Sturmflut traf Insel
Riesige Sandwand auf Langeoog weggebrochen
Nach den ersten Sturmfluten dieses Winters zieht sich eine deutliche, mehrere hundert Meter lange Abbruchkante über den Strand von Langeoog.
Langeoog – Auf der Nordsee-Insel Langeoog ist eine mehrere hundert Meter lange Sandwand am Strand abgebrochen. Das sei aufgrund der letzten Sandaufspülungen zu erwarten gewesen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in einer Mitteilung am Freitag, 28. Januar 2022, mit.
| Insel in Niedersachsen: | Langeoog |
| Fläche: | 19,67 km² |
| Bevölkerung: | 1.933 (31. Dez. 2008) |
| Bundesland: | Niedersachsen |
Rund 500 Meter lang sei die Abbruchkante am Strand vor den Schutzdünen am Langeooger Pirolatal. Am Donnerstagabend wurde eine Sturmflut-Warnung für die Nordseeküste herausgegeben. Danach war der Sand weg. Der Wetterdienst warnt auch am Wochenende weiter vor Sturmfluten.
Riesige Sandwand auf Langeoog weggebrochen: Keine Gefahr für Insel
Das Wegbrechen der Sandwand stelle keine Gefahr für Langeoog und die lebenswichtige Süßwasserlinse im Inselinneren, die das Trinkwasserreservoir bildet, dar. Die Nordseeinsel werde auch weiterhin mit Trinkwasser versorgt.
Der Landesbetrieb, der auf den Inseln für den Küstenschutz zuständig ist, überwacht die Situation an den Stränden und Dünen. Dafür setzen die Experten satellitengestützte Vermessungsgeräte und Drohnen ein. Die aktuelle Entwicklung des Sanddepots, des Strandes und der Düne auf Langeoog werde laufend analysiert, teilte der NLWKN mit. (Mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.