Zeugen gesucht

Pferderipper schlägt im Kreis Helmstedt zu

Pferde traben vor dunklen Regenwolken auf ihrer Koppel.
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Im Kreis Hildesheim treibt ein Pferde-Ripper sein Unwesen. (Symbolbild)

Im Kreis Hildesheim treibt derzeit ein Pferderipper sein Unwesen. Aktuell sind der Polizei mindestens vier Fälle bekannt. Pferdebesitzer sind in Angst.

Velpke/Barmke – Die Polizei Helmstedt ist auf der Suche nach einem Pferde-Ripper. Seit Anfang Mai wurden laut Polizeibericht drei Stuten auf einer Weide zwischen Velpke und Grafhorst (Landkreis Helmstedt) verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere von Unbekannten verletzt wurden.

Landkreis in Niedersachsen:Helmstedt
Fläche:674,02 Quadratkilometer
Einwohner:91.297 (Stand: 31. Dezember 2019)
Verwaltungssitz:Helmstedt
LandratGerhard Radeck (CDU)

Festgestellt wurden Verletzungen an drei Stuten zwischen dem 5. und 21. Mai 2021. Aufgrund des Verletzungsbildes wird derzeit davon ausgegangen, dass ein Unbekannter die Tiere verletzt hat. Die Besitzerin der Tiere wurde von Freunden oder Bekannten alarmiert, dass das eines ihrer Pferde im hinteren Bereich bluten würde.

Pferderipper im Kreis Helmstedt: Verletzungen der Tiere zum Teil schon verheilt

Die 36 Jahre alte Besitzerin eilte umgehend zu ihren Tieren und musste feststellen, dass das entsprechende Tier verletzt war. Eine hinzugezogene Tierärztin versorgte die Verletzungen der Tiere und konnte eine genaue Ursache nicht zweifelsfrei klären.

Die genauen Tatzeiten sind bisher nicht bekannt, da die Verletzungen zum Teil verheilt waren. Zwischen Sonntagnachmittag, 6. Juni 2021, gegen 17:00 Uhr und Montagabend, 7. Juni 2021, gegen 18:50 Uhr geschah die letzte Tat. Die Besitzerin hat die Polizei eingeschaltet, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Eine weitere Verletzung eines Pferdes wurde am Dienstag, 8. Juni 2021 bei der Polizei in Helmstedt angezeigt. Gegen 14:30 Uhr bemerkte eine Pferdebesitzerin, dass ihr Wallach auf einer Weide in der Nähe von Barmke verletzt war. Bei einer näheren Betrachtung wurde eine Schnittverletzung im Genitalbereich festgestellt.

Pferderipper im Kreis Helmstedt: Tierrechtsorganisation PETA fordert Register für Pferdeschänder

Die sofort verständigte Tierärztin versorgte das verletzte Tier umgehend. Ein anderes Pferd, das ebenfalls auf der Weide stand, wies ältere Verletzungen auf, deren Ursprung bisher nicht erklärt werden konnten. Die Polizei hofft darauf, dass Spaziergänger, Rad- oder Autofahrer verdächtige Personen auf einer der Weiden bemerkt haben. Hinweise bitte an die Polizei in Helmstedt unter der Rufnummer 05351/521-0.

Es kommt immer wieder vor, das Menschen Pferde verletzen und zu sogenannten Pferderippern werden. Jüngst trieb in der Rhein-Neckar-Region ein Pferdeschänder sein Unwesen und verletzte Tiere*. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert seit langem ein Register für sogenannte Pferderipper. * kreiszeitung.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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