Effizient und nachhaltig

Kostbares Gut: So sparen Sie Wasser im Garten

Blumen, Gemüse und Rasen brauchen im Sommer Wasser zum Überleben. Allerdings sollte bei starker Hitze mit Bedacht gegossen werden. Einige Tipps.

Gerade an heißen Sommertagen sollten Gärtnerinnen und Gärtner die Bewässerung ihres Gartens im Blick behalten. Allerdings wird Wasser zu einer immer kostbareren Ressource, die mit Bedacht zum Einsatz kommen sollte. Diese Tipps helfen, den Wasserverbrauch zu reduzieren.

Der Klassiker: Die Regentonne – so sparen Sie Wasser im Garten

Die häufig einfachste Methode, um Wasser im Garten zu sparen, ist, Regenwasser in einer Tonne zu sammeln. Diese lässt sich etwa unter einer Regenrinne aufstellen. Der Vorteil: Das Wasser ist nicht nur gratis, sondern für die Pflanzen durch seinen niedrigen pH-Wert häufig besser verträglich als kalkhaltiges Leitungswasser.

Blumen gezielt mit der Gießkanne zu gießen, spart Wasser.

Dem Rasen Raum lassen und gleichzeitig im Garten Wasser sparen

Bei der Rasenpflege sollte die Schnitthöhe des Rasenmähers in den wärmsten Sommermonaten höher eingestellt sein. Ideal sind 3,5 bis 5 Zentimeter. Der Grund: Saftig-grüner Rasen benötigt ohnehin viel Wasser, wenn er kurz geschnitten ist aber noch mehr, denn das Stutzen regt das Wachstum an.

Wasser sparen im Garten: Hacken, nicht gießen

Um im Gemüsebeet Wasser zu sparen, reicht es, den Boden regelmäßig mit einer Hacke aufzulockern – am besten nach einem Regen, wenn sich die Erde mit Feuchtigkeit vollgesaugt hat. Das Auflockern zerstört feinste Wasserkanäle in der oberen Erdschicht. Dies reduziert die Verdunstung und der Boden trocknet weniger schnell aus. Auch Rindenmulch reduziert die Verdunstung, außerdem macht es Unkraut das Leben schwerer.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © Alona Antoniadis via www.imago-images.de
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Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © Mar via www.imago-images.de
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Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Monkey Business 2 via www.imago-images.de
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Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Kateryna Kolesnyk via www.imago-images.de
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Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imageBROKER/O. Diez via www.imago-images.de
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Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Erich Teister
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Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © IMAGO/Ashley Corbin-Teich
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Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss via www.imago-images.de
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Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © -
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Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © IMAGO/TSpider

Im Garten Wasser sparen: Schlauch und Gießkanne statt Rasensprenger

Experten raten von der Benutzung eines Rasensprengers ab, denn bei starker Hitze verdunstet das Wasser schnell. Stattdessen setzen Gärtnerinnen und Gärtner besser Gartenschlauch und Gießkanne gezielt in den Morgen- und Abendstunden ein. (eee/elm/spot)

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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