Traumhaft blaues Meer

Der Strand mit dem blauesten Wasser befindet sich offenbar in Albanien

Je blauer der Strand, desto mehr fühlt es sich nach Urlaub an. Am blauesten ist das Meer aber nicht an exotischen Reisezielen, sondern in Europa.

Sie waren immer der Meinung, das blaueste Wasser findet sich nur in der Karibik oder in Südostasien? Dann haben Sie offenbar falsch gedacht. Um das schönste und klarste Blau zu entdecken, das ein Strand zu bieten hat, müssen Sie nur nach Albanien reisen. Davon ist der Ferienhausanbieter CV Villas überzeugt, der eine genaue Analyse der Blautöne von 200 Orten auf der Welt vorgenommen hat, welche unter anderem dem Online-Portal kleinezeitung.at vorliegt.

Schönstes Blau findet sich in Albanien

Der Pasqyra-Strand ist angeblich so blau wie kein anderer auf der Welt.

Aber wie findet man überhaupt heraus, an welchem Strand das Meer den blauesten Farbton hat? Dafür hat der Ferienhausanbieter Screenshots von Google-Karten gemacht und das Blau des Meeres einem Code auf dem RGB-Farbmodell zugeordnet. Dieser Farbton wiederum wurde mit dem YInMn-Blau abgeglichen – es gilt als das blaueste Blau überhaupt und wurde erst 2009 durch Zufall von Forschern der Oregon State University entdeckt. So sieht es aus:

Das Ergebnis: Ein Strand in Albanien kommt dem YInMn-Blau mit nur 12,4 Punkten Abweichung am nächsten. Der sogenannte Pasqyra-Strand liegt nur wenige Kilometer vom Badeort Saranda im Süden des Landes entfernt – auch als die albanische Riviera bekannt. Gleichzeitig befindet sich nur etwa eine Fährstunde entfernt die griechische Urlaubsinsel Korfu. Noch ein Grund, dem neuen Trend-Reiseziel Albanien einen Besuch abzustatten? Immerhin gehört die Destination mittlerweile auch zum Repertoire des Münchner Reisekonzerns FTI.

