Corona-Pandemie
2G in Bremen: „Bremen-Band“ als Kontrolle der Corona-Regel
Die 2G-Regel stellt Einzelhändler vor eine enorme Kontrollaufgabe. Dies soll in Bremen erleichtert werden. Als 2G-Nachweis wird das „Bremen-Band“ eingeführt.
Bremen – Seit dem Nikolaustag gilt auch in der Stadt Bremen die 2G-Regel im Einzelhandel. Nach Gastronomie, Kultureinrichtungen, Friseur oder Weihnachtsmarkt beziehungsweise Schlachtezauber, ist dies ein weiterer Lebensbereich, der Ungeimpften versperrt bleibt. Ausgenommen davon sind lediglich Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte oder Drogerien. Doch, die Kontrollen machen vor allen Dingen den Einzelhändlern Probleme in Bremen, hält dies im Tagesgeschäft doch sehr auf.
| Stadt in Deutschland: | Bremen |
| Fläche: | 318,21 Quadratkilometer |
| Einwohner: | 566.573 (Stand: 31. Dezember 2020) |
| Vorwahl: | 0421 |
| Bürgermeister: | Andreas Bovenschulte (SPD) |
Bremen-Band: „Bremen erleben – 2G-Check“
Hier hat das Bremer Wirtschaftsressort nun eine Lösung für 2G in der Hansestadt gefunden, die für alle praktikabel erscheint: das „Bremen-Band: Bremen erleben – 2G-Check“. Genau wie in Bremerhaven soll jetzt die 2G-Regel auch in der Stadtgemeinde Bremen mit einem Bändchen überprüft werden. Dieses muss beim Betreten eines Geschäfts nur kurz vorgezeigt werden, schon kann das Shopping-Vergnügen losgehen. Wesentlich unkomplizierter, als zuerst einen QR-Code einzuscannen in jedem Geschäft. Erprobt wurde das System in der Stadt Bremen bereits auf Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber.
Stadt Bremen will 2G-Regel mit Band prüfen: anerkannter Nachweis für Polizei und Ordnungsamt
Die Bänder erbringen den durch die Ordnungsbehörden anerkannten Nachweis für 2G, also geimpft oder genesen zu sein. Das Vorzeigen des Bandes soll für ganz Bremen den einfachen Zugang zu Geschäften und Einrichtungen ermöglichen, für die eine 2G-Nachweispflicht besteht. Selbstverständlich ist aber auch weiterhin in den Geschäften und sonstigen Einrichtungen die mittlerweile bereits geübte 2G-Prüfung für das einmalige Betreten möglich. Die Gültigkeit der Bänder unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung, solange sie unbeschädigt sind.
„Wir wollten eine schnelle, unkomplizierte und sichere Lösung für die 2G-Kontrolle, um den Bürgerinnen und Bürgern den Besuch der Gastronomie, das Einkaufen oder den Besuch kultureller Einrichtungen zu ermöglichen. Durch die Bremen-Bänder ist uns das gelungen. Sie machen in komplizierten Zeiten das Leben etwas unkomplizierter“, wird Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke) in einer Pressemitteilung aus ihrem Haus zitiert.
Und nicht zuletzt sichere man so Arbeitsplätze, wenn das öffentliche Leben weiter stattfinden könne. Gerade die Beschäftigten in der Gastronomie, der Kultur und der Veranstaltungsbranche lebten schon fast zwei Jahre mit großen Einkommenseinbußen, so Senatorin Vogt weiter.
„Bremen-Band“ als Kontrolle für 2G: Vergabestelle verpflichten sich für ordnungsgemäße Kontrolle
Um die Sicherheit in Bremen zu gewährleisten, verpflichten sich die Vergabestellen zu ordnungsgemäßen Kontrollen. Die Überprüfung des Genesenen- und Impfstatusses wird durch verantwortliche Personen nach einem einheitlichen Maßstab für 2G durchgeführt. Hierfür wird eine Anleitung für die 2G-Kontrolle zur Verfügung gestellt. Bei der Ausgabe des Bremen-Bandes erfolgt eine Registrierung der ausgegebenen Bänder anhand einer fortlaufenden Nummer. Das persönliche Anlegen des Bandes erfolgt unter Aufsicht, um den Überblick für die Maßnahme zur Einhaltung der 2G-Regelung zu gewährleisten.
Die Ausgabe der Bänder erfolgt kostenfrei, die Verteilung erfolgt unter anderem durch die Mitglieder der City- und Stadtteilinitiativen, der Bremer Gastro Gemeinschaft, der DEHOGA und durch teilnehmende Einkaufszentren und Shopping-Center. Neben den Ausgabestellen des Weihnachtsmarktes und des Schlachtezaubers in der Innenstadt werden ab der kommenden Woche Ausgabestellen für das Bremen-Band im Viertel und in Vegesack geschaffen. Zusätzlich werden der Einzelhandel, die Gastronomie, Hotels und Kultureinrichtungen in die Ausgabe der Bänder eingebunden. Bisher wurden durch das Wirtschaftsressort eine Million Bändchen bestellt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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