La dolce vita

Mehr als Pizza und Spaghetti: 18 unbekannte Highlights der italienischen Küche

Tartufo in einer Eisdiele in Pizzo
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Tartufo-Eis findet man gelegentlich auch in italienischen Restaurants in Deutschland. Doch das Original aus der kalabrischen Fischerstadt Pizzo ist unvergleichlich. Es hat einen flüssigen Schokoladenkern und ist einfach zum Dahinschmelzen.
Frische Culurgiones auf einem Holzbrett, drumherum Mehl, Olivenöl, Tomaten und Käse
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Auf Sardinien sind Culurgiones ein echter Klassiker. Eine beliebte Füllung für die Nudeltaschen besteht aus Kartoffeln, Pecorino-Käse und Minze. Sie werden kunstvoll geformt und gerne mit Tomatensauce serviert
Reife Kaktusfeigen in einer Papiertüte
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Fichi d‘India sind Kaktusfeigen. Tatsächlich ist Italien der weltweit zweitgrößte Produzent nach Mexiko. Die Früchte schmecken süß und saftig und sind vor allem auf Sizilien beliebt.
Farinata wird aus einem Pizzaofen geholt
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Farinata ist eine Art dünnes Fladenbrot aus Kichererbsenmehl und Olivenöl. Besonders beliebt ist es in Ligurien und der Toskana, doch auch in der französischen Provence wird es gerne gegessen.
Carpaccio di pesce spada mit Zitrone, Pfeffer und Rucola auf einem weißen Teller
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Carpaccio di pesce spada ist hauchdünn geschnittener Schwertfisch, oft serviert mit Zitrone und Pfeffer. Simpel, mediterran und perfekt für alle Fischliebhaber.
Gebackene Fiori di Zucca auf einem Teller, daneben frische Zucchiniblüten
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Fiori di Zucca bedeutet Zucchiniblüten. Die werden in Italien auf unterschiedliche Weise zubereitet. Hier sieht man sie in Teig ausgebacken, gefüllt mit Ricotta und Petersilie.
Babà au Rhum aus Neapel auf einem Teller
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Babà au Rhum sind eine Süßspeise aus Neapel. Die kleinen Hefekuchen werden in Rumsirup getränkt und gelegentlich auch süß gefüllt.
Tontopf mit cremiger Suppe, umringt von Maronen
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Zuppa di Castagne wird mit Esskastanien zubereitet. Dazu kommen je nach Variante zum Beispiel Kichererbsen oder Steinpilze. Die cremige Suppe ist unter anderem im Piemont verbreitet.
Ein Laib Pane di Altamura
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Pane di Altamura ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Das traditionelle Hartweizenbrot aus Apulien hat eine besonders knusprige Kruste.
Panzerotti mit einem Glas Tomatensalat auf einer Servierplatte
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Knusprig sind auch Panzerotti. Die frittierten Teigtaschen aus Kampanien werden mit Tomate und Mozzarella gefüllt.
  • VonSam Elias Moos
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Italien überrascht: Jenseits von Pizza und Pasta warten regionale Schätze darauf, entdeckt zu werden. Diese 18 Spezialitäten zeigen die wahre Vielfalt des Landes.

Diese Reise durch 18 authentische italienische Spezialitäten zeigt eindrucksvoll: Italien ist weit mehr als Pizza und Spaghetti. Von den süßen Maritozzi Roms bis zur herzhaften Bagna Cauda des Piemonts offenbart jede Region ihre ganz eigenen Spezialitäten. Es sind fast zu viele, um sie alle in einem Italienurlaub zu probieren. Teilweise haben sogar einzelne Städte ihre eigenen Gerichte. Das Tartufo di Pizzo mit seinem flüssigen Schokoladenkern ist das beste Beispiel.

Viele dieser Spezialitäten sind außerdem saisonabhängig: Fichi d‘India reifen im Spätsommer, Carciofi haben im Frühling Hochsaison, während Esskastanien im Herbst gesammelt werden. Diese natürlichen Rhythmen prägen die italienische Küche seit Jahrhunderten. Wer zur richtigen Zeit reist, erlebt nicht nur optimalen Geschmack, sondern auch die Feste und Traditionen rund um diese besonderen Zutaten.

Besonders faszinierend ist die Vielfalt der Zubereitungsarten: Während in Ligurien die goldene Farinata aus Kichererbsenmehl im Pizzaofen brutzelt, entstehen in Sardinien kunstvolle Culurgiones – Teigtaschen, die wie Weizenähren geformt werden. Sizilien überrascht mit erfrischender Granita und exotischen Kaktusfeigen, während Venetiens Cicchetti-Kultur das gesellige Beisammensein zelebriert.

Diese Gerichte erzählen auch Geschichten: Carciofi alla Giudia von der jüdischen Bevölkerung Roms, Granita von arabischen Spuren in Sizilien und Babà au Rhum von der französischen Vergangenheit Neapels. Sie verbinden Tradition mit Innovation, einfache Zutaten mit raffinierten Techniken. Egal ob knusprig wie Panzerotti, fluffig wie Maritozzi oder cremig wie Zuppa di Castagne – in der italienischen Küche ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Da manche Zutaten im Alltag schwer zu beschaffen sind, landen am Ende doch oft Spaghetti auf dem Tisch. Doch auch hier kann man Abwechslung reinbringen. Wer nach ein paar authentischen Spaghetti-Varianten für zu Hause sucht, erfährt hier, wie man mit nur 3 Zutaten Spaghetti al Limone oder Spaghetti Cacio e Pepe zaubert. Dazu passt ein erfrischender Aperol-Slushy, der von Granita Siciliana inspiriert ist.

Rubriklistenbild: © OlgaBombologna / IMAGO

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