Corona-Pandemie

Omikron-Welle in Niedersachsen: Höhepunkt soll Ende Februar erreicht sein

Heiger Scholz, Leiter Corona Krisenstab Niedersachsen, spricht bei einer Pressekonferenz im Landtag.
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Der Höhepunkt der Omikron-Welle könnte laut Corona-Krisenstabsleiter Heiger Scholz Ende Februar erreicht sein. (Archivbild)

Die Omikron-Welle des Coronavirus wird in Niedersachsen wahrscheinlich nicht zu einer Überlastung der Krankenhäuser führen. Der Höhepunkt der Welle kommt Ende Februar.

Hannover – Der Höhepunkt der Omikron-Welle wird in Niedersachsen nach Einschätzung der Politik in Hannover nicht zu einer Überlastung der Krankenhäuser führen. Ausgehend von Hochrechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sei in den kommenden beiden Wochen ein Höchststand von bis zu 300 Intensivpatienten im Land zu erwarten, gleichzeitig könne die Hospitalisierungsinzidenz von derzeit 11 auf bis zu 17 steigen, erklärte der Leiter des Corona-Krisenstabs, Heiger Scholz, am Dienstag in Hannover während der wöchentlichen Pressekonferenz des Stabs.

Omikron-Welle in Niedersachsen: Höchststand von bis zu 300 Intensivpatienten im Land zu erwarten

Das bedeute eine große Anspannung für die Krankenhäuser, die aber beherrschbar sei. Mitte April 2021 mussten schon einmal mehr als 320 Covid-Patienten im Land intensivmedizinisch behandelt werden.

Die Hospitalisierungsinzidenz ist derzeit der entscheidende Faktor für die Corona-Maßnahmen. Sie gibt an, wie viele Covid-19-Patienten innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Diese müssen ebenfalls isoliert und unter hohen Schutzanforderungen behandelt werden.

Omikron-Welle in Niedersachsen: 996 Erwachsene mit Covid-19 im Krankenhaus, 136 auf Intensivstationen

Derzeit sind 996 Erwachsene mit Covid-19 im Krankenhaus, davon 136 auf den Intensivstationen. Hinzu kommen 37 Kinder, von denen zwei intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden.

Während der Pressekonferenz ging Regierungssprecherin Anke Pörksen noch auf mögliche Lockerungen ein. Diese seien verantwortbar, wenn der Gipfel der Omikron-Welle überwunden sei. Laut Krisenstabsleiter Heiger Scholz soll dies Ende Februar der Fall sein. Niedersachsen werde dann langsam in Lockerungen einsteigen, so Pörksen. „Mit der neuen Verordnung werden wir hoffentlich langsam in ein schrittweises Lockerungsregime übergehen können.“ Die aktuelle Coronaverordnung in Niedersachsen gilt bis zum 23. Februar 2022. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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