Neue Heimat gefunden

Tigerkatze „Amara“ nicht mehr allein - „Ulla“ ist in Ströhen angekommen

Die Tigerkatze „Ulla“ ist vor wenigen Tagen im Tierpark Ströhen angekommen. Sie soll „Amara“ Gesellschaft leisten. - Foto: Habermann
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Die Tigerkatze „Ulla“ ist vor wenigen Tagen im Tierpark Ströhen angekommen. Sie soll „Amara“ Gesellschaft leisten.

Ströhen - Die junge Tigerkatze „Amara“ hat wieder Gesellschaft. „Ulla“ heißt die sibirische Tigerin, die seit wenigen Tagen im Tierpark Ströhen lebt. Nach dem Verlust der beiden Alttiere „Akbar“ und „Amudaja“, die in diesem Jahr altersbedingt starben, lebte nur noch die letzte Nachzucht aus dem Jahr 2017 der beiden sibirischen Tiger im Tierpark.

Die Tigerkatze „Ulla“ wartete laut Mitteilung des Tierparks schon lange auf ein neues Zuhause. Sie kommt aus dem Eifelzoo im rheinland-pfälzischen Lünebach. Heftige Unwetter und Hochwasser hatten dort im Sommer die Gehege weitestgehend zerstört. „Ulla“ war seitdem in einem Behelfsgehege untergebracht. Das Team des Eifelzoos habe sich nun entschlossen, die bereits 15 Jahre alte Katze abzugeben und die Tigerhaltung einzustellen, so der Tierpark.

„In Ströhen hat ,Ulla‘ ein gutes Zuhause gefunden“, wird Ken Reise vom Eifelzoo in der Mitteilung zitiert. „Die Kollegen haben viel Erfahrung in der Haltung von Tigern, und das Alter der beiden Vorgänger ,Akbar‘ und ,Amudaja‘ spricht für sich. Immerhin war ,Akbar‘ mit seinen 20 Lebensjahren laut Tigerzuchtbuch einer der weltweit ältesten sibirischen Tiger.“

Zuchtprogramm fortsetzen

„Wir werden versuchen ,Ulla‘ und ,Amara‘ zu sozialisieren, damit sie langfristig zusammenleben können. Erst einmal sollen sich die beiden aber in zwei nebeneinanderliegenden Gehegen in Ruhe beschnuppern können, bevor wir einen ersten Versuch wagen, die beiden zu vergesellschaften“, erläutert Tierparkleiter Dr. Nils Ismer.

Auf mittlere Sicht sucht der Tierpark Ströhen auch wieder einen Kater dieser vor dem Aussterben bedrohten Großkatzenart. Das erfolgreiche Zuchtprogramm solle mit der Jungkatze „Amara“ fortgesetzt und damit der Erhalt der sibirischen Tiger unterstützt werden, so der Tierpark.

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