Barenburger Freibad öffnet Sonntag nach arbeitsreicher Pause
Barenburg – Die Badehose sollte griffbereit liegen: Das Freibad in Barenburg öffnet am Sonntag, 1. Mai, seine Pforten. Von 14 bis 19 Uhr ist das Bad geöffnet, „bei freiem Eintritt“, erklärt Bürgermeister Lars Röper. An dem Tag können, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr, auch die neuen Saisonkarten erworben werden, inklusive der Kombikarten für den Eintritt im Freibad Barenburg und im Naturfreibad Kirchdorf.
Wieviel Grad hat denn das Wasser? „25 Grad Celsius haben wir im Schwimmbecken“, berichtet Röper. Obwohl der traditionelle Eröffnungstermin eingehalten werden kann, ist dieser erste Tag anders als das Gros seiner Vorgänger. Der Förderverein wird nicht zur Kaffeetafel bitten. „Wir sind froh, dass wir überhaupt in die Saison starten können. Da wollen wir nicht eine Situation schaffen, die wir nicht überblicken können“, erklärt Lars Röper. Die neue Betreiberin des Kiosks im Freibad, Anna-Katharina Battaino aus Sulingen, werde den Kiosk öffnen und frisch Gegrilltes anbieten, teilt Ralf Hische für den Förderverein Freibad Barenburg mit.
Bürgermeister Röper weist darauf hin, dass die jetzt festgelegten Öffnungszeiten zunächst für den Mai gelten sollen. Ob sie ab Juni modifiziert werden müssen, bleibe abzuwarten. Montags bis freitags haben die Frühschwimmer von 7 bis 9 Uhr die Möglichkeit, Bahnen zu ziehen. Der Badebetrieb pausiert anschließend, geöffnet wird dann wieder von 14 bis 20 Uhr. Samstags und sonntags ist das Freibad von 11 bis 19 Uhr geöffnet. „Wir machen allerdings von 14.30 bis 15 Uhr eine Badepause, in der alle Gäste die Becken verlassen müssen, nicht aber das Gelände des Freibades.“
Die Winterpause haben die Mitglieder und freiwilligen Helfer des Fördervereins genutzt, um „diverse große und kleine Arbeiten“ zu erledigen. Ralf Hische erinnert, dass die Einzelumkleidekabinen versetzt wurden. Wie berichtet, bietet ein so neu geschaffener Lagerraum viel Platz für Arbeitsmaterial und Verbrauchsgüter. Instandhaltungsmaßnahmen im Kesselhaus stehen eigentlich immer auf der Liste, das war in dieser Winterpause nicht anders. Eine der Ein-Meter-Sprunganlagen wurde abgebaut, die zweite mit einem neuen Sprungbrett ausgestattet und die Auflageböcke hat man beschichtet. Auf den Beckenköpfen wurden Beschriftungen mit der jeweiligen Wassertiefe angebracht. Die Platten auf der Besucherterrasse am Nichtschwimmerbecken wurden neu verlegt, Spielplatz, Volleyballfeld und Grünanlagen hergerichtet.
„Nicht geplant war der Austausch einer Ablaufleitung. Zwischen dem Nichtschwimmer und dem dazugehörigen Schwallwasserbecken war eine etwa 1,20 Meter tief liegende Leitung undicht geworden und Wasser versickerte im Erdreich. Auch dieses Problem wurde von den Förderern gelöst“, teilt Hische mit.

