Aktuelles Ranking

Die drei schönsten Strände der Welt liegen in Europa – laut Reisenden

Wer die schönsten Strände der Welt genießen will, muss nicht zu fernen Südseeinseln reisen. Laut Bewertungen von Reisenden befinden sich die wahren Highlights in Europa.

Wenn der eintönige Alltag quält, träumen sich viele an einen wunderschönen Strand unter Palmen und Sonne – am besten ganz weit weg in der Karibik, Südsee oder im Indischen Ozean. Eine Reise dorthin kann in der Realität jedoch ein kleines Loch in die Geldbörse reißen. Wie gut, dass sich die schönsten Strände gar nicht so weit weg befinden – zumindest, wenn es nach den Bewertungen anderer Reisenden auf der Touristikwebseite TripAdvisor geht. Jedes Jahr stellt die Plattform die „Best of the Best“-Strände auf der ganzen Welt vor. 2024 sind es Strände in Europa, die die Top 3 unter sich ausgemacht haben.

Bewertungen von Reisenden bestimmten die schönsten Strände der Welt

Das Ranking der besten Strände weltweit basiert darauf, wie hoch die Anzahl an herausragenden User-Bewertungen in einem Zeitraum von zwölf Monaten auf TripAdvisor ist. Die Gewinner werden anschließend im Rahmen der „Travellers‘ Choice Awards“ gekürt. Die diesjährigen Sieger befinden sich in Portugal, Italien und Spanien.

Falésia Beach (Olhos de Agua), Portugal

Den Falésia Beach – oder Praia da Falésia – in Portugal dürfen sich Urlauber keinesfalls entgehen lassen, wie User-Bewertungen zeigen.

Schon 2023 schaffte es der Falésia Beach in Portugal auf den 6. Platz der schönsten Strände weltweit von TripAdvisor, im Jahr davor auf den 12. Rang. In diesem Jahr holt er sich die Pole-Position. Der Strand befindet sich etwa 3 Kilometer östlich der Stadt Albufueira und gehört zu der beliebten Urlaubsregion Algarve. Sein besonderes Markenzeichen sind die roten Sandsteinfelsen, die vor dem Sand aufragen, und mit Pinien bewachsen sind.

Spaggia dei Conigli (Kaninchenstrand), Italien

Der Spiaggi dei Conigli befindet sich auf der sizilianischen Insel Lampedusa.

Der Spaggia dei Conigli – was so viel wie „Kaninchenstrand“ bedeutet – befindet sich an der Südküste der Insel Lampedusa, welche zu Sizilien gehört. Mit seinem weißen Sandstand und türkisfarbenem Wasser wirkt er, als befände er sich in der Karibik – nur die Palmen fehlen dazu noch. Auch die namengebenden Kaninchen werden Urlauber leider nicht vorfinden. Dafür halten Urlauber ihn 2024 für den zweitschönsten Strand der Welt.

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La Concha, Spanien

La Concha in San Sebastián ist perfekt Urlauber die Wassersport genießen.

Die Top 3 der schönsten Strände wird komplettiert von La Concha im Norden Spaniens. Wer diesen Strand besuchen möchte, muss sich gar nicht weit von der Stadt entfernen – er liegt nämlich direkt bei San Sebastián, der Perle des Baskenlandes. Zu beiden Seiten wird er von den Bergen Urgull und Igeldo eingerahmt, während beim Blick aufs Meer hinaus die Insel Santa Clara ins Auge fällt. Urlauber können nicht nur entspannt Sonne tanken und die Füße im Sand versenken, sondern auch viele Wassersportaktivitäten unternehmen – zum Beispiel Windsurfen, Surfen oder Kanufahren.

Spaniens Festland entdecken: Zehn Landschaften, Strände und Städte, die Sie besuchen sollten

