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Weit über 100.000 Besucher? Aussichtsturm in Torfhaus soll Touristenmagnet im Harz werden
Am Mittwoch wurde der Harzturm in Torfhaus offiziell eröffnet. Er ist 65 Meter hoch und verfügt unter anderem über eine 110 Meter lange Rutsche.
Torfhaus - Bei der Eröffnung steht der neue Hoffnungsträger noch im Dunst. Doch mit dem Wetter können sie auf über 800 Metern Höhe im Harz gut umgehen. Die Hoffnung: Der 65 Meter hohe Aussichtsturm soll schon bald Tausende Touristen anziehen.
Torfhaus in Niedersachsen: Harzturm offiziell eröffnet
Mit dem 65 Meter hohen Harzturm ist im niedersächsischen Torfhaus ein neues Ausflugsziel für das Mittelgebirge offiziell eröffnet worden. Er hoffe, dass damit eine Attraktion geschaffen worden sei, die jährlich Tausende Besucher anziehe. Das sagte der Geschäftsführer der Harzturm GmbH, Hannes Mairinger, bei der Eröffnungsfeier am Mittwoch (1. November).
Die Investitionen in den Bau liegen Mairingers Angaben zufolge bei rund 10 Millionen Euro. Der Bund und das Land Niedersachsen förderten das Projekt mit gut 1,4 Millionen Euro. „Ich bin sicher, dieser Harzturm wird zu jeder Jahreszeit viele Freunde finden“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) oben auf der Plattform. „Die Projektträger rechnen mit weit über 100.000 Besucherinnen und Besuchern pro Jahr und ich glaube, das ist realistisch“, so der niedersächsische Regierungschef. Torfhaus ist mit 812 Metern die höchste Ortschaft im Oberharz, der Brocken im benachbarten Sachsen-Anhalt ist in Sichtweite.
Harzturm
bietet zwei Aussichtsplattformen
Skywalk mit Glasboden
Aufstieg zu Fuß über Treppen und per Fahrstuhl möglich
Runter geht es unter anderem über eine 110 Meter lange Rutsche
Die Holz-Stahlkonstruktion mit der außenliegenden Rutsche mache den Turm einzigartig in Deutschland, so Mairinger. Ihm zufolge wurden mit dem Projekt 20 Stellen geschaffen.
Harzturm offiziell eröffnet - Fertigstellung wegen Corona, Krieg und Energiekrise verzögert
Die Fertigstellung des Turms hatte sich mehrfach verschoben. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, der Krieg gegen die Ukraine und die Energiekrise waren nach Angaben der Betreiber die Gründe dafür. Der erste Spatenstich war im Mai 2021, die Eröffnung ursprünglich für das Frühjahr 2022 geplant gewesen. Ab Donnerstag ist der Turm nun für die Öffentlichkeit zugänglich, zumindest eingeschränkt - denn die Erlebnisrutsche ist noch nicht vollständig montiert und der Aufzug noch nicht fertig.
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Insgesamt habe sich der Westharz in den vergangenen zehn Jahren sehr gut gemacht, sagte Weil weiter. Die kontinuierlich steigenden Besucherzahlen seien ein unbestechlicher Indikator dafür. Auch die Pandemie und die unübersichtlichen Schäden durch den Borkenkäfer hätten für keinen Abbruch des Besucherinteresses gesorgt. Wenn jetzt Attraktionen wie der Harzturm und weitere dazukämen, könne dies nur gut für die Region sein. (kam/dpa)
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