Änderung beim Online-Banking
Sparkassen und Volksbanken: Millionen Kunden müssen sich umgewöhnen
Die Sparkasse und die Volksbank wollen das Online-Banking noch sicherer machen. Für Millionen von Kunden bedeutet das, sie müssen sich umstellen.
Frankfurt – Bei der Sparkasse und der Volksbank ändert sich bald einiges für Kundinnen und Kunden, denn beide Häuser stellen beim Online-Banking um. Ein altes Authentifizierungsverfahren soll noch in diesem Jahr neuen Methoden vollständig weichen. Dabei geht es zum einen darum, Geld zu sparen, zum anderen soll mehr Sicherheit gewährleistet werden. Damit reagieren die Banken auch auf immer lauter werdende Kritik in Fragen der Sicherheit beim Banking.
Volksbank und Sparkasse ändern Authentifizierungsvorgang: Bei den Banken endet das SMS-TAN-Verfahren
Analoges Banking weicht immer mehr seinem digitalen Pendant, auch bei der Sparkasse und der Volksbank steigen immer mehr Kundinnen und Kunden auf Online-Banking um. Laut Angaben des Handelsblatts nutzen bei beiden Häusern mittlerweile 2,4 Millionen Menschen das Online-Angebot. Sie müssen sich jetzt auf Umstellungen gefasst machen, denn der Authentifizierungsprozess beim Online-Banking soll sich ändern* – schon bald gibt es kein SMS-TAN-Verfahren mehr. Auch in Niedersachsen, wo immer noch die Winterruhe gilt, müssen sich Kunden umstellen. Dort hatte eine Rotenburger Sparkassenfiliale durch eine Impfaktion in ihren Räumen erst kürzlich auf sich aufmerksam gemacht.
Der Authentifizierungsprozess soll der Sicherheit dienen und gewährleisten, dass keine Betrüger sich Zugang zu fremden Konten verschaffen können. Via TAN-Verfahren können verschiedene Vorgänge, wie Logins oder Überweisungen autorisiert werden. Bei der Sicherheit von Automaten gab es zuletzt ebenfalls Probleme, viele Banken sehen sich mit Automatensprengungen konfrontiert.
Volksbank und Sparkassen: Bis September 2022 müssen sich Kunden der Banken beim Online-Banking umstellen
Kundinnen und Kunden von Volksbank und Sparkasse werden sich schon bald an neue Authentifizierungsmöglichkeiten im Rahmen des Online-Banking gewöhnen müssen, denn die Banken wollen schon sehr bald mit der Umstellung beginnen: Schon im September 2022 soll es keine Möglichkeit mehr geben, sich im Rahmen des SMS-TAN Verfahrens zu authentifizieren. Das soll nicht nur für gesteigerte Sicherheit im Prozess sorgen, es spart auch Geld. Das SMS-TAN-Verfahren ist deutlich teurer als die bereits viel genutzte Methode über den sogenannten App-TAN.
Sparkasse und Volksbank setzen auf sicherere Verfahren bei Online-Banking – im Rahmen der Umstellung wird von Phishing-Mails an Sparkassen-Kunden gewarnt
Sparkassen und Volksbanken wollen jetzt auf sicherere Verfahren im Online-Banking setzen, wie eben das App-TAN-Verfahren. Ein Risiko des SMS-TANs besteht darin, dass SMS abgefangen werden könnten. Ein Sprecher des IT-Dienstleisters von Sparkassen und Volksbanken erklärte dem Handelsblatt, das SMS-TAN-Verfahren sei sehr anfällig für Missbrauch im Fall eines Diebstahls des Handys.
Doch auch bei der Umstellung sollte Vorsicht geboten sein, eine Benachrichtigung von Kunden per E-Mail sollte dabei für besondere Skepsis sorgen. Insbesondere Sparkassen-Kunden erreichen derzeit immer wieder Phishing-Mails. Die Verbraucherzentrale warnt vornehmlich vor Nachrichten mit dem Betreff „Änderung der Richtlinien“. Bei Zweifeln sollte immer direkt die Bank kontaktiert werden, um sicherzugehen, ob es sich bei ihr wirklich um den Absender handelt.
Besondere Vorsicht ist bei E-Mails geboten, in denen nach sensiblen Daten der Verbraucher gefragt wird. Die Verbraucherzentrale stellt hierzu fest, dass keine Bank via E-Mail nach sensiblen Daten von Kunden fragen würde. Das Ende des SMS-TAN-Verfahrens soll zusätzliche Sicherheit bringen, Kundinnen und Kunden müssen bei der Umstellung dennoch aufpassen, nicht trotzdem Opfer von Betrug zu werden.* kreiszeitung.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.
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