Leckeres Brainfood

Snacks gegen Vergesslichkeit: Fünf Nahrungsmittel für ein gesundes Gehirn

Eine gesunde Ernährung schützt nicht nur den Körper vor Erkrankungen. Auch das Gehirn profitiert davon. Zu welchen Nahrungsmitteln Sie häufiger greifen sollten.

Das Gehirn braucht eine Vielzahl an Nährstoffen, um optimal funktionieren zu können. Mit einer gesunden Ernährung kann man nicht nur das Gedächtnis unterstützen, sondern sogar das Risiko für Alzheimer reduzieren. Neben ausreichend Flüssigkeit sind auch bestimmte Nahrungsmittel besonders gut für die grauen Zellen geeignet. Welche Lebensmittel Sie regelmäßig in Ihre Ernährung integrieren sollten.

Snacks gegen Vergesslichkeit: Nüsse halten das Gehirn langfristig gesund

Gesunde Fette und Omega-3-Fettsäuren machen Walnüsse zum perfekten Snack für das Gehirn.

Laut einer Studie der University of South Australia könnten Nüsse der Schlüssel zur mentalen Gesundheit im Alter sein. Die Forscher fanden heraus, dass der Verzehr von mehr als 10 Gramm Nüssen pro Tag mit einer verbesserten neuronalen Funktion einherging, wie Focus.de berichtet. Insbesondere Erdnüsse und Haselnüsse liefern dem Gehirn pflanzliches Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren. Walnüsse gelten zudem als das „Brainfood“, da sie wichtige Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine B1, B2, B6 und E beinhalten.

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Fördern Konzentration: Haferflocken als Treibstoff für das Gehirn

Obwohl das Gehirn nur etwa ein Fünfzigstel des Körpergewichts aus, verbraucht jedoch ein Fünftel der vom Organismus aufgenommenen Energie. Diese Energie bezieht es vor allem aus Glukose: Rund 120 bis 140 Gramm verbrauchen die Gehirnzellen laut dem Verbrauchermagazin des NDR täglich, um optimal arbeiten zu können. Wird die Energie dringend benötigt, greifen viele Menschen zu Traubenzucker. Besser sind allerdings Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel stabil halten. Besonders gut geeignet sind Haferflocken, welche zudem reichlich Ballaststoffe sowie Vitamin B1 und B6 liefern.

