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Schnee zu Weihnachten in Niedersachsen? Interaktive Karte deckt Neuschnee-Chancen auf
Seit 2010 gab es keine flächendeckend weiße Weihnacht mehr. Doch 2025 könnte das Schicksal zuschlagen. Eine Karte klärt jetzt auf.
Im Advent gibt es drei Fragen: Wann läuft „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ im Fernsehen, welchen Weihnachtsmarkt besuchen wir und gibt es weiße Weihnacht? Diese Vorstellung von Weihnachten ist wissenschaftlich gesehen im Norden eher unwahrscheinlich. Flächendeckend gab es 2010 zuletzt weiße Weihnacht. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, so ist sie doch vorhaben – vielleicht schlägt das Schicksal 2025 zu.
Schnee zu Weihnachten gab es in vielen Teilen Niedersachsens schon lange nicht mehr. In jüngster Erinnerung ist das Hochwasser im Winter 2023/24. Die Meteorologen von wetter.de haben eine interaktive Neuschnee-Karte veröffentlicht. In einer langfristigen Prognose (42 Tage) heißt es auf der Homepage: nicht viel Lust auf eisigen Schnee-Winter. Erst probiert es das Wetter in Niedersachsen zwar wieder mal mit Kälte herum, aber dann stellt es um auf warm und nass. Das wichtigste Winter-Highlight könnte aber klappen: Schnee an Weihnachten. Allerdings nicht flächendeckend.
Neuschnee-Chancen in Niedersachsen zu Weihnachten: Karte klärt auf
Für Hamburg sehen die Modelle Regen voraus. Mitte Dezember könnte es zwar kurz schneien, wenn der Schneefall ein gutes Timing mit den Tiefsttemperaturen hat, so die Meteorologen für Hamburg und den Norden. Am kältesten soll es nach den aktuellen Berechnungen kurz vor Weihnachten werden. Dann folgt jedoch eine sehr nasse Phase mit steigenden Temperaturen, die Anfang Januar in zweistellige Werte münden. Die Metrologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) geben nur Prognosen bis maximal zehn Tage.
Die Webseite wetterprognose-wettervorhersage.de sieht Langzeitprognosen kritisch. „Wer jetzt schon eine detaillierte Wettervorhersage für das Weihnachtswetter erwartet, macht oder sich gar darauf verlässt, ist zu früh dran – schließlich sind es noch knapp vier Wochen bis zum Fest und das ist definitiv zu lang für eine verlässliche Wettervorhersage.“ Sie sehen die Polarwirbel als Indikator. Bleibt der Polarwirbel stabil, so wird es mit einer hohen Wahrscheinlich auch im 15. Jahr in Folge keine weißen Weihnachten geben, schreiben sie. Der 100-jährige Kalender hat auch eine Prognose.
Schnee im Dezember in Niedersachsen: warum es zweimal den Winteranfang gibt
Der Winter für die Meteorologen beginnt immer am 1. Dezember. Denn da ist der klimatologische oder meteorologische Winteranfang. Der kalendarische oder astronomische Winteranfang ist später, am 21. oder 22. Dezember. In diesem Jahr fällt die Wintersonnenwende auf den 21. Dezember. Der Grund ist einfach: Vor allem für Statistiken wäre ein Winterbeginn mitten im Monat unpraktisch. Noch aus Zeiten ohne Computer stammt die Entscheidung, den Winterbeginn auf den Anfang eines Monats zu legen, da es so einfacher ist, die Monatsmittelwerte und Temperaturstatistiken für den Winter zu erstellen.