Harte Kerle mit Riesen-Herz
Um ihn zu beschützen: Biker eskortieren Jungen mit Down-Syndrom zur Schule
Ein 16-Jähriger mit Down-Syndrom wird von Dutzenden Bikern zu seinem ersten Highschool-Schultag begleitet, damit er nicht gemobbt wird.
Allentown/Pennsylvania – Harte Schale, weicher Kern: Nachdem ein örtlicher Motorradclub von den Ängsten der Familie eines Jungen erfuhr, er könnte auf seiner neuen Schule gemobbt werden, holten sie ihn kurzerhand zu Hause ab und eskortierten ihn auf seinem Weg zur Highschool. Die Bikergang bescherte dem 16-jährigen Sean Maehre damit einen ersten Schultag, den der Junge wohl nie in seinem Leben vergessen wird.
| Bundesstaat der Vereinigten Staaten: | Pennsylvania |
| Hauptstadt: | Harrisburg |
| Einwohner: | 13 Millionen |
| Größe: | 119.283 km² |
Biker eskortieren Jungen mit Down-Syndrom zur Schule, damit er nicht gemobbt wird
Nach außen wirken sie oft wie richtig toughe Kerle, doch tief im Inneren haben viele Biker ein Herz aus Gold. Legendär ist die Geschichte von Felicity, die in Großbritannien von 300 Bikern zum Abschlussball begleitet wurde, weil sie gemobbt wurde. In diesem Fall nun wurden die Mitglieder einer lokalen Motorrad-Gang im wahrsten Sinne zu den „Schutzengeln“ eines Teenagers aus Pennsylvania, für den das Schuljahr mit einer Entourage begann, die es mit der eines Rockstars aufnehmen könnte.
Angst vor Mobbing – Facebook-Post der Eltern mobilisiert Dutzende Biker
Trotz seines Down-Syndroms meisterte der 16-jährige mit Bravour die Schule und sollte sein erstes Jahr an der Highschool starten. Der 16-Jährige wurde aber in der Vergangenheit schon fies in der Schule gemobbt, weil er das Down-Syndrom hat. Nachdem Biker aus der Gemeinde Wind davon bekamen, dass seine Familie auf Facebook ihre Sorge geteilt hatte, dass er bei der Einschulung dort verspottet werden könnte, taten sich zusammen und beschlossen, ihn zu seinem ersten Tag an der Salisbury High School zu begleiten. Sie holten den Teenager um Punkt 6 Uhr morgens an seinem Haus ab, um ihn lautstark zu seiner neuen Schule zu eskortieren.
Starke Anti-Mobbing-Aktion: „Hätten nie gedacht, dass wir einmal so viel Unterstützung bekommen würden“
Wie auch in Niedersachsen, wo erst kürzlich Tausende mit einem riesigen Biker-Korso unter dem Motto „Krach für Kilian“ einem krebskranken Jungen eine letzte große Freude bereiteten, sorgten auch die amerikanischen Motorradhelden für Freudentränen. Wie ein Beitrag der „Feel-Good Friday“-Show berichtet, hat der Erfolg der Aktion die motorisierte Gang so berührt, dass sie sie an Seans ersten Tag im zweiten Schuljahr einfach wiederholten. Das Beste daran: Diesmal kamen sogar mehr als 100 Biker, um ihn zu eskortieren! –„Wir hätten vor 16 Jahren niemals gedacht, dass wir einmal so viel Unterstützung bekommen würden“, berichtet seine Mutter Miriam gerührt dem Sender. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.
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