Park Güell in Barcelona
Barcelona gehört zu den Klassikern der Städtereisen in Spanien und das zu Recht: In ihr vereinen sich historische Bauwerke mit modernen Gebäuden zu einem außergewöhnlichen Stadtbild, in dem es viel zu entdecken gilt: Die Sagrada Família, die von dem bekannten katalanischen Baumeister Antoni Gaudí stammt, ist nur eines von vielen faszinierenden Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören auch drei andere Werke des Architekten, nämlich der Park Güell, das Casa Batlló und das Casa Milà im Stil des Modernisme. © Pond5 Images/Imago
Bardenas Reales, Navarra
Im Süden Navarras befindet sich eine Landschaft, die einzigartig für Spanien ist: Die Bardenas Reales, eine wüstenähnliche Mondlandschaft, welche die Folge von Erosion ist. Mit ihren bizarren Felsformationen ist sie ein beliebter Schauplatz für Film- und Fernsehproduktionen geworden, darunter der James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“. Der Naturpark ist unterteilt in die Bardena Blanca, welche sich durch ihre weiße Landschaft mit Steppenvegetation auszeichnet, und die Bardena Negro, die mit Wäldern aus Aleppo-Kiefern aufwartet. © Pond5Images/Imago
Gaztelugatxe im Baskenland
Die Klosterinsel San Juan de Gaztelugatxe galt lange Zeit als Geheimtipp, doch diese Zeiten sind vorbei: Nachdem das beschauliche Eiland vor der Felsenküste der Costa Vasca im Baskenland zum Drehort für die HBO-Serie „Game of Thrones“ wurde, kann sie sich vor Touristen kaum noch retten. Besonders beeindruckend ist der Anblick des schmalen Weges, der in engen Kurven das Festland mit der Insel verbindet. Wer dem Getümmel entgehen möchte, kann sich jedoch die umliegende Landschaft genauer ansehen: Der Meeresarm von Urdaibai wurde aufgrund seiner unterschiedlichen Ökosysteme von der Unesco zum Biosphärenreservat ernannt. © Konrad Zelazowski/Imago
Patio de las Doncellas im Real Alcazar in Sevilla
Die Hauptstadt der spanischen Region Andalusien ist eine der schönsten Städte Europas: Sevilla blickt auf eine tausende Jahre alte Geschichte zurück, in der die Phönizier, Römer und Araber eine große Rolle spielten. Das zeigt sich auch an vielen besonderen Bauwerken, allen voran dem Alcázar: Der mittelalterliche Königspalast ist ein beeindruckendes Beispiel der Mudéjar-Architektur, ein Baustil, bei dem christliches und islamisches Kunsthandwerk aufeinander trafen. Ebenso sehenswert ist die Plaza de España, die mit ihren Bänken und Mosaikfliesen, die typisch für Andalusien sind, an die spanischen Provinzen erinnern sollen. Genießen Sie einfach einen Spaziergang durch die Stadt und die prachtvollen Bauten, malerischen Gassen und das andalusische Lebensgefühl werden sich von ganz allein offenbaren.  © robertharding/Imago
Playa de las Catedrales Beach in Galicia
Zum Baden ist die Playa de Las Catedrales in Galicien eher nicht geeignet, doch Urlauber zieht es hier vor allem wegen etwas anderem hin: Die spektakulären Felsformationen, die an das Gewölbe einer Kirche erinnern, und ihm daher den Namen “Strand der Kathedralen” eingebracht haben. Bei Flut sind die Klippen von Wasser umgeben, doch bei Ebbe können Besucher durch die Säulen und Bögen hindurchgehen und sich das einzigartige Naturschauspiel ganz aus der Nähe ansehen.  © Pond5 Images/Imago
Bucht La Concha bei San Sebastián
Die im Norden Spaniens befindliche Hafenstadt San Sebastián ist der perfekte Ort für Urlauber, die gute Küche und einen luxuriösen Flair schätzen. Die baskische Metropole ist nämlich für eine hohe Dichte an Sterne-Restaurants bekannt und zudem Standort eines Internationalen Filmfestivals. In der Altstadt finden sich zahlreiche Boutiquen und Pinxto-Bars, die baskisches Fingerfood servieren. Wer einfach nur entspannen möchte, kann das in der Bucht La Conca mit ihrem goldenen Sandstrand direkt am Stadtzentrum.  © Javier Larrea/Imago
Die Alhambra in Granada bei Sonnenuntergang
Die südspanische Stadt Granada dürfte Touristen vor allem wegen der Alhambra ein Begriff sein. Der beeindruckende Palast thront auf dem Sabikah-Hügel und ist ein einzigartiges Beispiel für die maurische Baukultur in Europa. Zusammen mit dem Generalife, einer maurischen Gartenanlage, und dem historischen Stadtviertel Albaicín zählt sie zum Unesco-Weltkulturerbe. Letzteres befindet sich gegenüber der Alhambra und war einst das arabische Viertel der Stadt. Touristen können hier in ein Labyrinth aus weißen Häusern, engen Gassen und kleinen Plätzen hindurch schlendern und in vergangene Zeiten eintauchen.  © Pond5 Images/Imago
Las Médulas
Eine außergewöhnliche Kulturlandschaft erwartet Aktivurlauber in der Provinz León: Die Schluchten aus rotem Tongestein in Las Médulas sind das Ergebnis einer Goldmine, die vor Jahrhunderten von den Römern errichtet wurde. Den besten Ausblick auf die mit Edelkastanien bewachsenen Hügeln haben Touristen vom Aussichtspunkt Orellán etwa acht Kilometer entfernt. © Panthermedia/Imago
Bergsee Estany de Sant Maurici im Nationalpark Aigüestortes
Naturbegeisterte Urlauber finden in Spanien nicht nur malerische Strände, sondern auch abwechslungsreiche Landschaften voller Seen, Wasserfälle, Moore und Wälder – so wie den Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici in den Hochpyrenäen in der Provinz Lleida. Sehenswert ist unter anderem der Sant-Maurici-See, der sich am Fuß der Zwillingsgipfel Encantats befindet. Wanderer dürfen sich auf eine beeindruckende Vegetation freuen – aufgrund der starken Höhenunterschiede findet sich auf kleinem Raum eine große Menge unterschiedlicher Pflanzenarten.  © David Micha Sheldon/Imago
Caminito del Rey
Der Caminito del Rey, etwa 60 Kilometer von Málaga entfernt, galt einst als einer der gefährlichsten Wanderwege Europas. Nachdem er viele Jahre lang gesperrt und aufwendig saniert wurde, ist er seit 2015 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich – und kann nun auch von Touristen, die keine Extremsportler sind, gefahrlos durchschritten werden. Und die Wanderung lohnt sich definitiv: Die knapp acht Kilometer lange Strecke führt durch eine Schlucht, deren Felswände bis zu 700 Meter tief sind. Der Weg ist auf einer Höhe von 100 Metern an den Steilwänden angebracht und führt zum Ende hin über eine 15 Meter lange Hängebrücke auf die andere Seite der Schlucht – die Aussicht ist spektakulär.  © Pond5 Images/Imago

Die zehn schönsten Strände der Welt 2024, von Reisenden gewählt

  1. Falésia Beach (Olhos de Agua), Portugal
  2. Spaggia dei Conigli (Kaninchenstrand), Italien
  3. La Concha, Spanien
  4. Ka‘anapali Beach, Hawaii
  5. Grace Bay Beach, Turks- und Caicosinseln
  6. Anse Lazio, Seychellen
  7. Manly Beach, Australien
  8. Eagle Beach, Aruba
  9. Siesta Beach, USA
  10. Varadero Beach, Kuba

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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