Corona-Pandemie

Corona in Bremen: Gastronomen fordern 2G-Regel

 Ein halb leeres Bierglas und ein leeres Schnapsglas steht in einer Kneipe auf dem Tresen.
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Die Gastronomen in Bremen fordern den Senat dazu auf, eine Wahlmöglichkeit zwischen 2G- und 3G-Regel zu schaffen. (Symbolbild)

Die Bremer Gastronomen wollen selber zwischen den Corona-Regeln 2G und 3G entscheiden können. Das soll ein wirtschaftliches Überleben für viele möglich machen.

Bremen – Die Bremer-Gastro-Gemeinsaschaft (BGG) hat den Senat in Bremen dazu aufgefordert, die Corona-Regeln zu ändern. Konkret wollen die Bremer Wirte, dass sie selber darüber entscheiden können, ob sie in ihren Gastronomiebetrieben nur Geimpfte und Genesene (2G) oder Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) einlassen dürfen.

Stadt im Land Bremen:Bremen
Fläche:325,56 Quadratkilometer
Einwohner:566.573 (Stand: 31. Dezember 2020)
Vorwahl:0421
Bürgermeister:Andreas Bovenschulte (SPD)

Im Falle einer Entscheidung des Senats für die Forderung, wollen die Gastronomen, dass für Betriebe, die sich für die 2G-Regel entscheiden, wesentlich gelockerte Corona-Regeln gelten. Die gängigen Abstands- und Kontaktegeln würden dadurch wegfallen.

Bremer Gastronomen fordern 2G-Regel: In Hamburg gibt es seit kurzem das Optionsmodell

Die Wirte und Gastronomen verweisen auf die Hansestadt Hamburg, die seit einigen Wochen das Optionsmodell fährt. In Hamburg können die Wirte bereits selber entscheiden, ob sie ihren Betrieb nach der 2G- oder der 3G-Regel führen möchten*. Dort gibt es, wenn die Einlässe nach dem Prinzip der 2G-Regel erfolgen, kaum noch Beschränkungen in den Clubs, Kneipen oder Restaurants.

Aktuell herrscht im Land Bremen eine 7-Tage-Inzidenz von 115,4 (Quelle: RKI-Dashboard, Stand: 7. September 2021, 10:00 Uhr). So viele Personen – hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – haben sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus im Bundesland infiziert. Das ergibt einen Wert von 95,8 für die Stadtgemeinde Bremen und einen Wert von 227,9 für Bremerhaven.

In Krankenhäusern im Land Bremen werden derzeit 41 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Davon liegen sieben Personen auf Intensivstationen, drei von ihnen müssen beatmet werden. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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