Eilmeldung
Bombendrohung per Telefon: Entwarnung an der Waterfront Bremen
Großeinsatz der Polizei in Bremen am Freitagnachmittag: Nach einer Bombendrohung im Bremer Einkaufszentrum Waterfront wurde das Gebäude geräumt.
Bremen – Bombenalarm in Bremen: Die Polizei Bremen teilte mit, dass die Waterfront am Freitagnachmittag geräumt wurde. Hintergrund sei eine Bombendrohung. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort, Bombenentschärfer und Sprengstoffspürhunde durchsuchen das Gebäude. Ein unbekannter Anrufer hatte den Einsatz ausgelöst, heißt es in einer Meldung der Polizei Bremen. Am Ende fanden die Bombenentschärfer und Sprengstoffspürhunde aber keinen Sprengstoff, sodass die Polizei Entwarnung gab, alle Sperrungen wieder aufhob, da Passanten und Unbeteiligte nach Angaben der Einsatzkräfte nicht mehr im Gefahr waren.
Eine Mitarbeiterin eines Bekleidungsgeschäftes im Einkaufszentrum an der AG-Weser-Straße alarmierte die Polizei gegen Mittag. Der Unbekannte hatte am Telefon der Polizei zufolge gedroht, eine Bombe im Geschäft zu zünden. Die alarmierten Bombenentschärfer und Sprengstoffhunde der Bundespolizei durchsuchten anschließend den Markt. Sprengmittel wurden dabei nicht gefunden, heißt es. Sämtliche Sperrungen wurden gegen 16.30 Uhr aufgehoben.
Waterfront nach Bombendrohung gesperrt: Ermittlungen laufen
Das Einkaufszentrum im Bremer Stadtteil Gröpelingen wurde geräumt, eine Gefahr für Unbeteiligte soll laut Polizei nicht bestehen. Die Zufahrten zum Gebäude wurden gesperrt, Passanten nur vorbeigelassen, wenn sie an der Waterfront vorbei oder zur Weser wollten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bremen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat dauerten am Freitagnachmittag natürlich noch an. Weitere Hintergründe zur Tat waren zu diesem Zeitpunkt noch unklar.
