Auf Logistik-Gelände
Gefahrgut-Alarm: Frostschutz-Flüssigkeit tropft aus Container
In Seckenhausen ist es am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr zu einem Gefahrgut-Alarm gekommen. Die Feuerwehr war vor Ort und hatte das betroffene Betriebsgelände abgesperrt. Eine Gefahr für die Anwohner bestand laut Angaben der Feuerwehr aber nicht, es handelte sich um auslaufendes Frostschutzmittel.
Update, 19. September: Nach Angaben der Feuerwehr kann die Leckage am Donnerstag durch den Transporteur beseitigt werden.
Update, 19.50 Uhr: Die Analyse der Feuerwehr hat ergeben, dass es sich bei der auslaufenden Flüssigkeit um Frostschutzmittel handelte, das in dem betroffenen Container transportiert wurde. Dieser sei dem Eigentümer übergeben worden, berichtete Feuerwehr-Sprecher Matthias Thom.
Original-Meldung: Aus einem Container laufe ein unbekannter Stoff oder eine Mischung aus mehreren Stoffen aus, teilte Feuerwehr-Pressesprecher Matthias Thom. Auf dem abgesperrten Gelände war vor einigen Jahren die Molkerei Bremerland ansässig, nun befindet sich dort ein Logistik-Unternehmen.
Die austretende Flüssigkeit habe eine grüne Farbe und stamme aus einem Übersee-Container, der auf dem Gelände abgestellt ist und nach Bramsche geliefert werden sollte. Da zuerst nicht ausgeschlossen werden konnte, ob von den austretenden Stoffen eine größere Gefahr ausgeht, sei die Feuerwehr mit großer Vorsicht vorgegangen, sagte Thom. Mit Auffangbehältern sei es möglich, die Flüssigkeit aufzufangen. Am frühen Abend war die Lage vor Ort entspannt.
Inhalt des Containers teilweise unbekannt
In dem sogenannten TEU-Container werden laut der Frachtpapiere mehrere Flüssigkeiten transportiert. Während größere Einheiten aufgelistet seien, sind einige Substanzen in geringeren Mengen nicht ausgewiesen worden, sagte Thom.
Die Feuerwehr stellte nach dem Eintreffen am Einsatzort den Brandschutz sicher, möglicherweise werde im Verlauf des Abends die Bergung des Containerinhalts gestartet werden. Dazu seien allerdings weitere Informationen des Empfänger-Unternehmens aus Bramsche nötig, berichtete Thom. Bis zum frühen Abend sei es noch nicht gelungen, einen Ansprechpartner zu erreichen.
Mithilfe von Schutzausrüstung seien Einsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt gewesen, die Beschaffenheit der Flüssigkeit genauer zu ermitteln, ohne dafür den Container öffnen zu müssen.
