Wetter in Deutschland

Unwetter rollen über Süden Deutschlands: Campingplatz geräumt – Baum erschlägt Mann 

Nach vielen Tagen Hitze sind schwere Unwetter über Bayern und Baden-Württemberg gezogen. Der Bahnverkehr ist auch am Freitag eingeschränkt.

Update vom 25. August, 16.17 Uhr: Vom Sommer-Wetter mit Sonnenschein kann sich Deutschland an diesem Wochenende verabschieden. Auf die Hitze der vergangenen Tage folgt laut dem Deutschen Wetterdienst DWD am Wochenende Sturm. Nachdem heute bereits ein Campingplatz in Süddeutschland geräumt werden musste, steigt die Gefahr am Nachmittag auch im Westen des Landes. Dort soll es laut DWD zu Sturmböen mit 90 km/h kommen. Doch auch orkanartige Böen und sogar Tornados könne man dort nicht ausschließen.

Unwetter ziehen über Deutschland, in Teilen im Westen können sogar Tornados nicht ausgeschlossen werden. (Symbolbild)

Unwetter rollen über Süden Deutschlands: Campingplatz geräumt – Baum erschlägt Mann 

Update vom 25. August, 14.43 Uhr: Während des Unwetters ist ein Mann in seinem Zelt im baden-württembergischen Hechingen von einem Baum erschlagen worden. Das teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Durch den Sturm am Donnerstagabend wurde ein Teil des Baumes entwurzelt und stürzte auf das Zelt, in dem sich der 62 Jahre alte Mann alleine befand. Eine Fußgängerin fand den Leichnam am Freitagmorgen.

Unwetter über Deutschland: Camping-Platz mit 900 Menschen geräumt

Update vom 25. August, 12.46 Uhr: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Freitag sind am Donnerstagabend Orkanböen mit bis zu 144 Kilometern pro Stunde über den Bodensee gefegt. Der Spitzenwert während des Unwetters sei in Lindau erreicht worden, gab ein DWD-Sprecher bekannt. Dort musste laut Polizei ein Camping-Platz mit 900 Menschen geräumt werden (siehe Update vom 25. August, 7.33 Uhr)

Mit bis zu 40 Litern in einer Stunde habe es den meisten Regen im Schwarzwald gegeben. In Freiburg etwa seien 36 Liter pro Stunde gemessen worden. Dort liefen laut Einsatzkräften Keller voll und Straßen wurden überschwemmt. In Bayern kamen mit bis zu 31 Litern die Stunde die meisten Regengüsse in Lenggries (Bad Tölz-Wolfratshausen) und Tittmoning (Landkreis Traunstein) herunter.

Update vom 25. August, 12.07 Uhr: Das Unwetter hat in Bayern eine kuriose Situation herbeigeführt: In Rehling (Landkreis Aichach-Friedberg) wurden Einsatzkräfte von einem Anwohner alarmiert. Der fand nach Angaben der örtlichen Polizei urplötzlich vor seinem Haus einen Wohnwagen vor, der weder vorher schon dort stand noch ihm gehörte. Ersten Erkenntnissen nach war der Wohnanhänger vom Wind eine leicht abschüssige Straße hinuntergeweht worden und vor dem Haus des Anwohners zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug blieb dabei unbeschädigt.

Unwetter rollen über Süden Deutschlands – Campingplatz geräumt, sechs Menschen verletzt

Update vom 25. August, 8.51 Uhr: In Süddeutschland tobten schon in der Nacht zum Freitag Unwetter. Dabei sorgte ein Blitzeinschlag in einer Gaststätte in Freising (Bayern) für einen Schaden von 25.000 Euro. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, wie das Polizeipräsidium Oberbayern/Nord mitteilte. Derweil geriet am Donnerstag im baden-württembergischen Pfullendorf ein Bauernhaus in Brand, der finanzielle Schaden beträgt rund 700.000 Euro. Das Feuer sei vermutlich nach einem Blitzeinschlag entstanden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Das Dach der Scheune sei eingestürzt. Verletzt wurde niemand.

