Wegen Hospitalisierungsinzidenz
Bremen beschließt Warnstufe 3: Corona-Regel gilt ab Donnerstag
In Bremen gilt ab Donnerstag die Corona-Warnstufe 3. Grund dafür ist die hohe Hospitalisierungsinzidenz. Was ändert sich für Bremer mit der neuen Corona-Regel?
Bremen – Die Stadt Bremen wechselt ab Donnerstag, 30. Dezember von der Corona-Warnstufe zwei auf drei. Grund dafür ist die hohe Zahl der Klinikeinweisungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Dienstag mit Blick auf die Hospitalisierungsinzidenz mit, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Den Beschluss fasste der Bremer Senat.
| Stadt in Bremen: | Bremen |
| Fläche: | 326,7 km² |
| Höhe: | 11 Meter |
| Bürgermeister: | Andreas Bovenschulte |
Warnstufe 3 in Bremen: Neue Corona-Regeln gelten ab Donnerstag – Hospitalisierungsinzidenz gibt Grund zur Sorge
Genau dieser Umstand ist dafür verantwortlich, dass Bremen die Warnstufe 3 ähnlich wie Niedersachsen ausruft und die Corona-Regel am Donnerstag in Kraft tritt. Fünf Tage hintereinander lag die Hospitalisierungsinzidenz in Bremen konstant über dem Grenzwert von 6,0. Die Zahl bezieht sich auf Neuaufnahmen von Patienten in Krankenhäusern, die in den letzten sieben Tagen mit oder wegen einer Corona-Infektion eingeliefert wurden, pro 100.000 Einwohner.
Der dpa zufolge lag der Wert am Dienstag bei 8,65, am Tag zuvor sogar bei 10,41. Um diesen hohen Corona-Indikatoren vorzubeugen, hatte Niedersachsen bereits den Lockdown Light für Weihnachten und über Silvester bekannt gegeben und vor Weihnachten die Weihnachtsruhe in der angepassten Corona-Verordnung bis Mitte Januar verlängert.
Neue Corona-Regeln in Bremen ab Donnerstag: Was gilt mit der Warnstufe 3 für Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte in der Hansestadt
Die Warnstufen wurden Ende September 2021 festgelegt. Im Land Bremen ist drei die höchste Warnstufe, die in der Corona-Verordnung vorgesehen ist, berichtet „Buten un Binnen“. Gegenüber der bisherigen Warnstufe ändert sich für Bremer mit der Warnstufe 3 aber nicht viel: Geimpfte und Genesene müssten in Diskotheken, Bars und Festhallen einen negativen Corona-Test vorweisen – diese Einrichtungen sind aber aufgrund der Beschlüsse und im Zuge des Tanzverbotes in Bremen ohnehin derzeit geschlossen.
Außerdem kommt neu hinzu, dass bei Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern künftig ein Hygiene- und Schutzkonzept vorgelegt werden muss. Wegen der Corona-Pandemie fällt dieses Jahr die Bremer Eiswettprobe erneut aus und auch die „Bremen Classic Motorshow“ wird wieder zum Online-Event, sodass das Programm für Genesene und Geimpfte ohnehin schon spärlich gesät ist. Ähnlich sieht es für Ungeimpfte aus. Abgesehen von den Corona-Regeln, die in Supermärkten wie Edeka, Rewe und Discountern wie Lidl oder Aldi auch im Januar 2022 und die Corona-Regeln beim Friseur im Januar beachtet werden müssen, ändert sich auch für Ungeimpfte nicht viel.
Lockdown für Ungeimpfte in Bremen: Öffnungszeiten von Grundversorgern wie Supermärkten an Silvester und der Klassiker „Dinner for One“
Schließlich sitzen Ungeimpfte in Bremen praktisch im Lockdown, bleibt ihnen auch nur an Silvester einzig und allein der Besuch im Supermarkt, weil sie sich nur mit einer bestimmten Zahl von Haushalten und Menschen treffen dürfen. Da heißt es, die Öffnungszeiten von Aldi, Lidl, Edeka oder Rewe an Silvester und Neujahr ganz genau im Auge zu behalten.
Zudem ist ein allgemeines Böllerverbot an Silvester 2021 längst ausgesprochen worden. Eine weitere Option, die auf der Weser davonschwimmt. Dennoch gibt es einige Corona-Regeln an Silvester zu beachten, damit das Feiern möglichst sicher ist. Ganz sicher ist hingegen an Silvester 2021 „Dinner for One“. Der Klassiker ist und bleibt eine sichere Bank zum Jahreswechsel zwischen Silvester 2021 und Neujahr 2022. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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