Vom Fachmagazin gekürt

Diese Bäcker in Niedersachsen gehören zu den besten in Deutschland

Einige Adressen aus Niedersachsen haben es in die Liste der „Besten Bäcker 2024“ geschafft. So etwa auch Läden aus Oldenburg und Verden.

Oldenburg/Verden – Auch wenn ihre Zahl in den vergangenen Jahren gesunken ist, es gibt sie noch: die traditionellen Bäckereien, die auf Handwerk setzten statt auf Massenware. Wo es beim Reinkommen nach Mehl und frischem Brot riecht, ein Ofen irgendwo lodert, die Brötchen gebacken statt aufgetaut werden.

Noch immer gibt es viele Bäcker in Deutschland, die auf Handwerk und Tradition setzen.

Genau diese hat nun das Fachmagazin „Der Feinschmecker“ in Visier genommen. Die Zeitschrift gehört zu den Top-Adressen, wenn es um Kulinarik und das Thema „gehobenen Genuss“ geht. Regelmäßig veröffentlicht die Publikation Bestenlisten. So auch jetzt „Die besten Bäcker 2024“. Auf diese Liste haben es auch einige Adressen aus Niedersachsen geschafft.

Diese Bäcker in Niedersachsen gehören zu den besten in Deutschland

Im nordwestlichen Niedersachsen hat die Bäckerei Janssen aus Oldenburg die Gastro-Experten überzeugt. Mit gleich acht Filialen in der Stadt sowie drei weiteren in den umliegenden Gemeinden Rastede, Edewecht und Bad Zwischenahn hat sich die Traditionsbäckerei einen Namen gemacht.

Die Bäckerei Janssen wurde 1954 in Oldenburg gegründet. Mittlerweile gibt es elf Filialen, acht in der Stadt und drei im Umland.

Seit 1954 gibt es hier laut dem Fachmagazin süße Backwaren und saftiges Brot. Vor allem sei Janssen auch für ihre individuellen Brötchensorten bekannt. „Für die meisten Backwaren ruhen die Teige mehr als 24 Stunden, die Mehle kommen aus der Region und Handarbeit statt Maschinen wird groß geschrieben“, schreibt „Der Feinschmecker“.

Ein absoluter Favorit bei den Kunden sei das „Brödli“, ein knuspriges Weizenbrötchen.

Nördlich von Oldenburg, in Rastede, befindet sich die Bäckerei Decker. In dem gemütlichen Café werde „solides Backhandwerk“ betrieben, hieß es. Die Experten loben die aus Weizenmehl gebackenen Kürbis- und Roggenstuten sowie das Weizenbrot. Aber auch am kernigeren Ammerländer oder dem Dinkelvollkornbrot hätten die Kunden ihre Freunde. „Das Beste aus allen Welten des Getreides“, befindet das Magazin.

„Die besten Bäcker 2024“: Baalk Backbord in Verden überzeugt

Die Bäckerei Baalk Backbord wird in Verden mittlerweile in der dritten Generation betrieben. „Der Feinschmecker“ lobt, dass kein Detail dem Zufall überlassen wird: „Reines Handwerk, eigene Rezepte, Rohstoffe aus der Region, Meersalz.“ Der Bäcker überzeuge auch durch sein maritimes Ambiente.

So mache etwa das „Flagschiff“ seinem Namen alle Ehre. Dabei handele es sich um ein aromatisches Schwarzbrot, das sehr schnittfähig sei. Beim Roggen-Weizen-Mischbrot„Anna“ überzeuge die Substanz, den Natursauerteig und sogar den Roggenpoolish würde man rausschmecken.

In der Bäckerei Baalk Backbord in Verden wird laut dem Fachmagazin auf „reines Handwerk, eigene Rezepte und Rohstoffe aus der Region“ gesetzt. (Archivfoto)

„Ver­führerisch gut“ seien zudem die Schoko-Croissants. Als ebenfalls positiv bewertete die Jury das sehr freundliche Personal. De Baalk Backbord betreibt 21 Standorte in Bremen und Niedersachsen.

Bäckerei Becker aus Delmenhorst auf der Top-Liste

In der Bäckerei Becker in Delmenhorst werden bereits seit über 100 Jahren Backwaren aller Art hergestellt. Bäckermeister und Brotsommelier Christian Peter Brück setzt dabei vor allem auf Zutaten aus der Region: „Getreide von der Mühle Erks aus Ostfriesland und von der Bremer Rolandmühle, vom Erdbeerhof Delmenhorst und den Delmenhorster Stadthonig von Imker Berthold Kappe, dazu Kaffee von Münchhausen aus Bremen.“

Das schmeckt man offenbar. Täglich würden saftigen Dinkel- und Roggenvollkornbrote im Regal liegen. Am Anfang der Woche gibt es das Kornkrustenbrot und am Ende das Französische buttrige Landbrot. Zudem sollten Gäste unbedingt das „fluffig-weiche“ Buttermilchbrötchen mit Butter probieren.

In der Brotmanufaktur Stadtländer sind die Backwaren ein Erlebnis

Die Zutatenliste der Brote der Brotmanufaktur Stadtländer klingt wie ein Rundgang durch die Feinkostabteilung: Sauerkirschen, Kakaobohnen, Roggen und geräucherten Weizenflocken. Quark, Kürbis und Sonnenblumenkernen, dazu Aprikosen, Pflaumen, Cranberrys und Haselnüssen.

Dem Backhandwerk scheinen in dem Laden in Walsrode keine Grenzen gesetzt zu sein. Die „Feinschmecker“ sind sich sicher: Andreas Stadtländer feiert hier die Brotkunst. Dabei seien nicht nur die Waren ein Erlebnis, sondern auch die stilvolle Inneneinrichtung.

Die Backwaren gebe es dabei nur in Walsrode, die Brotmanufaktur Stadtländer ist auf 40 Wochenmärkten im Norden zu haben. Zudem gibt es auch einen Online-Shop.

Rubriklistenbild: © Swen Pförtner/dpa

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