Bewährtes Codewort
So erhalten Hurricane-Besucher schnelle Hilfe in bedrohlichen Situationen
FKP Scorpio möchte auf dem Hurricane anonyme und schnelle Hilfe in bedrohlichen Situationen anbieten. Dazu macht der Veranstalter auf die „Panama“-Kampagne aufmerksam, die im vergangenen Jahr eingeführt wurde.
Wenn es vor den Bühnen so richtig abgeht, die Partypeople eng beieinander stehen und rocken, kann der Spaß auf dem Eichenring schnell mal zu einer Reizüberflutung führen. Wenn jemand gerade gestresst ist, es ihm einfach nicht gut geht, einzelne Beobachtungen oder Begegnungen bedrohlich wirken, verspricht der Hurricane-Veranstalter schnelle und unkomplizierte Hilfe.
In diesen Momenten, wenn man etwas Merkwürdiges beobachtet hat, bedrängt, belästigt oder gar angegriffen wurde, können die Besucher nach Schutz in Panama fragen.
Einfache Hilfe ohne Rückfragen
FKP Scorpio versichert, dass sich jeder in einer bedrohlichen Lage an Barpersonal, Security-Mitarbeiter, Polizei, Sanitäter - an alle Mitarbeiter mit einem grün-roten Armband mit dem Panama-Schriftzug - mit dem Satz „Wo geht‘s nach Panama?“ wenden kann. Ohne weitere Rückfragen werden die Mitarbeiter Hilfe anbieten und die Hilfesuchenden in eine geschützte Umgebung bringen.
Das soll dazu führen, dass niemand gezwungen ist, die bedrohliche Lage innerhalb einer größeren Menschenmenge zu schildern. Je nach Sachlage bekommen Hilfesuchende die Unterstützung von Seelsorgern, Sanitätern oder der Polizei angeboten, heißt es von FKP Scorpio.
Positive Bilanz nach Premiere
Im Premierenjahr 2017 zog der DRK-Sanitätsdienst eine positive Bilanz der Panama-Kampagne. Unter den insgesamt 2500 Hilfeleistungen waren 38 Panama-Hilfeersuchen. In einem Fall konnte eine junge Frau, die fünf Stunden lang ohne Handy auf dem Gelände herumirrte, mit ihrer Gruppe wieder zusammengeführt werden.
Was auf dem Gelände erlaubt und verboten ist, lest ihr in unserem Überblick.
*** Alle Infos zum Hurricane in der Zusammenfassung
jdw