Faszinierende Balkan-Schönheit: Zehn der sehenswertesten Orte in Albanien

Panorama von Albaniens Hauptstadt Tirana
Die Hauptstadt Albaniens wird bei der Urlaubsplanung oft übergangen. Im Vergleich zu Metropolen wie London oder Rom sind die Attraktionen meist schnell gesehen, doch das macht sie nicht minder sehenswert. Tirana blickt nämlich auf eine wechselvolle Geschichte zurück, was an den Bauwerken aus osmanischer oder sowjetischer Zeit zu sehen ist. Zentrum der Stadt ist der Skanderberg-Platz, an dem sich die Et’hem-Bey-Moschee aus dem 18. und 19. Jahrhundert befindet. Noch größer ist die Namazgja-Moschee, die mit ihren vier eindrucksvollen Minaretten schon jetzt zum Wahrzeichen der Stadt wird (siehe Foto) – obwohl der Bau noch nicht beendet ist. © Pond5 Images/Imago
Stadt Gjirokaster in Albanien
Im Süden Albaniens befindet sich Gjirokaster, auch bekannt als „Stadt der tausend Stufen“. Sie schmiegt sich an die Hänge des Gipfels Mali i Gjerë und offenbart einen wunderbaren Panoramablick auf das Drinostal. Die Altstadt gilt aufgrund ihrer einzigartigen osmanischen Architektur als Unesco-Welterbe. Viele der zweistöckigen Gebäude entstanden im 17. Jahrhundert, genauso wie die Basar-Moschee. Besucher können durch die faszinierenden, schmalen Gassen schlendern und die authentische albanische Küche genießen. © Pond5 Images/Imago
Strand in der Nähe von Dhërmi in Albanien
Dhërmi ist ein wunderschönes Dorf an der Küste der Albanischen Riviera – und somit ein perfekter Ort für einen Strandurlaub. Im Sommer gibt es hier laute Musik sowie gut gefüllte Restaurants und Bars. Wer dem Getümmel entgehen will, findet an dem weitläufigen Küstenabschnitt aber dennoch ein ruhiges Plätzchen. Das Dorf selbst ist mit seinen kopfsteingepflasterten Straßen, kleinen Kirchen und weißen Häuschen, die an griechische Dörfer erinnern, ebenfalls einen Abstecher wert. © Pond5 Images/Imago
Ehemalige Handelsbrücke Ura e Mesit nördlich der Stadt Shkodra in Albanien
Weit im Norden Albaniens, nahe der Grenze zu Montenegro, befindet sich die Stadt Shkodra. Historisch gesehen ist sie die älteste des Landes, zum ersten Mal erwähnt wurde sie im 4. Jahrhundert v. Chr. Aufgrund ihrer Lage entlang von wichtigen Handelsrouten war sie des Öfteren das Zentrum von Konflikten – und lag mal in römischer, mal in serbischer und mal in osmanischer Hand. Zu sehen ist das auch an der ehemaligen Handelsbrücke Ura e Mesit etwa acht Kilometer entfernt von Shkodra, die heute ein beliebtes Fotomotiv ist (siehe Bild). In Shkodra gibt es für Touristen ebenfalls viel zu bestaunen: Bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Festung Rozafa am südlichen Rand der Stadt. Gleich danach folgt die Bleimoschee, die ihren Namen den Blei-Kuppeln verdankt, mit denen sie überdacht ist. © Benedetta Barbanti/Imago
Berat in Albanien
Nach der „Stadt der tausend Stufen“ folgt die „Stadt der tausend Fenster“: Berat zählt wie Gjirokaster zum Unesco-Welterbe und ist von der typischen Architektur der osmanischen Zeit geprägt. Ihren Namen verdankt sie den gleichmäßig in die Steinfassaden eingelassenen Fenstern. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Königsmoschee aus dem 15. Jahrhundert, die zu den ältesten der Stadt gehört. Auch die Burg Kalaja blickt auf eine lange Geschichte zurück: In ihrer jetzigen Form wurde sie im 13. Jahrhundert errichtet, ihre Ursprünge gehen jedoch bis ins vorchristliche 4. Jahrhundert zurück. © Nikola Dubivská/Imago
Blick in die fantastische Landschaft der Osum Schlucht
Nicht weit von Berat entfernt liegt die atemberaubende Osum-Schlucht. Sie gehört aufgrund ihrer spektakulären Felsformationen und üppigen Vegetation zu den beeindruckendsten Landschaften Albaniens. An natürlichen Becken und Wasserläufen können Aktivurlauber sich sogar ins Wasser wagen, um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Ganz in der Nähe befindet sich, versteckt zwischen den Wäldern, außerdem der idyllische Bogove-Wasserfall. © Bruno Kickner/Imago
Saranda in Albanien
Viele Jahre lang war Saranda vor allem den Einheimischen als Badeort bekannt. Mittlerweile wächst Albanien jedoch über seinen Status als „Geheimtipp“ hinaus und so entdecken auch immer mehr Touristen die charmante Hafenstadt. Als der schönste Strand in der Gegend gilt der Mirror Beach, doch auch der Pulebardha Beach lockt zahlreiche Sonnenhungrige an. Übrigens kann von Saranda aus auch ganz einfach die griechische Insel Korfu erreicht werden – eine Fahrt mit der Fähre dauert nur 30 Minuten. © Pond5 Images/Imago
Ruinenstadt Butrint im Nationalpark Butrint in Albanien
Unweit des Badeparadieses Saranda befindet sich der Nationalpark Butrint. Sein Zentrum bildet die gleichnamige Ruinenstadt, die zum Unesco-Welterbe zählt. Besucher stoßen auf zahlreiche Spuren aus der Antike, wie die Überreste eines römischen Amphitheaters. Doch auch eine byzantinische Kirche und ein Baptisterium sowie eine Hügelburg aus der venezianischen Zeit gibt es zu besichtigen. © Maria Maar/Imago
Orthodoxe Kirche in der Stadt Korca in Albanien
Die Stadt Korça befindet sich im Südosten Albaniens und ist weit entfernt von Stränden und anderen Touristen-Hotspots. Somit können Urlauber sich die „Wiege der albanischen Kultur”, wie sie auch gerne genannt wird, ganz ohne Menschenmassen ansehen. Die Architektur der Stadt ist von osmanischen und französischen Einflüssen geprägt. Es gibt breite Boulevards, grüne Parkanlagen und neoklassizistische Villen – weshalb Korça einst auch als das Paris Albaniens galt. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählen die Auferstehungskathedrale (siehe Foto), die Mirahor-Moschee, der alte Basar und das Museum für Mittelalterliche Kunst. © Martin Siepmann/Imago
Luftaufnahme im Tal des Theth Nationalparks
Wer auf der Suche nach Bewegung und wundervollen Landschaften ist, liegt mit den Albanischen Alpen genau richtig. In der Abgeschiedenheit des Nationalparks befinden sich nur kleinere Siedlungen wie Theth oder Valbona, von denen Wanderer ihren Weg durch das beeindruckende Bergpanorama starten können. Unterwegs gibt unter anderem der Grunas-Wasserfall und den See Syri i Kaltër (dt. „blaues Auge“) zu entdecken. © Unai Huizi/Imago

