Influenza-Impfung begehrt
Grippe-Impfstoff in Niedersachsen wird bereits knapp
Die Grippe-Welle steht vor der Tür und in Niedersachsen wird der Influenza-Impfstoff zur heißbegehrten Ware. In manchen Praxen wird das Vakzin schon knapp.
Hannover – Die Corona-Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff, da rollt die erste Grippewelle der Saison auf Europa und Deutschland* zu. Und jetzt auch noch das: In einigen Arztpraxen werden laut einem NDR-Bericht die noch vorhandenen Impfstoffmengen knapp. Droht uns eine ungeschützte Grippewelle?
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Fläche: | 47.709,82 km² |
| Einwohner: | 8.003.421 (Stand: 31. Dezember 2020) |
| Regierungschef: | Stephan Weil (SPD) |
Glaubt man dem Hausärzteverband und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, so dürften insgesamt ausreichend Vakzine zur Grippe-Impfung 2021 für alle Interessierten vorhanden sein. Auch, wenn diese jetzt knapp würden.
Influenza-Impfstoff in Niedersachsen wird knapp: Corona-Schutzmaßnahmen wirken auch gegen Grippe
Bereits im vergangenen Winter seien viele Impfdosen bestellt worden, in der Summe rund 2,6 Millionen Stück. Die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus wie Maskentragen und Abstand hätten zuletzt mit dazu geführt, dass Ansteckungen bei anderen Infektionskrankheiten wie der Grippe ebenfalls besser unter Kontrolle blieben.
Allerdings wiesen Mediziner darauf hin, dass das Immunsystem auch bei Kindern nun weiter „trainiert“ werden müsse. Auch Schwangeren wird geraten, sich gegen Influenza impfen* zu lassen.
Seit Ende September kommen die Impfdosen zum Einsatz, für über 60-Jährige gibt es auch ein neues Serum. Erkältungen und Atemwegsinfekte hatten in den vergangenen Wochen besonders bei jüngeren Patienten wieder zugenommen.
Grippe-Impfstoff in Niedersachsen wird knapp: Kinder holen Infektionen aus dem vergangenen Jahr nach
Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, sprach von zahlreichen Fällen bei unter Sechsjährigen. Wegen Kita-Schließungen und anderer Corona-Maßnahmen im vorigen Winter und Frühjahr seien sie bisher nicht in Kontakt mit bestimmten Erregern gekommen.
„Die Infekte werden jetzt nachgeholt.“ Nach Angaben der niedersächsischen Ärztekammer nehmen auch die Behandlungen in Kinderkliniken zu. * kreiszeitung.de und 24vita.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.
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