Update vom 25. August, 7.33 Uhr: Eine Unwetterfront ist am Abend über den Süden Deutschlands gezogen. In Bayern und Baden-Württemberg stürzten Bäume um, Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden. In München musste der S-Bahn-Verkehr zwischenzeitlich komplett eingestellt werden und auch in Stuttgart wurden am Abend zwei Strecken gesperrt. In Bayern sei am Freitag „mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Auch kommt es kurzfristig zu Zugausfällen“, teilte die Bahn am Morgen mit. In Baden-Württemberg sind Regionalbahnstrecken am Freitag ebenfalls weiterhin gesperrt.

Auf einem Campingplatz in Lindau am Bodensee wurden sechs Menschen verletzt, einer davon schwer. Der Campingplatz wurde geräumt. Wie ein Polizeisprecher sagte, verbrachten rund 900 Camper die Nacht in der Inselhalle in Lindau. Erst bei Tageslicht können die Unwetterschäden eingeschätzt und beseitigt werden, hieß es. In Freiburg hat Starkregen für überflutete Keller und Straßen gesorgt. Eine Person musste aus einem Keller gerettet werden.

Wetter in Deutschland: Auf Hitze folgen heftige Gewitter – DWD warnt vor Superzelle

Update vom 24. August, 19.45 Uhr: Zum Ausklang der Woche bringen teils schwere Gewitter einen Wetterumschwung nach Deutschland. Das Sturmtief „Denis“ zieht von den Beneluxländer kommend über die Bundesrepublik hinweg in Richtung Nordsee – und bringt eine Mischung aus Starkregen, Hagelkörnern und Orkanböen mit sich. Die ersten Auswirkungen sind im Südwesten des Landes zu spüren.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet sogar mit einer Superzelle. Dies könnte regional bis Montag (27. August) zu Niederschlägen von gut 100 Litern pro Quadratmeter führen. Zusätzlich besteht die Gefahr von Hagelkörnern in der Größe von Tischtennisbällen. Bereits am Donnerstagabend (24. August) musste die Feuerwehr in Baden-Württemberg mehrfach ausrücken, wie die Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtet. Anfang August hatte Hagel in Teilen des Landes schon für Chaos gesorgt.

In der kommenden Woche erwarten die Meteorologen weiterhin vereinzelte Schauer und teilweise Gewitter. Die Temperaturen werden weiter sinken und am Montag (27. August) voraussichtlich nur noch um die 20 Grad liegen. Ein stabiles Schönwetterhoch, wie es in der vergangenen Woche der Fall war, ist laut einem Sprecher des DWD nicht zu erwarten.

Wetter in Deutschland: Der Süden schwitzt, im Westen ziehen Gewitter auf

Update vom 24. August, 15.02 Uhr: Während der Süden der Republik noch unter tropischer Hitze ächzt, kündigen sich aus dem Westen allmählich Gewitterfronten an. Ab dem Nachmittag und frühen Abend kann es vor allem in der Moselregion zu heftigen Unwettern mit Starkregen und Hagel kommen, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Auch Sturmböen von Orkanstärke sind für die Region vorhergesagt.

Ab Freitag (25. August) sind laut DWD-Prognose in ganz Deutschland Gewitter möglich. In der Nacht ziehen im Norden erste Schauer auf, die höchste Unwettergefahr besteht jedoch im Süden und Südosten. Zum Wochenende hin ist dann allenfalls in der Südhälfte mit Hitze zu rechnen.

Auf die Hitze der letzten Tage folgen Unwetter: Vom Westen her rollt eine Unwetterfront über Deutschland. Spätestens am Freitag (25. August) besteht bundesweit erhöhtes Risiko. (Symbolfoto)

Aktuelles Wetter: Hitze-Endspurt – dann heißt es: „Auf Wiedersehen, Hochsommer“

Erstmeldung vom 23. August: Kassel – In Deutschland hat der Sommer 2023 dieser Tage die Temperaturen kräftig hochgetrieben. Und es bleibt vorerst noch richtig heiß: Wetterexperte Dominik Jung prognostiziert für den Osten und die Mitte der Bundesrepublik am Mittwoch (23. August) und Donnerstag (24. August) Höchstwerte von 30 bis 35 Grad. Lediglich in Norddeutschland wird es kühler, hier zeigt das Thermometer vor allem an den Küsten nur 22 bis 23 Grad an.