Top-30-Strände, an denen das Meer besonders blau ist

Tatsächlich befinden sich die meisten Strände, die über das blaueste Wasser verfügen, in Europa. Der Cannon Beach im US-amerikanischen Bundesstaat Oregan ist der erste Strand in der Auswertung, der sich auf einem anderen Kontinent befindet. Unter den Top 10 befinden sich stattdessen gleich fünf Strände aus Griechenland – darunter mit Paralia Mpouka auf der Halbinsel Peloponnes und Kassiopi auf Korfu auch die Plätze 2 und 3 im Ranking.

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Hier die Top 30 der blauesten Strände weltweit in der Übersicht:

  1. Pasqyra-Strand, Albanien
  2. Paralia Mpouka, Peloponnes, Griechenland
  3. Kassiopi, Korfu, Griechenland
  4. Plage de la Vernette, Frankreich
  5. Kaputaş-Strand, Türkei
  6. Voulisma, Kreta, Griechenland
  7. Foki-Strand, Kefalonia, Griechenland
  8. Praia do Carvalho, Portugal
  9. Omprogialos, Kreta, Griechenland
  10. Playa de Los Lances, Spanien
  11. Troon Beach, Schottland
  12. Goldenes Horn/Zlatni rat, Brač, Kroatien
  13. Ploce-Strand, Montenegro
  14. Marina del Cantone, Italien
  15. Cannon Beach, Oregon, USA
  16. Cala Saona, Formentera, Spanien
  17. Keem Bay, Irland
  18. Antisamos-Strand, Kefalonia, Griechenland
  19. Kutleša-Strand, Kroatien
  20. Štikovica-Strand, Kroatien
  21. Platja d’es Tancats, Menorca, Spanien
  22. Platja des Coll Baix, Mallorca, Spanien
  23. Dafnoudi-Strand, Kefalonia, Griechenland
  24. Plage Paloma, Frankreich
  25. Praia da Boneca, Portugal
  26. Cala Figuera, Mallorca, Spanien
  27. Milocer-Strand, Montenegro
  28. Matira Beach, Bora Bora, Französisch-Polynesien
  29. Kap Kaliakra, Bulgarien
  30. Playa El Doradillo, Argentinien

Rubriklistenbild: © Peter Schickert/Imago

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