Platzverweis und Strafanzeigen ausgestellt
Streit mit Machete und Samuraischwert eskaliert
Am Samstagmorgen, 19. Februar, geraten zwei Männer in Bremen in einen Streit. Eine Machete und ein Samuraischwert kommen zum Einsatz. Polizei muss eingreifen.
Bremen – Ein Streit in Bremen-Peterswerder eskaliert am Samstagmorgen, 19. Februar 2022. Hierbei kommen ein Samuraischwert und eine Machete zum Einsatz. Die Spezialeinsatzkräfte (SEK) müssen einen 41-Jährigen vorläufig festnehmen.
Streit in Bremen-Peterswerder artet aus: Alkohol, Machete und Samuraischwert im Spiel
Gegen 5:40 Uhr wird die Polizei von einem 42-Jährigen angerufen und darüber informiert, dass er in der Treseburger Straße mit einem Schwert verletzt wurde. Im Hausflur treffen die alarmierten Einsatzkräfte den Mann leicht verletzt mit einer Machete in der Hand an.
Der Mann soll nach eigenen Angaben zusammen mit seinem 41-jährigen Freund Alkohol in dessen Wohnung getrunken haben. Dabei sei ein Streit entstanden, bei dem der Gastgeber auch eine Machete eingesetzt und seinen Gast leicht verletzt haben soll. Der 42-Jährige wiederum soll auf seinen Bekannten eingeschlagen, die Machete genommen und die Wohnung verlassen haben.
Bremer Polizei stellt 1,4 Promille bei einem der Streithähne fest
Der 41-Jährige, der die Bremer Polizei kontaktiert hatte, wurde vom SEK vorläufig festgenommen. Im Rahmen einer angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten ein weiteres Langmesser, das eingangs erwähnte Samuraischwert. Es wurde ebenfalls sichergestellt.
Zudem ergab eine angeordnete Blutentnahme einen Wert von 1,4 Promille. Der 42-Jährige wiederum wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Wegen wechselseitiger Körperverletzung erstellten die Polizisten eine Strafanzeige und führten mit beiden Männern Gefährderansprachen durch. Obendrein erhielt der 42-Jährige einen Platzverweis für die Treseburger Straße. Übrigens: Erst Ende Dezember 2021 wurde die Bremer Polizei zu einem Einsatz wegen eines Mannes mit Machete gerufen.
Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Mit Flüssiggas befülltes Auto entzündet sich selbst
Doch damit nicht genug der Blaulicht-Meldungen aus dem Norden. In Isernhagen (Region Hannover) fand die Polizei zwei erschossene Männer vor. Dabei gingen die Ermittler in Niedersachsen davon aus, dass ein 65 Jahre alter Mann zunächst seinen pflegebedürftigen 59 Jahre alten Bruder und anschließend sich selbst erschoss.
Auf der B243 bei Bockenem (Landkreis Hildesheim) zu einem gefährlichen Einsatz für Polizei und Feuerwehr. Hier hatte sich ein mit Flüssiggas befülltes Auto selbst entzündet. In Bremerhaven wiederum bekam es die Feuerwehr mit einem Wohnungsbrand zu tun, im Rahmen dessen die Einsatzkräfte eine Person aus den Flammen retten konnten. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.