Wetter in Deutschland: Hitze-Endspurt bis zum Wochenende – am Freitag drohen Unwetter und Tornados

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht von einem insgesamt hochsommerlichen Wetter aus. Laut DWD-Prognose gibt es am Mittwoch in Deutschland „im Norden zeitweise Durchzug von Wolkenfeldern, aber kaum Regen“. Ansonsten wird es laut der Wettervorhersage „sonnig oder locker bewölkt und trocken. Nachmittags und abends im süddeutschen Bergland und Umgebung erneut vereinzelte Gewitter. Höchstwerte im Norden 21 bis 25 Grad, sonst 25 bis 30 Grad, im Süden bis 35 Grad.“

Doch mit der Hitze ist es wohl bald vorbei. Auch wenn beim Wetter am Mittwoch bundesweit noch einmal viel Sonnenschein angesagt ist, geht der Hochsommer so langsam zur Neige. Schon am Donnerstag ziehen einige Wolken auf, am Freitag (25. August) kann es dann vielerorts ungemütlich werden. Die immer schwüler werdende Luft entlädt sich in einem großen Knall, kündigt Jung an. Die Folge: Am Freitagmittag ist wohl mit schweren Gewittern sowie Unwettern samt Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen. Und auch die Bildung von Tornados ist nach Ansicht von Jung nicht ganz ausgeschlossen.

Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten

Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) im Bundesstaat New York.
Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) bekannt, sind beeindruckende Lichterscheinungen am Himmel. Sie entstehen durch Wechselwirkungen zwischen Sonnenwinden und der Erdatmosphäre und sind in der Nähe der Pole sichtbar. Oder wie hier im Bundesstaat New York. © IMAGO
Görlitz - Polarlichter über Sachsen zu sehen am 11.10.2024 in Görlitz
In Europa sind Polarlichter am besten in Skandinavien zu bewundern. Manchmal hat man aber auch in Deutschland Glück, wie hier in Görlitz in Sachsen. © Felix Leda/LausitzNews.de/ IMAGO
Ein Tornado über dem Gardasee.
Tornados sind extrem starke Wirbelstürme, die eine schmale, rotierende Säule aus Luft bilden, die vom Boden bis zur Wolkenbasis reicht. Sie sind für ihre zerstörerische Kraft bekannt und treten vorwiegend in den USA auf. Hier hat sich sogar einer über dem Gardasee gebildet. © IMAGO/Jöran Steinsiek
Kim Vanaken (L) und Schwester Angela Coble (M) vor ihrem zerstörten Haus durch El Reno, Oklahoma, USA, 01 June 2013.
Der bis heute größte je gemessene Tornado war der „El Reno Tornado“. Er erreichte einen maximalen Durchmesser von 4,2 Kilometern, sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 480 km/h. Der Tornado wütete 2013 über Oklahoma in den USA. Es kamen mindestens acht Menschen ums Leben, wobei mindestens 151 verletzt wurden. Hier betrachten zwei Schwestern das, was von ihrem Haus nach dem Sturm zurückgeblieben ist. © Larry W. Smith/dpa
Riesige Hagelkörner in einer Handfläche.
Hagelstürme sind mit Eiskörnern gefüllte Gewitter, die sich zu großen Hagelkörnern formen. Diese Körner können beträchtliche Größen erreichen und erheblichen Schaden an Gebäuden und Feldern anrichten. Hier wurde Bayern getroffen. © IMAGO/B&S/Bernd März
Graupelschauer im Frühling: Ein kräftiger, kurzer Graupelschauer hinterlässt die Graupelkörner in einer alten Dachrinne.
Graupel ist eine Form von Niederschlag, bei der Schneekristalle durch angefrorene Wassertröpfchen zu Kügelchen verklumpen. Graupelkörner sind im Vergleich zu Hagel deutlich kleiner und weisen lediglich einen maximalen Durchmesser von ein bis fünf Millimeter auf. © Gottfried Czepluch / IMAGO
Eisblumen an einem Fenster bei kaltem Wetter im Winter.
Eisblumen sind eine Sonderform von Raureif. Die Eiskristalle entstehen meist an dünnen Fensterscheiben mit schlechter Wärmeisolierung. Voraussetzung ist eine Außentemperatur unter 0 °C, eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum, eine geringe Wärmedämmung des Glases und Staubteilchen auf dem Glas. © HEIKO KUEVERLING / imageBROKER / IMAGO
Winterwetter in Sassenheim am 01.02.25: Person geht mit zwei Hunden an der Leine bei Nebel und Frost spazieren.
Nebel besteht wie Wolken aus feinen Wassertropfen. Man spricht erst dann von Nebel, wenn die Sichtweite weniger als einen Kilometer beträgt. © Nico Garstman / IMAGO
Eine Straußenherde flieht vor einem Sandsturm in der Kalahari Wüste in Südafrika.
Wüstenstürme, wie beispielsweise der berüchtigte Sandsturm, treten in ariden Regionen auf und bringen große Mengen an Staub und Sand mit sich. Sie können zu starken Sandverwehungen führen und die Sicht stark beeinträchtigen. Vor diesem Sandsturm in der Kalahari Wüste in Südafrika flieht eine Straußenherde. © Thomas Dressler/IMAGO
Saharastaub im Erzgebirge.
Saharastaub ist eigentlich in Deutschland gar nicht so ungewöhnlich. Im Schnitt zieht Wüstenstaub etwa fünf bis 15-mal pro Jahr aus der Sahara über Marokko und Frankreich nach Deutschland. Hier hat der Staub den Himmel über dem Erzgebirge rot gefärbt. © Oliver Kaufmann / dpa
Frauen halten Regenschirme, während sie bei starkem Regen in Kolkata, Indien, am 16. Oktober 2024 auf der Straße gehen.
Der Monsun ist eine großräumige, beständige Luftzirkulation (Luftströmung) im Bereich der Tropen und Subtropen. Besonderen Einfluss hat der Monsun auf das Klima auf dem Indischen Subkontinent. Hier bringt er im Winter Trockenzeiten und im Sommer Starkregenereignisse (Monsunregen), wie hier in Kolkata (Indien). © Sudipta Das / IMAGO
Gewitterblitz schlägt in den Großen Feldberg bei Frankfurt ein.
Gewitterblitze sind elektrische Entladungen, die während Gewittern auftreten. Sie erzeugen helle Lichtblitze und begleitenden Donner. Gewitterblitze können sowohl in Wolken als auch zwischen Wolken oder zwischen Wolken und dem Boden auftreten. Hier schlägt ein Blitz in den Großen Feldberg bei Frankfurt ein. © IMAGO/Jan Eifert
14.08.2024: Gewitterzelle über Thüringen mit lila Wolkenstimmung und Windrädern.
Donner sind sehr laute Schallwellen, die bei einem Gewitter entstehen. Wenn es blitzt, wird die Luft um den Blitzkanal schlagartig bis auf 30.000 Grad erhitzt. Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitzkanal wie bei einer Explosion aus. Diese plötzliche Ausdehnung führt wiederum zu einem lauten Krachen, das wir als Donner bezeichnen. © christian heilwagen / IMAGO
