Adventszeit im Norden
Ranking der schönsten Weihnachtsmärkte: Adressen im Norden mit dabei
Der ADAC hat eine Auswahl der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland erstellt. Einige Adressen aus dem Norden und aus Niedersachsen sind mit dabei.
Hannover – Die Weihnachtsmärkte in den größeren Städten in Deutschland haben in dieser Woche ihre Tore geöffnet. Überall duftet es nach Flammlachs, Glühwein, Waffeln, Apfelpunsch oder Tannengrün. Auch das Wetter ist in vielen Bereich Deutschlands winterlich. Der ADAC hat nun eine Auswahl besonders schöner Weihnachts- und Christkindlmärkte in Deutschland aufgestellt. 16 Adressen sind dabei. Auch Orte im Norden und in Niedersachsen sind Teil der Auswahl. Zu den außergewöhnlichsten Weihnachtsmärkten in Deutschland geht es hier entlang.
Das sind die schönsten Weihnachtsmärkte im Norden
Vorweg: Der ADAC hat die Märkte nicht etwa von Platz 1 bis 16 gerankt, sondern „nur“ eine Auswahl aufgestellt. Noch gar nicht eröffnet, aber dennoch einer der schönsten Märkte, ist der Weihnachtsmarkt Rammelsberg im niedersächsischen Harz. Der Markt öffnet nur am 16. und 17. Dezember seine Tore. Das Besondere: Das Programm findet über und unter Tage statt. In dem ehemaligen Erzbergwerk nahe Goslar sorgen Kerzenschein, Bläserklänge und Harzer Zither-Musik für vorweihnachtliche Stimmung. Hell erleuchtet wird zudem der historische Roeder-Stollen, den man bei Rundgängen erkunden kann.
Wir gehen weiter in den Norden. Denn in Ostfriesland liegt am Emsufer die Stadt Emden. Dort hat der Engelmarkt eröffnet. Auf Museumsschiffen und Traditionsseglern am Emden Hafen können sich die Besucher den Grog und Punsch schmecken lassen. Seinen Namen hat der Engelmarkt von der Figur des goldenen Jungfrauenadlers über der Stadtmauer im Stadtwappen. Sie wird von den Emdern liebevoll „Engelke up de Muer“ genannt. Fall der Besuch eines Weihnachtsmarktes mit Übernachtungen auf dem Campingplatz verbunden werden soll: Das die besten Anlaufstellen dafür.
Lübecker Weihnachtsmarkt mit Hafenflair
Vom Nordwesten blicken wir einige Hundert Kilometer weiter in den Nordosten. Dort sind in Lübeck gleich mehrere Weihnachtsmärkte aufgebaut. Dazu gehört der maritime Weihnachtsmarkt am Platz Koberg. Dort lebten früher Kapitäne, Seefahrer und Fischer. Noch heute erinnern alte Speicher in dem Viertel daran. Für Hafenatmosphäre sorgen alte Holzfässer und gestrandetes Schiffswerk. Kinder können sich beim Schiffe-Angeln versuchen.
Brandneu in Lübeck ist der rustikale Weihnachtsmarkt am Drehbrückenplatz mit industriellem Hafenflair am Wasser. Fisch-Snacks und Produkte lokaler Start-ups sowie jede Menge Kulturprogramm wird den Besuchern dort geboten.
Beim Blick auf die Weihnachtsmärkte im Norden darf die Adresse Hamburg nicht fehlen. Mit einer ganzen Reihe an winterlichen Märkten ist die Hansestadt ausgestattet. Zu den Höhepunkten gehört dabei der „Fliegende Weihnachtsmann“, der seit 20 Jahren über die Besucher auf dem historischen Weihnachtsmarkt am Rathaus hinwegsaust. Im Schlitten sitzt ein Hochseilartist.
Wintergolf kann in Hamburg auf dem Hafencity-Weihnachtsmarkt gespielt werden. In St. Georg hat der „Winter Pride“-Markt geöffnet – Hamburgs queerer Weihnachtsmarkt. Auf der Reeperbahn wird auf Santa Pauli Weihnachten zwischen Live-Musik und Weihnachtsengeln eingeläutet.
Diese Produkte werden im deutschen Winter ein Luxusgut
Die Preise für Weihnachtssüßigkeiten steigen aufgrund von Rohstoffkosten, u.a. 6% bei Dominosteinen, 33% bei Spekulatius. Gänsefleisch bleibt stabil bei 20 Euro pro Kilo. Weihnachtsbäume werden teurer, mit Nordmanntannen zwischen 21-29 Euro pro Laufmeter, Blaufichten 13-18 Euro und Rotfichten 10-15 Euro. Der BDSI warnt vor Existenzfragen in der Süßwarenindustrie aufgrund von Kostensteigerungen um 100% für Zucker, 25% für Kakao und 12% für Weizen. Die steigenden Kosten beeinflussen die diesjährigen Weihnachtsvorbereitungen und könnten Weihnachten teurer machen.
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