Bundesweit auf Platz drei
Das ist die gefährlichste Straße in Niedersachsen
Die gefährlichste Straße Niedersachsens liegt mitten in Hannover. Immer wieder ereignen sich hier Verkehrsunfälle, so viel wie nirgendwo anders im Bundesland.
Hannover – Nirgendwo lebt es sich auf den Straßen für Verkehrsteilnehmer in Niedersachsen so gefährlich wie in Hannover. Mit insgesamt 175 Unfällen führt die Landeshauptstadt die Liste mit den meisten Unfällen mit Personenschaden unrühmlich an. Zwar befindet sich die gefährlichste Straße Deutschlands in Hamburg. Doch mit 49 Unfällen in 2022 ist die Vahrenwalder Straße in Hannover nicht nur die gefährlichste Straße Niedersachsens, sie belegt nach Analysen der Allianz bundesweit Rang drei der unfallträchtigsten Straßen.
Hannover ist Niedersachsens Crash-Town – hier passieren die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden
Im interaktiven Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes zeigt sich deutlich, dass das Hannoversche Straßennetz stärker als das übrige Niedersachsen von Unfällen betroffen ist – viele Routen zeigen sich dort orange oder rot. Diese Markierungen stehen für Verkehrswege in der Landeshauptstadt, auf denen 2022 zwischen 28 und 55 (orange) bzw. 56 und 127 (rot) Unfälle mit Personenschaden gemeldet wurden. Auf der Vahrenwalder Straße ereigneten sich dabei 49 Unfälle – 43 mit leichten und 6 mit schweren Verletzungen – mehr als irgendwo sonst im Bundesland!
Die gefährlichste Straße Niedersachsens: Auswertung zeigt, wo es am häufigsten Verletzte gibt
Nach den Studien der Allianz Direct, die dafür diese amtlichen Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und des Statistikportals des Bundes und der Länder ausgewertet hat, ist die Straße im Jahr 2022 damit auf Platz drei im Ranking der gefährlichsten Verkehrsrouten in Deutschland. Doch auch auf anderen Strecken fährt es sich für Verkehrsteilnehmer in Niedersachsen gefährlich.
Top Ten: Die gefährlichsten Straßen Niedersachsens
- Vahrenwalder Straße: Vahrenwald-List, Hannover – Unfälle gesamt: 49
- Am Leineufer: Herrenhausen, Hannover – Unfälle gesamt: 25
- Limmerstraße: Linden-Limmer, Hannover – Unfälle gesamt: 23
- Bremer Straße: Garbsen – Unfälle gesamt: 22
- Rheiderlandstraße: Papenburg – Unfälle gesamt: 21
- Hildesheimer Straße: Döhren-Wülfel, Hannover – Unfälle gesamt: 21
- Hildesheimer Straße: Hannover, Südstadt – Unfälle gesamt: 21
- A7: Bad Fallingbostel, Heidekreis – Unfälle gesamt: 20
- Schulenburger Landstraße: Hainholz, Hannover – Unfälle gesamt: 18
- Braunschweiger Straße: Bothfeld-Vahrenheide, Hanover – Unfälle gesamt: 18
Unfallstatistik: Das sind die gefährlichsten Straßen in Niedersachsen
Auf den Spitzenreiter Vahrenwalder Straße folgt mit deutlichem Abstand auf Platz zwei die Straße Am Leineufer in Hannover-Herrenhausen. Auf dieser Straße ereigneten sich insgesamt 25 Unfälle (davon einer mit Schwerverletzten), fast 50 Prozent weniger als auf der Vahrenwalder Straße. An dritter Stelle steht die Limmerstraße, im Stadtteil Linden-Limmer, mit insgesamt 23 Unfällen, von denen 3 zu schweren Verletzungen führten.
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Crash-Hochburg Hannover: Die meisten Menschen verunglücken in der Landeshauptstadt
Insgesamt sieben Straßen in der niedersächsischen Rangliste liegen in Hannover. Die Landeshauptstadt ist mit insgesamt 175 Unfällen damit eine der gefährlichsten Städte für deutsche Autofahrer. Die gefährlichste Straße außerhalb Hannovers ist die Bremer Straße in Garbsen, welche mit insgesamt 22 Unfällen auf Platz 4 liegt. Einer der Unfälle auf der Bremer Straße führte auch zu schweren Verletzungen. Als gefährlichste Autobahn erwies sich die A7 bei Bad Fallingbostel im Heidekreis, mit 20 Unfällen, von denen 2 schwere Verletzungen zur Folge hatten.
So viele Verkehrsunfälle mit Verletzten gab es in Niedersachsen im Jahr 2022
Die Auswertung des Versicherers ergab außerdem, dass Niedersachsen im deutschlandweiten Ranking der Unfallstatistik der Crashs mit Verletzten auf Platz sechs liegt. Hier ereigneten sich insgesamt 26.523 Unfälle mit Personenschaden – also 2,77 Vorfälle pro 1.000 Einwohner.
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