Hier steuert der Zyklon Mocha auf Myanmar zu.
Zyklone sind großräumige Tiefdrucksysteme, die sich über den Ozeanen bilden. Sie können sich zu extremen Stürmen entwickeln und starke Winde, Regen und Wellen verursachen. Zyklone werden in verschiedenen Teilen der Welt mit unterschiedlichen Namen bezeichnet, wie z. B. Hurrikane oder Taifune. Hier steuert der Zyklon Mocha auf Myanmar zu. © Cover-Images/IMAGO
Ein Mann mit einem kaputten Schirm im Typhoon Nina, Schwarz-Weiß-Foto 1975.
Der verheerendste Taifun im 20. Jahrhundert war Taifun Nina im August 1975 in China. Durch den Taifun brachen zwei große Staumauern und zehn kleinere. Die dadurch verursachten bis zu zehn Meter hohen Flutwellen töteten 100.000 Menschen. Hier versuchen die Menschen während des Taifuns, sich mit Schirmen vor Wind und Regen zu schützen. © Chan Kiu / IMAGO
Verwüstungen des Hurrikans Patricia am Freitag, dem 23. Oktober 2015.
Hurrikane sind tropische Wirbelstürme der Nordhalbkugel. Ab einer Windgeschwindigkeit von 118 Kilometern pro Stunde erhalten sie die Bezeichnung „Hurrikan“. Das entspricht der Windstärke 12 auf der Beaufort-Skala. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 345 Kilometern pro Stunde war Hurrikan Patricia der stärkste Hurrikan, der bisher aufgezeichnet wurde. Er verwüstete große Teile Zentralamerikas, wie hier eine Stadt in Mexiko. © Agencia EL UNIVERSAL Ramon Romero JMA / IMAGO
Tief Bernd: Menschen versuchen sich im Harz bei Windgeschwindigkeiten von über 130 km/h auf den Beinen zu halten.
Orkane sind Stürme ab einer Windstärke von 12 auf der Beaufort-Skala. Sie treten nur in Mitteleuropa auf und entstehen bei größer werdenden Temperaturunterschieden zwischen den südlichen Ländern und der Polarregion. Hier versuchen sich die Menschen im Harz bei einer Windgeschwindigkeit von über 130 km/h auf den Beinen zu halten. © Bernd März / IMAGO
Regenbogen im Weserbergland zwischen Halle und Bremke.
Regenbogen entstehen, wenn Sonnenlicht durch Regentropfen gebrochen und reflektiert wird. Dadurch entsteht ein buntes Lichtspektrum, das am Himmel sichtbar wird. Regenbögen sind oft nach Regenschauern zu sehen, wie hier im Weserbergland zwischen Halle und Bremke. © Ulrich Stamm/IMAGO
Halo-Erscheinung mit Zirkumzenitalbogen und Nebensonnen auf dem Weg zum Fichtelberg am Hotel Sachs.
Haloerscheinungen bestehen aus hellen Kreisen, Bögen oder Flecken am Himmel. Sie entstehen durch Brechung und Spiegelung des Lichts an Eiskristallen. Haloerscheinungen sind auch gar nicht so selten, wie man denkt. Durchschnittlich kann man sie an sechs bis sieben Tagen im Monat beobachten. © Hanke / IMAGO
Staubteufel auf einer Baustelle in Essen.
Staubteufel sind kleine Wirbelwinde, die aus aufgewirbeltem Staub oder Sand bestehen. Sie entstehen durch lokale Temperaturunterschiede und können in Wüsten oder trockenen Gebieten beobachtet werden – oder wie hier auf einer Baustelle in Essen. © Gottfried Czepluch/IMAGO
Reif umzieht Herbstlaub.
Reif – die kleine weiße Schicht kann man an vielen Wintertagen morgens auf dem Boden oder auf den Windschutzscheiben von Autos beobachten. Reif entsteht, wenn die Lufttemperatur unter den Gefrierpunkt fällt und der in der Atmosphäre vorhandene Wasserdampf direkt in Eis übergeht. Sobald die Temperaturen auf größeren Flächen unter den Gefrierpunkt sinken, werden auch ganze Wiesen und Felder weiß. © Bernd Leitner / IMAGO
Morgentau bei Sonnenaufgang auf Grashalmen auf einer Wiese in, Rottweil, Baden-Württemberg.
Tau ist das Gegenstück zum Rau. Hier wandelt sich der gasförmige Wasserdampf in flüssiges Wasser um, er kondensiert also. Dieses Phänomen lässt sich meistens in den frühen Morgenstunden beobachten. © Silas Stein/IMAGO
Föhnwind in München mit Fernsicht bis zu den Alpen.
Föhnwinde sind trockene, warme und fallende Winde, die auf der Leeseite von Gebirgen auftreten. Sie können starke Temperaturänderungen und Trockenheit verursachen und sind in Regionen mit Gebirgen wie den Alpen häufig. In München hat man an einem Tag mit Föhnwind oft eine Fernsicht bis zu den Alpen. © Christian Offenberg/IMAGO
Schneesturm in den USA, New Orleans: Mann geht zugeschneite Landschaft im Schneegestöber entlang.
Schneestürme sind eine Mischung aus starken Sturmböen und Schnee. Sie können mehrere Meter Neuschnee mit sich bringen und das Sichtfeld stark einschränken. Nordamerika ist häufig von Schneestürmen betroffen, wie hier in New Orleans in den USA. © Gerald Herbert / dpa
Person schippt Schnee im Gestöber.
Ein Blizzard ist ein heftiger Schneesturm mit starkem Schneefall und hohen Windgeschwindigkeiten. Er führt zu Schneeverwehungen, stark eingeschränkter Sicht und gefährlicher Kälte. Blizzards sind extrem und erfordern Vorsicht, um sich vor den Gefahren zu schützen, die sie mit sich bringen. Sie treten vermehrt in Nordamerika auf. © IMAGO

