Tipp aus der Küche

Tomaten schälen leicht gemacht: Warum und wie man es am besten macht

Ein einfacher Küchentipp hilft Ihnen, künftig Tomaten ganz einfach zu schälen – auch wenn Sie sie roh essen möchten.

Wie essen Sie Tomaten am liebsten? In einer italienischen Gnocchi-Suppe oder im Salat, wie zum Beispiel im Gurken-Tomatensalat mit Kichererbsen, als Leichte-Küche-Rezept Avocado-Salat oder im griechischen Bauernsalat. Für viele außerdem entscheidend: mit oder ohne Schale? Dosentomaten sind häufig geschält, auch wenn Ökotest bei einigen vor krebserregendem Hormongift warnt. Schälen Sie die Tomaten also lieber selbst, mit einem kleinen Kniff geht es ganz leicht.

Tomaten essen – mit oder ohne Schale?

Tomatenschälen ist manchmal gar nicht so einfach. Mit einem kleinen Trick klappt es aber super leicht.

Tomaten enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere aus diesem Grund sollte man nach Möglichkeit die Tomatenschale mitverzehren – selbstverständlich sollten Sie die Früchte vorher waschen. Denn durch das Schälen gehen wichtige Nährstoffe verloren.

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Aus geschmacklichen Gründen entfernen einige aber dennoch – zumindest für manche Gerichte wie beispielsweise Tomatencremesuppe oder passierte Tomaten – das Äußere. Wenn Sie Schalenreste in Tomatengerichten als störend empfinden, können Sie die Früchte also auch vor dem Kochen bzw. dem Verzehr schälen. Wie das am besten klappt, lesen Sie im Folgenden. 

Zwiebeln neben Kartoffeln? Zehn Lebensmittel, die Sie vermutlich falsch lagern

Geöffnete Mehlpapiertüte
Wer Mehl länger lagert, sollte es in eine luftdichte Vorratsdose umfüllen. In der Papiertüte, auch wenn sie noch verschlossen ist, haben Schädlinge wie Lebensmittelmotten leichtes Spiel. © agefotostock/Imago
Person hält Apfel in Hand, dahinter liegen Bananen und Äpfel.
Keine gute Idee, Äpfel in der Nähe von Bananen aufzubewahren: Beide stoßen das Reifegas Ethylen aus und reifen dann schneller, als man wohl möchte. Dies gilt auch für anderes Obst, das man neben diesen Früchten lagert. © agefotostock/Imago
Kartoffeln und Zwiebeln im Weidekorb
Zwiebeln neben Kartoffeln? Lieber nicht: Kartoffeln geben Feuchtigkeit ab, Zwiebeln nehmen sie auf und können faulen. © CHROMORANGE/Imago
Verschiedene Gewürze in durchsichtigen Vorratsgläsern
Fast alles falsch: Gewürze sollte man nicht in durchsichtigen Gläsern hell lagern – am besten auch nicht in zu großen Mengen auf Vorrat. Stattdessen: Dunkel und eher kühl im Küchenschrank oder in der Schublade. © agefotostock/Imago
Burger in Alufolie
Salzige Lebensmittel wie Fertiggerichte mit Fleisch oder Saures wie Zitrusfrüchte sollte man nicht in Alufolie aufbewahren, da Aluminium sich sonst lösen und auf die Nahrung übergehen kann.  © Panthermedia/Imago
Brote und Brötchen in Plastikverpackungen
Wenn man in Plastik verpacktes Brot oder Backwaren nicht am gleichen Tag isst, sollte man es lieber in eine Papiertüte und/oder in den Brotkasten stecken – aber nicht in den Kühlschrank, wo sie leicht schimmeln.  © Panthermedia/Imago
Braune Champignons in Plastikschale
Pilze in der gekauften Plastikschale und -folie sind auf Dauer kein gutes Team, da sich darin Kondenswasser sammeln kann, das die Pilze leichter verderben lässt. Eine Papiertüte ist dafür gut geeignet. © Panthermedia/Imago
Möhren mit Grün
Wurzelgemüse wie Möhren, Rote Bete oder Radieschen lagert man am besten ohne ihre grünen Blätter, da diese den Knollen sonst Wasser entziehen. © agefotostock/Imago
Verschiedene Gemüsesorten im Kühlschrank bzw. Gemüsefach
Tomaten, Paprika und Zucchini lagern zwar gerne eher kühl, aber nicht im Kühlschrank, wo sie an Aroma verlieren oder schneller matschig werden. © Shotshop/Imago
Verschiedene Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank
Auch Zwiebeln und Knoblauch schimmeln im Kühlschrank schneller. Obst wie Zitrusfrüchte und Banane bevorzugen ebenfalls eine (eher kühle) Zimmertemperatur.  © imago stock&people

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Tomaten schälen leicht gemacht

  1. Drehen Sie die zu schälenden Tomaten mit der Unterseite nach oben und ritzen Sie ein kleines Kreuz hinein.
  2. Bringen Sie in einem Kochtopf etwas Wasser zum Kochen und legen Sie die Tomaten für 30 Sekunden hinein. Es ist wichtig, dass die Früchte vollständig vom Kochwasser umgeben sind.
  3. Unter Zuhilfenahme eines Schöpflöffels fischen Sie die Tomaten heraus. Schrecken Sie sie sofort mit kaltem Wasser ab. Dadurch beginnt die Tomatenhaut sich von ganz allein von dem Fruchtfleisch zu lösen. 
  4. Jetzt können Sie mithilfe eines Messers die Schale ganz einfach von der Tomate abziehen.

Rubriklistenbild: © paco gomez/Imago

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