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Für eine luftige Weinschaumcreme aus Italien namens Zabaione braucht man nur drei Zutaten
Ursprünglich aus Italien stammend, hat sich das Weinschaumdessert Zabaione zu einem weltweiten Favoriten entwickelt, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Das dachten sich wohl auch die Erfinder der süßen Leckerei vor gut 500 Jahren. Denn Zabaione, auch bekannt als Zabaglione oder Sabayon, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Seine Wurzeln reichen tief zurück ins 16. Jahrhundert, als es erstmals in Italien auftauchte. Ursprünglich war es aber kein Dessert, sondern ein Getränk, das im Laufe der Zeit weiterentwickelt und in den Palästen ganz Europas genascht wurde. Schon erstaunlich, dass es ein Drei-Zutaten-Dessert als krönender Abschluss des Menüs an den Hof geschafft hat, oder?
Was Zabaione – heute, wie damals – so besonders macht, sind die einfachen, aber hochwertigen Zutaten, die dafür verwendet werden. Frisches Eigelb, Zucker und Marsala-Wein bilden die Basis. Das Eigelb verleiht der Zabaione ihre cremige Textur, während der Zucker für die Süße sorgt. Der Marsala-Wein bringt dann den charakteristischen Geschmack inklusiver der leicht alkoholischen Note, die dieses Dessert so einzigartig macht.
Für das Wasserbad einen Topf mit etwas Wasser füllen und zum Kochen bringen.
Eigelb und Zucker in eine große Metallschüssel geben. Kurz verrühren.
Schüssel auf das heiße Wasserbad geben und darauf achten, dass das kochende Wasser die Schüssel nicht berührt. Eigelb-Zucker-Mix mit den Quirlen eines Handmixers dicklich, schaumig auflagen.
Den Marsala-Wein langsam in die Eigelb-Zucker-Mischung einfließen lassen, dabei ständig weiterrühren.
Solange überm Wasserbad rühren, bis die Creme dicklich und stabil ist. Das kann bis zu zehn Minuten dauern.
Zabaione in Gläser füllen und nach Belieben mit Früchten und etwas Zimt sofort servieren.
Für eine leckere Zabaione braucht man Geduld und Fingerspitzengefühl, denn die Zutaten werden mehrere Minuten über einem heißen Wasserbad aufgeschlagen. (Symbolbild)