Öfter roh essen: Zehn Gemüsesorten, die man roh essen kann

Es sind Pastinaken zu sehen.
Vor allem junge Pastinaken schmecken roh besonders gut. Da auch die Schale nur einen milden Geschmack hat, kann sie ohne weiteres mitgegessen werden. Zudem stecken ebenfalls in den Blättern der Rüben wertvolle Nährstoffe wie Eisen, Kalium, Zink und Phosphor sowie Vitamin C und B.  © Pond5 Images/Imago
Es ist Rosenkohl zu sehen.
Rosenkohl kennen die meisten Menschen hierzulande nur gekocht. Dass man die winzigen Kohlköpfe auch roh essen kann, wissen die wenigsten. Um einen leckeren Rosenkohl-Salat zu zubereiten, müssen die Röschen nur fein geraspelt und mit anderen Gemüsesorten sowie etwas Dressing vermischt werden. Obwohl Rosenkohl roh schwerer verdaulich ist, können hitzeempfindliche Vitamine leichter aufgenommen werden.  © Panthermedia/Imago
Es ist Rote Beete in einem Gartenbeet zu sehen.
Rote Beete bereichert roh eine Vielzahl an Rezepten. Beispielsweise schmeckt Rote Beete geraspelt in Salaten, gepresst in Gemüsesäften und hauchfein geschnitten als Gemüse-Carpaccio. Die rohen Rüben sind dabei reich an gesunden Mineralstoffen und Vitaminen wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sowie B-Vitaminen.  © imagebroker/Imago
Es ist Grünkohl zu sehen.
Wer etwas Grünkohl in seinen Smoothie gibt, erhält dadurch eine Extra-Portion Vitamine. In dem rohen Kohl sind Vitamin A, C, E und K sowie B-Vitamine enthalten. Auch winterliche Salate können zudem mit Grünkohl verfeinert werden. Aber aufgepasst: Grünkohl ist schwer verdaulich. Wer Probleme mit der Verdauung hat, sollte daher nur mit kleinen Mengen beginnen.  © Zoonar/Imago
Brokkolie in Eisenpfanne.
Brokkoli steckt voller gesunder Vitamine wie Vitamin B1, B2 und B6, aber auch das hitzeempfindliche Vitamin C. Da die meisten Nährstoffe beim Kochen allerdings verloren gehen, sollte man Brokkoli ab und zu roh essen. Als Salat ist der Brokkoli gut bekömmlich.  © Thomas Vonier/Imago
Es sind Paprika zu sehen.
Besonders viel Vitamin C steckt auch in Paprikas. Bereits eine halbe Paprika deckt dabei den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen. Damit das gesunde Vitamin beim Kochen nicht verloren geht, sollte die Paprika keinesfalls warm zubereitet werden.  © Pond5 Images/Imago
Es sind Zwiebeln zu sehen.
Zwiebeln enthalten jede Menge Vitamine wie Vitamin C, Antioxidantien und B-Vitamine. Die reizenden Schwefelstoffe sind zudem gut für das Herz. Beim Kochen gehen die gesunden Effekte allerdings schnell verloren. Obwohl rohe Zwiebeln nur schwer zu verdauen sind, sollten sie trotzdem ab und zu roh gegessen werden, zum Beispiel im Salat oder auf Burgern. © Panthermedia/Imago
Es ist Knoblauch zu sehen.
Knoblauch steckt voller gesunder Inhaltsstoffe, die die Blutfettwerte senken und so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen sollen. Das in der würzigen Knolle enthaltene Allicin wird beim Kochen allerdings deaktiviert. Um von den gesundheitsfördernden Eigenschaften des Knoblauchs zu profitieren, sollten Sie diesen also besser roh essen.  © Design Pics/Imago
Es ist ein Salat mit Spinat zu sehen.
Grünes Blattgemüse wie Spinat eignen sich hervorragend als Basis für gesunde Salate. Sie sind reich an Vitamin C, Mineral- und Ballaststoffen. Da beim Kochen einige der gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen, ist es zu empfehlen, Spinat hin und wieder roh zu essen. Ein Salat eignet sich dazu am besten.  © Shotshop/Imago
Es sind rohe Zucchinis zu sehen.
Auch Zucchini sind roh sehr gesund. In dünne Scheiben geschnitten schmecken Zucchini beispielsweise im Salat und versorgen den Körper so mit reichlich Eisen und Vitamin C.  © Pond5 Images/Imago

Auch das Gehirn benötigt Eiweiß: Kichererbsen und Sojabohnen

Damit die Zellen im Gehirn sich miteinander austauschen und so überlebenswichtige Vorgänge wie Lernen und Erinnern durchführen können, benötigt es reichlich Aminosäuren. Diese sind vor allem in eiweißreichen Lebensmitteln wie Kichererbsen oder Sojabohnen zu finden. Aus Kichererbsen lässt sich ein knusprig gerösteter Snack machen, den man ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Edamame enthalten neben pflanzlichem Eiweiß zudem reichlich Omega-3-Fettsäuren und Eisen. Sie sind daher hervorragend als proteinreicher Brainfood-Snack geeignet.

Reich an Antioxidantien: Regelmäßig Beeren snacken

Antioxidantien fangen freie Radikale ab und schützen die Gehirnzellen vor schädlichen Umwelteinflüssen sowie Alterserscheinungen. Zu finden sind die Antioxidantien vor allem in Blaubeeren, aber auch Himbeeren sind sehr gesund. Der in den Beeren enthaltene Zucker wird vom Organismus zudem in Glukose umgewandelt und versorgt das Gehirn mit Energie.

Schokolade für das Gehirn: Zartbitterschokolade schützt Herz- und Hirngefäße

Dunkle, unverarbeitete Kakaobohnen enthalten unglaublich viel Flavanole, wie Focus.de berichtet. Die sekundären Pflanzenstoffe sind wichtig für die Herzgesundheit, indem sie die Arterien entspannen und blutdrucksenkend wirken. Dies hat auch eine positive Wirkung auf das Gehirn: Sauerstoff und andere Nährstoffe können so leichter zu den Zellen gelangen. Am besten geeignet ist laut Forschern des Universitätsspitals Zürich Bitterschokolade mit einem Kakao-Anteil von mindestens 70 Prozent.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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