Drei simple Methoden

Mango schälen und schneiden: So gelingt es ganz einfach

Mangos sind richtig lecker und im Sommer herrlich erfrischend. Beim Zubereiten verzweifeln jedoch viele Menschen. Dabei kann es so einfach gehen.

Ob in Salaten, Currys, Desserts oder als Snack: Mangos sind eine wahre Delikatesse, die zu vielen Rezepten passt. Ihre saftige Textur verleiht Gerichten eine angenehme Frische und einen exotischen Geschmack. Doch auch in Smoothies oder Frühstücksbowls sind Mangos aufgrund ihrer natürlichen Süße ein echtes Highlight. Stellt sich nur die Frage: Wie wird die Frucht am besten zubereitet? Die dicke Schale und der große Kern im Inneren gestalten es oft schwierig, das Fruchtfleisch zu zerteilen. Keine Sorge: Mit unseren drei Tipps gelingt es auch Küchen-Amateuren, Mangos ganz einfach zu schneiden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Mango schälen und schneiden

Mango schneiden ist einfacher, als man denkt.
  1. Nutzen Sie einen Sparschäler oder ein scharfes Messer, um die Mango komplett abzuschälen. Das ist umso einfacher, je fester die Frucht ist.
  2. Stellen Sie die geschälte Mango quer auf ein Schneidebrett und schneiden Sie mit einem Messer eine ca. drei Millimeter dicke Scheibe ab. Nun haben Sie auf einer Seite eine gerade Fläche.
  3. Platzieren Sie diese Fläche nach unten auf das Schneidebrett. Schneiden Sie nun möglichst dicht am Kern eine Scheibe Fruchtfleisch ab.
  4. Nun können Sie rundherum weitere Mango-Stücke abschneiden. Es bietet sich an, die Frucht dabei zu drehen.
  5. Das restliche Fruchtfleisch können Sie mit einem Löffel oder Messer vom Kern abschaben. Dieser Rest ist von der Konsistenz eher püreeartig, schmeckt aber richtig gut!
  6. Zerteilen Sie die abgeschnittenen Mango-Stücke je nach Vorliebe weiter in Würfel oder Streifen. Letztere eignen sich gut für Kuchen und Torten, während Würfel perfekt in den (Obst-)Salat passen.

Kalorienarm und gut für den Stoffwechsel: Zehn leckere Lebensmittel, die beim Abnehmen helfen können

Geschälte Grapefruit in Stückchen.
Zugegeben, sie ist bitter und deswegen nicht die beliebteste Zitrusfrucht. Aber: Wie eine kalifornische Studie zeigte, nimmt man nach dem Verzehr einer halben Grapefruit weniger Kalorien zu sich und auch das Sättigungsgefühl tritt schneller ein. Sie ist also durchaus eine ideale Ergänzung für den Ernährungsplan, wenn man abnehmen möchte. © LuboIvanko/Imago
Verschiedene Nuss-Sorten in einzelnen Schalen.
Ja, Nüsse haben einen hohen Fettgehalt. Aber sie enthalten eben auch Ballaststoffe und Eiweiße. Als kleiner Snack zwischendurch sind sie ideal. Auch, da sie in geringen Mengen den Stoffwechsel – und damit den Gewichtsverlust – tatkräftig unterstützen. © Achim Sass/Imago
Knäcke mit Hüttenkäse und Beeren.
Auch Hüttenkäse (s. Foto) und Magerquark gehören zu den Lebensmitteln, die beim Abnehmen nicht vergessen werden sollten. Ob auf Brot oder Knäcke, im Müsli mit Obst oder deftig mit Salz und Kräutern zu Kartoffeln – beide Milchprodukte haben einen hohen Eiweißgehalt und nur wenige Kalorien. Sie machen lange satt und sind reich an Calcium. © Zerbor/Imago
Brokkoli-Röschen auf einem Brettchen. Im Hintergrund Brokkoli- und Blumenkohlkopf im Korb.
Kreuzblütler, zu denen Brokkoli und Blumenkohl (s. Foto) genauso gehören wie z.B. Rosenkohl, sind sehr ballast- und nährstoffreich. Zudem enthalten sie vergleichsweise viele Proteine. Das Gemüse unterstützt die Gewichtsabnahme durch seine niedrige Energiedichte in Kombination mit Eiweißen und Proteinen. Tipp: Verzichten Sie besser auf die Zubereitung mit einer Soße aus Mehlschwitze oder viel Butter. © Westend61/Imago
Verschiedene Kartoffelsorten auf einem Markt in Nahaufnahme.
Ob Kartoffeln nun zur Diät gehören oder nicht, ist durchaus auch ein Streitthema. Aber die Vorteile sind klar: Die Erdäpfel enthalten viel Kalium (wichtig für einen gesunden Blutdruck) und weitere Nährstoffe wie Eisen und Magnesium. Nur kohlehydratarm sind sie nicht unbedingt. Aber, wenn man gekochte Kartoffeln etwas abkühlen lässt, kann sich resistente Stärke bilden, die sich wiederum positiv auf den Gewichtsverlust auswirken kann. Das gilt im Übrigen auch für Süßkartoffeln, Steckrüben oder anderes Wurzelgemüse.  © Edwin Remsberg/Imago
Verschiedene Bohnen und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, schwarze Bohnen und Linsen in gelb, rot und schwarz.
Einige Hülsenfrüchte und Bohnen (z.B. Kichererbsen, Linsen, schwarze Bohnen und Kidneybohnen) enthalten besonders viele gesunde Ballaststoffe und Eiweiße. Beides hält lange satt und man isst über den Tag nach einer Portion Hülsenfrüchte verteilt weniger Snacks und Co. © Larissa Veronesi/Imago
Eine Flasche ungefilterter Apfelessig.
Gibt man einen Schuss Apfelessig zu einem sehr kohlehydratreichen Gericht, stellt sich häufig schneller ein Gefühl der Sättigung ein und man isst automatisch weniger. Der fruchtige Essig kommt z.B. in Eintöpfe oder wird als Vinaigrette zum Salat gegessen. Sogar trinken kann man ihn, in kleinen Portionen pur oder verdünnt mit Wasser. © Madeleine Steinbach/Imago
Rucola-Salat
Grünes Blattgemüse wie zum Beispiel Rucola (s. Foto), Spinat, Eisbergsalat oder Grünkohl schmecken sehr unterschiedlich. Ihnen gemein sind aber die wenigen Kalorien sowie Kohlehydrate und dafür jede Menge Ballaststoffe. Die wirken sich sehr positiv auf die Verdauung aus. Außerdem enthalten sie viele Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. Hier kann man ordentlich zulangen, ohne die Kalorienzahl groß zu steigern. Zumindest, wenn man auf die allzu deftige Zubereitungsweise von Grünkohl verzichtet. © Virginija Vaidakavic/Imago
Kokos-Öl im Glastiegel, auf einem Holzlöffel und eine Kokosnuss daneben.
Kokos-Öl kann, dank seiner vielen mittelkettigen Fettsäuren, die Kalorienverbrennung ankurbeln und schneller für ein Sättigungsgefühl sorgen. Es zügelt den Appetit, aber es enthält viele Kalorien. Hier gilt es, einige Öle beim Kochen durch Kokos-Öl zu ersetzten. Nicht, es nachträglich hinzuzufügen.  © HandmadePictures/Imago
Ein Kind hält einen Korb mit Eiern.
Früher sagte man, dass zu viele Eier sich schlecht auf die Gesundheit, genauer: auf den Cholesterinwert, auswirken. Das haben Forscher inzwischen aber längst widerlegt. Sie sind reich an Proteinen, das Eigelb ist besonders nährstoffreich und Eier halten lange satt – ohne viele Kalorien zu haben. Übrigens: Ist die Schale intakt, hält ein gekochtes Ei gut zwei Wochen außerhalb der Kühlung. Man kann sie also ideal vorbereiten. © Cavan Images/Imago

