Bäderbetrieb
Stadt Sulingen spart Energie ein
Sulingen – Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine steigen die Energiekosten erheblich – damit muss sich auch die Stadt Sulingen auseinandersetzen. Am Donnerstag befasste sich der Verwaltungsausschuss des Stadtrates daher mit der Öffnung des Hallenbads.
Wie Bürgermeister Patrick Bade aus der Sitzung berichtet, soll geprüft werden, zu welchen Kosten die defekte Pelletheizung im Bad instandgesetzt werden kann und zu welchem Zeitpunkt das geschehen soll; bis Dezember sei die Stadt ohnehin noch an laufende Erdgaslieferverträge gebunden.
„Wir sind alle gehalten, Energie einzusparen“, so Bade, „und wir wollen da als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen.“ Innerhalb der Verwaltung sei bereits ein Arbeitskreis gebildet worden, der verschiedene Einsparmöglichkeiten bei Strom und Gas prüfe.
Temperatur im Hallenbad wird gesenkt
Eine wichtige Rolle dabei spielen die Bäder. Als erste Maßnahme wird die Saison des Freizeitbades verlängert: Es schließt erst am Freitag, 30. September. Das Hallenbad wird frühestens am Montag, 17. Oktober, geöffnet.
Ebenfalls im Fokus sind die Temperaturen: Danach soll im großen Variobecken die Wassertemperatur reduziert werden von bisher 28 auf 26 Grad Celsius, im Wärmebecken soll die Temperatur sinken von 34 auf 30 Grad. Angepasst werde auch die Lufttemperatur: In der gesamten Schwimmhalle wird sie um zwei Grad gesenkt, die Umkleidekabinen werden künftig 22 Grad Celsius warm sein. Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen schreibe laut Bürgermeister in einem Gutachten, dass bereits eine Senkung der Temperatur um zwei Grad den Energieverbrauch um bis zu 25 Prozent reduzieren könne.