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Hier gibt es besonders schöne historische Weihnachtsmärkte in Niedersachsen
Traditionelle Weihnachtsmärkte lassen in Niedersachsen Geschichte lebendig werden. Zwischen Fachwerkhäusern und Winterlichtern lässt sich die Adventszeit einmal ganz anders erleben.
Lüneburg – Wenn der Duft von gebrannten Mandeln durch enge Altstadtgassen zieht, erwacht in vielen niedersächsischen Städten die Vergangenheit zum Leben. Wer statt moderner Winterwelten lieber echtes Mittelalter-Flair sucht, findet im Advent gleich mehrere Märkte, die Geschichte lebendig werden lassen. Drei von ihnen überzeugen besonders.
Seit mehr als 30 Jahren verwandelt sich die Lüneburger Altstadt am ersten Dezemberwochenende in ein farbenfrohes Schauspiel vergangener Jahrhunderte. Rund 200 Mitwirkende in historischen Gewändern und etwa 35 Stände lassen die Zeit der Renaissance aufleben. Besucher können handgemachte Waren bestaunen und sich bei Maronen, Schmalzbroten oder Bratwurst im altertümlichen Stil stärken.
Ein besonderes Ritual ist das feierliche Aufziehen des Banners mit dem Heiligen Michael. Es symbolisiert den Marktfrieden, den die Stadtknechte während des bunten Treibens wahren. Geöffnet ist der Historische Christmarkt am Samstag, 6. Dezember, von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, 7. Dezember, von 11 bis 17 Uhr. Dabei ist der Christmarkt auch 2025 nur einer von mehr als einem Dutzend Weihnachtsmärkten in Lüneburg. Ein wenig weiter südlich, in Braunschweig, startet ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt bereits am 26. November.
Bennigsen: Weihnachtliches Treiben auf dem Rittergut
Auch in Springe, südlich von Hannover, wird es am ersten Dezemberwochenende stimmungsvoll historisch. Ein Weihnachtsmarkt auf dem alten Rittergut bietet über 30 Stände mit regionalem Kunsthandwerk, ein nostalgisches Kinderkarussell und Besuch vom Weihnachtsmann samt Elf, die kleine Geschenke verteilen.
Die schönsten Weihnachtsmärkte in Niedersachen und Bremen – die festlichsten Fotos
In der beheizten Kaffeescheune gibt es hausgemachten Kuchen, während draußen der Duft von Tannengrün in der Luft liegt. Chorauftritte und winterliche Live-Musik rahmen den Ausflug zum Weihnachtsmarkt Bennigsen. Am Nikolaus-Samstag ist der Markt von 15 bis 21 Uhr geöffnet, am Sonntag danach von 14 bis 19.30 Uhr. Ein Stück weiter östlich verwandelt sich an zwei Dezembertagen sogar ein ganzes Bergwerk in einen beschaulichen Weihnachtsmarkt.
Cloppenburg: Nikolausmarkt im Museumsdorf
Wer den Advent jedoch in besonders authentischer Atmosphäre erleben möchte, sollte das Museumsdorf Cloppenburg besuchen. An den ersten beiden Adventswochenenden (29./30. November und 6./7. Dezember) samstags von 11 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich das Gelände mit seinen historischen Fachwerkhäusern, Scheunen und Mühlen in ein stimmungsvolles Lichtermeer.
Zwischen Dorfteich und alten Baumriesen erwarten die Besucher handgefertigte Waren, regionale Köstlichkeiten aus der Backstube und dem Dorfkrug sowie winterliche Weihnachtsklänge. Die Illumination der alten Gebäude macht den historischen Nikolausmarkt zum atmosphärischen Erlebnis. Und auch abseits dieser historischen Orte warten in Niedersachsen einige besonders stimmungsvolle Weihnachtsmärkte.