Innenstadt
Bremer City-Einbahnstraße mit Startschwierigkeiten
Bremen – Ein Start mit Schwierigkeiten – der versuchsweise Einbahnstraßenverkehr in der Martinistraße in der Bremer Innenstadt hat am Montag noch nicht richtig funktioniert. Etliche Autofahrer übersahen oder ignorierten die ungewohnte Beschilderung. So gab es zeitweilig doch einen Zwei-Richtungs-Verkehr, wo es bis zum 21. November eigentlich nur in eine Richtung gehen soll.
Für alle Autofahrer, die aus Richtung östliche Vorstadt (sprich: Osterdeich und Tiefer) in die Martinistraße einfahren, hat sich nichts geändert. Aber: „Die Einfahrt aus Richtung Walle und Überseestadt, vom Brill oder von der Bürgermeister-Smidt-Straße kommend, ist allerdings temporär nicht möglich“, so das Verkehrsressort von Senatorin Maike Schaefer (Grüne). Erreichbar ist dieser Teilabschnitt der Martinistraße für den „motorisierten Individualverkehr“ derzeit legal (sprich: ohne Ordnungswidrigkeit) nur über die Langenstraße – und dann muss gleich gedreht werden (Richtung Brill).
Soweit die Theorie. Die Praxis am Montag: Autos auf der Spur, die der Einbahn-Richtung entgegenläuft. Und die nur für Busse (Linie 25) gedacht ist. Viel Verkehr auf der für Autos verbotenen Spur. Noch sieht man es im Ressort jedoch gelassen. Schaefers Sprecher Jens Tittmann am Montag: „Es ist normal, dass bei einem Verkehrsversuch Dinge ein paar Tage Zeit brauchen, bis sie sich eingependelt haben.“
Am Dienstag, 14. September, ist der Innenstadt-Verkehr (speziell: der Wall) auf Antrag der FDP Thema in der Aktuellen Stunde der Stadtbürgerschaft.