Wetter: Hitze verabschiedet sich in Deutschland – „Auf Wiedersehen Hochsommer“

„Auf Wiedersehen Hochsommer heißt es spätestens ab Samstag. Dann wird es überall aus Nordwesten kälter“, lautet die Wettervorhersage von Meteorologe Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber Wetter.net. Der Experte ist sicher, dass es schon am Sonntag (27. August) einen deutlichen Temperatursturz geben wird – und „nur noch Höchstwerte um 20 Grad“. Der Norden Deutschlands bleibt demnach knapp unter diesem Wert, während es im Süden der Republik etwas wärmer als 20 Grad werden kann. Zudem sind einzelne Regenschauer zu erwarten.

Die Sonne beschert Deutschland am Mittwoch (23. August) noch einmal hochsommerliches Wetter.

Die Tendenz der nächsten Tage geht in eine ähnliche Richtung. „Auch nächste Woche ist keine Sommerhitze in Sicht. Der Hochsommer geht und ist dann auch weg“, meinte Jung: „Klar kann es im September auch nochmal schöne Spätsommertage geben oder den Altweibersommer, das kann man aber heute noch nicht so genau sagen. Das müssen wir abwarten.“ Einen positiven Nebeneffekt des Temperatursturzes sieht der Wetterexperte allerdings auch: „Immerhin kann man dann nachts wieder gut schlafen, denn die große Schwüle ist dann vorbei.“

Deutschland-Wetter: Temperaturen gehen zum Wochenende deutlich runter

So geht es laut Wetter.net-Prognose in den kommenden Tagen weiter:

Mittwoch (23. August):23 bis 35 Grad, viel Sonnenschein und große Hitze
Donnerstag (24. August):23 bis 37 Grad, einzelne Gewitter im Südwesten und heiß, sonst meist noch sonnig und trocken
Freitag (25. August):24 bis 33 Grad, drückende Schwüle und verbreitet heftige Schauer und Gewitter, Unwetter möglich
Samstag (26. August):18 bis 25 Grad, Abkühlung und noch einzelne Schauer im Süden
Sonntag (27. August):17 bis 23 Grad, Mix aus Sonnenschein und Wolken, kurze Schauer, viel kühler als zuletzt
Montag (28. August):16 bis 22 Grad, frisches Frühherbstwetter, immer wieder Sonne und Wolken im Wechseln, kurzer Schauer
Dienstag (29. August):16 bis 21 Grad, Mix aus Sonnenschein und Wolken, immer wieder Schauer und recht kühl
Mittwoch (30. August):17 bis 21 Grad, Sonne und Wolken wechseln sich ab, regional sind kurze Schauer möglich

Bereits Mitte August hatten Unwetter in einigen Teilen Deutschlands für chaotische Zustände gesorgt. Mehrere Innenstädte wurden regelrecht geflutet.

 

Rubriklistenbild: © dpa/Andreas Rosar

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Eindrücke vom Kräutertag in Horstedt

Eindrücke vom Kräutertag in Horstedt

Bassum Open Air: Lokalredakteur backstage bei Florian Künstler

Bassum Open Air: Lokalredakteur backstage bei Florian Künstler

Frech und pfiffig: Diese Pferderassen haben es faustdick hinter den Ohren

Frech und pfiffig: Diese Pferderassen haben es faustdick hinter den Ohren

Kanufahren, Demokratieworkshop und sportliche Wettkämpfe

Kanufahren, Demokratieworkshop und sportliche Wettkämpfe

Kommentare