Ermittlung läuft ins Leere

Verfahren zum Martini-Brandanschlag eingestellt

Restaurant Martini in Syke mit zugenagelten Türen nach einem Brandanschlag am 13. Februar 2020
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Die Ermittlungen zu einem Brandanschlag auf das Syker Restaurant Martini sind eingestellt worden.

Das Ermittlungsverfahren wegen des Brandes im Syker Restaurant Martini am 13. Februar des vergangenen Jahres ist eingestellt worden. Das teilt die Staatsanwaltschaft Verden auf Nachfrage der Kreiszeitung mit.

Syke/Verden – Nachdem im vergangenen Sommer mithilfe von Videoaufnahmen nach den Tätern gefahndet wurde, habe es einen anfänglichen Verdacht gegen einen 31 Jahre alten Mann gegeben. „Trotz einer sehr intensiven, technisch aufwendigen Aufbereitung der Videoaufzeichnung, die von schlechter Qualität war, hat sich dieser Anfangsverdacht letztlich nicht erhärten lassen“, kommentiert die Staatsanwaltschaft Verden.

Die Ermittlungen seien von Beginn am im Dezernat für politisch motivierte Straftaten geführt worden, da Hakenkreuzschmierereien am Tatort gefunden worden waren. „In diesem Zusammenhang wurden in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachkommissariaten der Polizei für politisch motivierte Kriminalität die beiden Brandlegungen in Gnarrenburg am 23. Juli und in Ganderkesee am 14. Oktober 2020, bei denen ebenfalls Lokale betroffen waren, die von Inhabern mit Migrationshintergrund betrieben werden, mögliche Parallelen zu dem hier vorliegenden Fall geprüft“, so die Staatsanwaltschaft Verden. Dabei hätten sich jedoch keine „belastbaren Übereinstimmungen“ ergeben, die auf einen oder mehrere identische Täter hinweisen.

Am Samstag, 13. Februar, genau einem Jahr nach dem Brandanschlag auf das Martini wird es eine Solidaritätskundgebung geben.

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