Galerie der Blutsauger

Zehn Mücken und Bremsenarten, um die Sie einen großen Bogen machen sollten

Gemeine Stechmücke (Culex pipiens)
1 von 10
Die zu den Hausmücken zählende Gemeine Stechmücke (Culex pipiens) ist eine der häufigsten Arten in Deutschland. Sie kann vermutlich Viren von Vögeln auf den Menschen übertragen.
Kriebelmücke auf Grashalm
2 von 10
Sie sieht aus wie eine Fliege: Spätestens, wenn eine der 57 Kriebelmückenarten in Deutschland schmerzhaft zubeißt, erkennt man seinen Irrtum. Es folgen starker Juckreiz, Schwellungen oder sogar Blutergüsse.
Zwei Tigermücken auf Haut, eine mit Blut vollgesaugt
3 von 10
Die invasive Tigermücke wurde erstmals im Jahr 2007 in Deutschland nachgewiesen. Heute gibt es sie schon in mehreren Bundesländern. Sie trägt eine schwarz-weiße Musterung mit fünf weißen Streifen an den Hinterbeinen – und kann das Chikungunya- und Dengue-Virus auf den Menschen übertragen.
Ringelmücke Culiseta annulata an Blüte
4 von 10
Die sehr häufige Ringelmücke (Culiseta annulata) wird mit ihren etwa 13 Millimetern Körpergröße und den weißen Streifen oft mit der Tigermücke verwechselt. Ihr Stich ist sehr schmerzhaft.
Asiatische Buschmuecke, Japanischer Buschmoskito Aedes japonicus
5 von 10
Ursprünglich in Asien heimisch, ist der Japanische Buschmoskito (Aedes japonicus) seit 2008 auch in Deutschland etabliert. Die Mücke könnte das West-Nil-Virus, das Dengue- und das Chikungunya-Virus übertragen.
Stechmücke Aedes vexans
6 von 10
Die auch „Rheinschnake“ genannte Stechmücke Aedes vexans tritt in Feuchtgebieten und bei Überschwemmungen massenhaft auf. Sie kann das West-Nil-Virus übertragen.
Gnitze, Bartmücke ( Ceratopogonidae ) auf Blatt
7 von 10
Die dämmerungs- und nachtaktiven Gnitzen (Bartmücken) sind mit etwa drei Millimetern sehr klein, mit rund 200 Arten in Deutschland aber auch sehr zahlreich. Stiche sind ziemlich schmerzhaft.
Pferdebremse (Tabanus sudeticus) sitzt auf einem Blatt
8 von 10
Eigentlich sieht die Pferdebremse (Tabanus sudeticus) eher unscheinbar aus. Aber ebenso wie die Rinderbremse kann sie mit ihren großen Mundwerkzeugen sehr empfindlich stechen. Erst entstehen Quaddeln, dann eine stark juckende Rötung.
Regenbremse (Haematopota pluvialis)
9 von 10
Die Regenbremse (Haematopota pluvialis) ist hierzulande die häufigste Bremsenart. Theoretisch kann sie Borreliose übertragen, daher sollte man Einstichstellen im Auge behalten.
Goldaugenbremse (Chrysops relictus)
10 von 10
An ihren schillernden Augen erkennt man die Goldaugenbremse (Chrysops relictus) recht gut. Sie bevorzugt beim Stechen die Hals- und Kopfregion. Juckende Stellen nicht aufkratzen!
  • Ines Alms
    VonInes Alms
    schließen

Schmerzhafte Stiche sind das eine, übertragbare exotische Krankheiten das andere. Von manchen Blutsaugern der heimischen Insektenwelt sollte man nicht gestochen werden.

Sie stechen oder beißen. Selbst wenn es nicht so weh tut, kann eine blutsaugende Mücke oder Bremse Krankheiten übertragen. Manche von den aus exotischen Ländern eingewanderte Arten haben sogar Krankheitsviren im Gepäck, die man hierzulande kaum aussprechen kann. So klein sie auch sind, Mücken gelten daher als die gefährlichsten Tiere der Welt. Aber auch die zahlreichen heimischen Bremsen können ordentlich zustechen. Vor allem empfindliche Menschen bekommen dies manchmal lange zu spüren. Eine sehr wirksame Methode, nicht Opfer der Blutsauger zu werden: Gehen Sie den Tieren aus dem Weg.

Rubriklistenbild: © Karina Hessland/Imago

Kommentare