Kommentar zur nichtöffentlichen Kandidatenkür

Intransparent und nicht zeitgemäß

Anke Seidel
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Anke Seidel

Wir müssen draußen bleiben: Die SPD hat ihre Landtagskandidatin im Wahlkreis 41 hinter verschlossenen Türen gekürt.

Das ist nicht nur intransparent, sondern völlig unmöglich in Zeiten von Populismus und Postfakten. Ein unmissverständliches Bekenntnis zur Demokratie braucht Öffentlichkeit – gerade dann, wenn es um die Wahl der Menschen geht, die Bürger-Interessen vertreten sollen. 

Die CDU hat das erkannt und kürt ihre Kandidaten grundsätzlich öffentlich. In diesem Sinne sollte auch die SPD klare Kante zeigen, anstatt den Anschein von Geheimniskrämerei, ja Kungelei zu erwecken. Denn das ist der Nährboden für Missdeutung und Missverständnisse. Glaubwürdigkeit beginnt mit Transparenz. Von Anfang an.

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