Regierungserklärung
Bovenschulte will heute erklären, wie Bremen weiter mit Corona umgeht
Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte gibt am Donnerstag in der Bürgerschaft eine Regierungserklärung zum weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie ab.
Bremen – Der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) wird am Donnerstag, 16. September 2021, den weiteren Kurs vorgeben, wie das Land Bremen in den nächsten Wochen und Monaten mit der Corona-Pandemie umgehen wird. Dazu wird der Bürgermeister gegen 11:00 Uhr am Vormittag in der Bremischen Bürgerschaft eine Regierungserklärung abgeben. Laut eines Berichts von „buten un binnen“ wird auch erwartet, dass der Bürgermeister einen erneuten Aufruf zum Impfen absetzen wird.
| Stadt im Land Bremen: | Bremen |
| Fläche: | 325,56 Quadratkilometer |
| Einwohner: | 566.573 (Stand: 31. Dezember 2020) |
| Vorwahl: | 0471 |
| Bürgermeister: | Andreas Bovenschulte (SPD) |
Danach wird das Plenum unter anderem über Corona-Nothilfen für Mini-Jobber diskutieren. Dabei soll auch eine stärkere Beteiligung großer Vermögen an der Bewältigung der Corona-Folgen und des Klimawandels besprochen werden.
Andreas Bovenschulte gibt Regierungserklärung zu Corona ab: Leitlinien zum Umgang mit der Pandemie
Wie es heißt, will Bovenschulte in seiner Regierungserklärung neue Kriterien ankündigen, anhand derer die Corona-Maßnahmen in Zukunft bestimmt werden sollen. Es wird auch erwartet, dass dabei auf die Regelung zum Zutritt bei Veranstaltungen oder in der Gastronomie eingegangen wird.
Der Bremer Senat hatte in dieser Woche eine konkrete Entscheidung vertagt, ob dort nun nach der 2G- oder 3G-Regel verfahren werden soll. Die Bremer Gastronomen fordern seit Wochen ein einheitliches Vorgehen auf Grundlage einer 2G-Regel oder einem Optionsmodell wie in Hamburg* beziehungsweise Niedersachsen.
In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen auf 114,1 – nach 117,3 am Vortag. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner infizierten sich binnen einer Woche landesweit mit dem Virus. Das kleinste Bundesland hat damit weiterhin den höchsten Wert im Bundesländervergleich. Es gab aber keinen weiteren Todesfall, sodass die Zahl der Corona-Opfer weiter bei 503 liegt. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.