Küchen-Hack für Mango-Liebhaber: Der Trick mit dem Glas

Bei weicheren Mangos bietet sich der Glas-Trick an – übrigens auch für Kiwi. Hier wird das Fruchtfleisch mit der glatten Oberfläche eines Glases entfernt. So funktioniert’s:

  1. Schneiden Sie die Mango entlang des Kerns in zwei Hälften und stellen Sie ein geeignetes Glas bereit.
  2. Nehmen Sie eine der Mango-Hälften in die Hand und drücken Sie das Fruchtfleisch an den Glasrand. Ziehen Sie den Glasrand nun an der Schale hoch – auf diese Weise landet das Fruchtfleisch im Glas.
  3. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit der anderen Mango-Hälfte.

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Mango-Igel: Perfekte Würfel

Möglicherweise haben Sie schon mal vom Würfel-Trick gehört. Auch diese Schneidevariante eignet sich besonders gut für weiche Mangos. Übrigens: So erkennen Sie, ob eine Mango reif ist.

  1. Nehmen Sie ein scharfes Messer und schneiden Sie beide Seiten der Mango entlang des Kerns ab. Achten Sie darauf, nicht zu tief in die Mango zu schneiden, um den Kern nicht zu berühren. Nun haben Sie zwei große Mango-Stücke.
  2. Nehmen Sie eine der Mango-Hälften und machen Sie vorsichtig Quer- und Längslinien in das Fruchtfleisch. Schneiden Sie nicht zu tief, ansonsten wird die Schale durchschnitten.
  3. Stülpen Sie die Fruchtwürfel um und drücken Sie mit den Fingern leicht gegen die Schale – Ihr Mango-Igel ist fertig.
  4. Wiederholen Sie den Vorgang mit der anderen Mango-Hälfte.
  5. Wenn Sie Gäste erwarten, können Sie den hübschen Frucht-Igel als Dessert servieren oder als Teil des Buffets garnieren. Um die Fruchtstücke zu lösen, nehmen Sie einfach einen Löffel oder ein Messer zur Hand und ziehen Sie die Würfel von der Schale. Das Ergebnis sind besonders gleichmäßig gewürfelte Mango-Stücke. 
Ein hübsch geschnittener Mango-Igel ist ein echter Augenschmaus.

Lässt sich die Schale von Mangos mitessen?

Wem das Schneiden der Mango zu aufwändig ist, kommt schnell auf den Gedanken, die Schale einfach mitzuessen. Das ist allerdings keine gute Idee: Die feste Oberfläche enthält einen Wirkstoff namens Urushiol, der schleimhautreizend wirkt und allergische Reaktionen auslösen kann. Die meisten Menschen reagieren sehr empfindlich auf Urushiol. Deshalb ist es besser, die Finger von der Schale zu lassen.

Wer sie trotzdem mitessen will, sollte Früchte aus biologischem Anbau kaufen und sie vor dem Verzehr gründlich waschen. Außerdem empfiehlt es sich, erst ein kleines Stück von der Schale zu probieren, um die individuelle Bekömmlichkeit zu testen. Je mehr davon gegessen wird, desto höher ist natürlich das Risiko einer allergischen Reaktion.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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