Meteorologischer Herbst nähert sich

Niedersachsen-Wetter: Sommer vorbei – immer wieder kurze Gewitter

Sturmtief „Luciano“ bringt das erste Herbstwetter nach Niedersachsen. Starke Windböen und Regen halten vorerst an. So trüb werden die nächsten Tage.

Hannover - Der Sturm wütet über Norddeutschland, der Herbst rückt näher. Am Montagabend hatte ein Tornado in Ostfriesland 50 Häuser verwüstet. Grund dafür ist das Tief „Luciano“, das sich über Niedersachsen breit gemacht hat. Auch in den kommenden Tagen bleibt es weiterhin stürmisch und regnerisch. Der Hoch-Sommer ist damit zunächst verschwunden, die Chancen auf lange Sonnentage sind vorerst vorbei.

BundesbehördeDeutscher Wetterdienst
HauptsitzOffenbach am Main
Gründung1952
BehördenleitungGerhard Adrian

Der Sommer neigt sich dem Ende, sagt Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst. In zwei Wochen sei meteorologischer Herbstanfang. Er richtet seinen Blick dabei auch auf den Süden Deutschlands: „In der vergangenen Nacht gab es auf der Zugspitze den ersten Schnee, wie das Webcam-Bild von Schneefernerhaus auf beeindruckende Art und Weise zeigt“ und er ergänzt: „Nun sind die warmen Abende, in denen man ohne Jacke lange draußen sitzen konnte, zunächst einmal vorbei.“

Wetter am Dienstag: Unwetter setzt sich fort

Am Dienstag setzen sich die Unwetter-Tage fort. Es bleibt kühl und stürmisch. Bei maximal Temperaturen von 18 Grad kommt es tagsüber in Niedersachsens immer wieder zu starken Regenfällen, teils begleitet von Gewittern. Gegen Abend lässt der Sturm noch etwas nach, bevor er in der Nacht zu Mittwoch in alter Frische zurückkehrt.

Der Herbst klopft an: Zur Erntezeit herrschen stürmische Tage.

Die Nacht zu Mittwoch kühlt weiter deutlich ab. Dabei kommt es stellenweise zu Tiefstwerten im einstelligen Bereich, größtenteils jedoch zwischen 10 und 15 Grad. Die Windböen könnten Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen.

Wetter zum Wochenende: Schwankende Temperaturen

Auch der Mittwoch macht tagsüber ähnlich weiter. Zwar steigen die Temperaturen im Vergleich zum Vortag minimal auf Höchstwerte von 20 Grad, insgesamt bleibt es aber früh-herbstlich mit viel Sturm und Regenschauern. Besonders windig wird es im Harz und an der Küste. Die Nacht zu Donnerstag wird ebenfalls etwas wärmer als noch am Dienstag. Ein wirklicher Temperaturen-Trend ist dabei nicht zu erkennen, die kommenden Tagen ist mit schwankenden Temperaturen bei Höchstwerten von 18 bis 23 Grad zu rechnen.

In den nächsten Tagen gebe es zunächst kaum Wetterbesserung, denn Tief Luciano setze sich über Skandinavien fest und erhält die Zufuhr kühler Meeresluft aufrecht: „So steigen die Temperaturen nur wenig an, in der Nordhälfte gibt es dazu immer wieder Schauer und kurze Gewitter.“* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © dpa/Lino Mirgeler

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