Rezept

Brisoletten-Rezept: So braten Sie die Fleischbällchen aus der DDR

Wussten Sie, dass ein beliebter Fernsehkoch aus der DDR Fleischfrikadellen als Brisoletten bezeichnet hat? Hier gibt es das Originalrezept.

Frikadellen, Fleischpflanzerl, Buletten, Köfte, oder Köttbullar – Fleischbällchen haben je nach Region verschiedene Namen und unterscheiden sich auch in der Zubereitung. Wer sich an den DDR-Fernsehkoch Kurt Drummer erinnert, kennt die Fleischspezialität aus dem Osten wohl als Brisoletten. Nachfolgend finden Sie das Originalrezept der DDR-Delikatesse, die ihren Namen vermutlich der französischen Bezeichnung briser, zu Deutsch brechen/zerkleinern, verdankt.

DDR-Rezept: Folgende Zutaten brauchen Sie für die Brisoletten

In der DDR nannte man gebratene Hackfleischbällchen Brisoletten. (Symbolbild)
  • 600 g Hackfleisch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Ei
  • 2 EL Öl
  • 5 Zwiebeln
  • 40 g Margarine
  • Majoran
  • 5 Äpfel

Sie möchten keine Rezepte und Küchentricks mehr verpassen?

Hier geht’s zum Genuss-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Fünf Gerichte, die Sie Küchenchefs zufolge nie im Restaurant bestellen sollten

Meeresfrüchte Garnelen Spießchen Teller.
Sie essen gerne Meeresfrüchte, wie beispielsweise Garnelen oder Shrimps? Oder darf es gerne auch einmal ein lecker zubereiteter Fisch sein? Fein, greifen Sie im Restaurant ruhig zu. Aber seien Sie skeptisch bei Tagesgerichten oder Spezialgerichten – ganz besonders montags. © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imago
Ansicht von oben Meeresfrüchte mit Zitronenaustern.
„Spezialgerichte sind bei Restaurants knifflig. Es könnte das frischeste und leckerste Essen sein, aber in manchen Restaurants sind diese Tagesgerichte eine Notlösung, um die Kühlschränke zu leeren.“, sagt Silvia Barban, Chefköchin bei Aita und LaRina gegenüber Business Insider. © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imagp
Beef Strip Steak medium rare auf einem Teller.
Auch auf gut durchgebratenes Fleisch sollten Sie im Restaurant nach Möglichkeit besser verzichten. Denn bei „medium rare“ (siehe Foto), also nicht vollständig durchgebraten, gebe man sich mehr Mühe. Außerdem ist nicht gänzlich durchgebratenes Fleisch häufig frischer als durchgebratenes. © Aleksei Isachenko/imageBROKER/Imago
Scheiben eines gegrillten Steaks auf einem Teller.
Meint zumindest James Briscione, Director of Culinary Research am Institute of Culinary Education, im Gespräch mit Business Insider: „Meistens heben sie die schlechteren Stücke (dünne, härtere Stücke) auf, um sie gut durchzubraten. Allgemein wird sich bei gut durchgebratenem Fleisch weniger Mühe gegeben.“ © Bernd Juergens/Imago
Weißer Trüffel.
Haben Sie im Restaurant schon einmal ein Gericht mit Trüffelöl bestellt? Dem Bericht des Business Insiders zufolge besteht dieses nur in seltenen Fällen aus echten Trüffeln. Vielmehr sei es ein Gemisch aus Chemikalien, die nach Trüffeln schmecken sollen. © Fotografie Lisa + Wilfried Bahnmüller/imageBROKER/Imago
Trüffel und Trüffelöl.
James Briscione rät von Trüffelöl-Speisen ab: „Die Chancen stehen gut, dass der nachgemachte Trüffel-Geschmack auffallend stark sein wird, und die Tropfen Trüffelöl für 20 Cent, die auf euren Teller getröpfelt werden, werden das Gericht unglaublich viel teuer machen.“ © Brebca/Imago
Burger mit Pommes.
Auch von aufwändig kreierten Burger-Spezialitäten rät der Profi ab: „Wenn Köche teure Zutaten aufeinanderstapeln, ist das nur, damit sie euer Geld stehlen können.“  © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imago
Burger.
Seiner Ansicht nach bestehen gute Burger aus „ordentlichen Scheiben Fleisch wie Rindernacken, Bruststück oder Rippchen.“ Teures Fleisch zu zermalmen, sei Verschwendung. © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imago
Miesmuscheln in Eis.
„Ich bestelle niemals Miesmuscheln in Restaurants“, sagt Mary Dumont, Köchin und Geschäftsführerin von Cultivar in Boston im Interview mit Business Insider. Sie ergänzt, dass trotz richtiger Lagerung und Zubereitung eine „schlechte Muschel“ dabei sein könne, was eine Lebensmittelvergiftung nach sich ziehen kann. © Harald Biebel/Imago
Miesmuscheln.
Der Koch Anthony Bourdain teilte diese Meinung. In seinem Buch „Kitchen Confidential“ schrieb er einst, dass er nur Miesmuscheln bestelle, wenn er den Koch persönlich kenne.  © Michael Gstettenbauer/Imago

Zubereitung: So einfach und schnell machen Sie die DDR-Fleischbällchen Brisoletten

  1. Würzen Sie das Fleisch zunächst mit Salz und Pfeffer und vermengen Sie es anschließend mit dem Ei.
  2. Formen Sie aus dem Fleisch flache Bällchen, die Sie in Öl in einer Pfanne gleichmäßig von beiden Seiten knusprig anbraten.
  3. Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in dünne Scheiben, die Sie in einer weiteren Pfanne mit der Margarine dünsten. Würzen Sie mit Majoran.
  4. Waschen, schälen und entkernen Sie die Äpfel und schneiden Sie sie in dicke Scheiben. Geben Sie die Apfelschnitze zu den Zwiebeln und lassen Sie sie etwa zehn Minuten braten.
  5. Servieren Sie die Brisoletten zu den gebratenen Apfelschnitzen. Gut dazu passt auch das DDR-Rezept Mecklenburger Milchkartoffeln.

Wenn Sie weitere Rezepte aus der DDR ausprobieren möchten, sehen Sie sich das Rezept mit dem makaberen Namen „Tote Oma“ einmal genauer an. Auch süße Köstlichkeiten finden sich in der Küche aus dem Osten zuhauf: Kennen Sie den DDR-Klassiker Selterskuchen, den LPG-Kuchen aus dem Osten oder das DDR-Rezept „Clic“-Kuchen?

Rubriklistenbild: © Design Pics/Imago

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Der Reload-Freitag in Sulingen: Gluthitze und gute Laune beim Festival in Bildern

Der Reload-Freitag in Sulingen: Gluthitze und gute Laune beim Festival in Bildern

Reload Festival 2026: Die besten Fotos vom Donnerstag

Reload Festival 2026: Die besten Fotos vom Donnerstag

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

Die 15 schönsten Badeseen in Niedersachsen – Urlaubsfeeling garantiert!

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Kommentare