Später noch „großes Geschäft“ in der Zelle
Bremen: Betrunkener beißt Bundespolizisten
Randale auf einem Bahnsteig im Bremer Hauptbahnhof: Nachdem er sich geweigert hatte, den Zug zu verlassen, hat ein Betrunkener einen Bundespolizisten gebissen.
Bremen – Wie die Polizei berichtet, war die Dreier-Gruppe bereits am Montagabend, 4. Oktober 2021, beim Einstieg in die Erixx-Bahn nach Soltau aufgefallen. Keine Mund-Nasen-Bedeckungen, offenbar betrunken, lautstarke Pöbeleien und eine rassistische Beleidigung gegen den Zugbegleiter. Dieser verweigerte ihnen den Zustieg. Als ihn das Trio ignorierte, wurde die Bundespolizei zum Hauptbahnhof in Bremen gerufen.
Die Beamten trafen die Männer im Zug an, der bereits Verspätung hatte. Insbesondere der 38-jährige Deutsche aus Visselhövede weigerte sich weiterhin, den Zug zu verlassen und versuchte einen Bundespolizisten zu schlagen. So verlagerte sich die Konversation zum Anlegen von Handschellen auf den Boden des Bahnsteigs. Dabei biss er einem 25-jährigen Beamten in Handballen und Zeigefinger. Der Polizist blieb weiterhin dienstfähig.
Betrunkener beißt Bundespolizisten in Bremen: „Großes Geschäft“ auf der Liege verrichtet
Auf dem Weg zur Wache beleidigte er die Streife mit sexistischen und nazistischen Worten. Ein Richter ordnete eine Blutprobe an, nachdem ein Atemalkoholwert von 1,53 Promille festgestellt wurde. Bevor der Randalierer um 20:50 Uhr entlassen wurde, verrichtete er sein „großes Geschäft“ auf der Liege des Gewahrsamszelle und erhält eine Reinigungsrechnung. Außerdem erwartet ihn ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.