Im Rangierbahnhof

Stromschlag von Oberleitung: 13-jähriger Junge erleidet schwere Verbrennungen

Die Feuerwehr hat die Kinder von einem Seefrachtcontainer geborgen.
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Die Feuerwehr hat die Kinder von einem Seefrachtcontainer geborgen.

Schwere Verbrennungen hat am Sonntag ein 13-jähriger Junge erlitten. Er bekam einen Stromschlag im Rangierbahnhof Bremerhaven-Speckenbüttel.

Bremerhaven - Gegen 14 Uhr war der 13-jährige Schüler aus Bremerhaven mit seinem 12-jährigen Freund auf einen abgestellten Güterzug mit Seefrachtcontainern geklettert und dabei der 15.000-Volt führenden Oberleitung zu nahe gekommen. Der 12-Jährige hatte dagegen Glück, nicht ebenfalls einen Stromschlag zu bekommen. Er erlitt jedoch einen Schock, teilte die Bundespolizei mit.

Feuerwehr birgt Kinder

Als Rettungskräfte eintrafen wurden die Kinder angewiesen, flach auf dem Container liegenzubleiben. Erst als der Strom abgeschaltet wurde und die Restspannung von rund 5000 Volt durch Erdungsstangen abgeleitet wurde, konnten sie von der Feuerwehr geborgen werden.

Bundespolizei Bremen ermittelt

Die Bundespolizeiinspektion Bremen führt die weiteren Ermittlungen. Es ist unklar, ob das Unfallopfer die Oberleitung überhaupt berührt hat. Bereits beim Unterschreiten der Sicherheitsdistanz von 1,5 Metern zu Bahnoberleitungen können Lichtbögen überspringen.

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