der wohl bekannteste Jupitermond ist der Eismond Europa. Er ist der zweit innerste Trabant des Gasriesen Jupiter und circa 3.120 Kilometer im Durchmesser groß. Um seinen Mutterplaneten zu umrunden, braucht Europa dreieinhalb Tage. Unter seiner dicken Eisschicht wird flüssiges Wasser erwarten. Damit ist Europa einer der vielversprechendsten Kandidaten für Leben außerhalb der Erde – wobei hier Mikroben und kein intelligentes Leben gemeint sind.
Der Jupitermond Thebe
Thebe gehört zu den inneren Jupitermonden. Der Trabant hat einen mittleren Durchmesser von 99 Kilometern und braucht 16 Stunden, um den Gasriesen zu umrunden.
James-Webb-Teleskop als Kometen-Jäger
Die Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops zeigen die drei inneren natürlichen Satelliten von Jupiter. Das linke Bild wurde im Kurzwellenlängenbereich (Filter F212N) aufgenommen. Bei dem rechten Bild handelt es sich um eine Langwellenlängenaufnahme (F323N). Sie können sowohl den Planeten als auch seine Monde und seinen Ring – denn nicht nur der Saturn hat Ringe – auf der Schmalbandaufnahme erkennen.
Die NIRCam-Nahinfrarotkamera vom James Webb kann somit auch schnell bewegliche Objekte im Sonnensystem erfassen. Damit könnte das Weltraumteleskop auch für die Verfolgung von erdnahen Objekten und Kometen nützlich sein. Zwar besteht derzeit keine Gefahr, dass wir von einem gefährlichen Asteroiden oder Kometen getroffen zu werden, jedoch erhöht der zusätzliche Schutz auch die Sicherheit auf der Erde – zumindest wenn es um die Gefahr von oben geht.