Zeugen gesucht
Sohn sticht auf seine Mutter ein – seine Flucht endet in Berlin
Ein junger Mann hat am Freitag auf seine Mutter eingestochen. Kurz zuvor war er in eine Psychiatrie eingewiesen wurde, entkam aber und war kurzzeitig auf der Flucht.
Bremen – Ein 25 Jahre alter Mann hat am Freitag in Bremen-Arsten mit einem Messer auf seine 50-jährige Mutter eingestochen und war anschließend geflüchtet. Das teilte die Polizei am Sonnabend mit. Die Frau wurde demzufolge mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Wegen des Verdachts einer psychischen Erkrankung sei der 25-Jährige am Freitagvormittag in eine Psychiatrie eingewiesen worden – wenige Stunden vor der Tat. Von dort sei er am Nachmittag abgehauen und habe die Adresse seiner Mutter an der Martin-Buber-Straße in Arsten aufgesucht, heißt es weiter. Als der Sohn das Haus erreicht hatte, stach er laut Angaben von Polizeisprecher Nils Matthiesen mehrfach auf die 50-jährige Frau ein und flüchtete anschließend zu Fuß.
Polizei und Staatsanwaltschaft in Bremen ermitteln jetzt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und fahndeten nach dem Mann. Noch am Samstag wurde der 25 Jahre alte mutmaßliche Täter in Berlin festgenommen: Bundespolizisten erkannten den Mann am Samstagabend im Rahmen einer Personenkontrolle im Berliner Hauptbahnhof. Der Verdächtige werde nach Bremen überführt, heißt es in einer Meldung der Polizei von Sonntagvormittag. (Dieser Text wurde am 15. August um 10.50 Uhr aktualisiert und um die Festnahme des Verdächtigen ergänzt.)