DWD warnt
Windiger Start in den Frühling: Neue Sturmwarnungen ausgegeben – Wetterumschwung folgt im Norden
Der Norden erlebt ein stürmisches Wochenende mit Regen und Gewittern. Doch der Frühling naht mit Sonnenschein und milderen Temperaturen.
Update, 30. März, 20:51 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Abend des 30. März eine neuerliche Küstenwarnung vor Starkwind herausgegeben.
- Ostfriesische Küste:
Nordwest 6, dabei Böen von 8 Beaufort. - Elbmündung:
Nordwest 6, dabei Böen von 8 Beaufort. - Seegebiet Helgoland:
Nordwest 6, dabei Böen von 8 Beaufort. - Nordfriesische Küste:
Nordwest 6, dabei Böen von 8 Beaufort. - Elbe von Hamburg bis Cuxhaven:
Nordwest 5 bis 6, dabei Böen von 8 Beaufort.
Erstmeldung, 30. März, 10:21 Uhr: Der letzte Sonntag im März zeigt sich im Norden von seiner ungemütlichen Seite – und das, obwohl die Uhren seit heute wieder auf Sommerzeit zeigen. Bei einem kräftigen, teils stürmischen Nordwestwind treten immer wieder schauerartige Regenfälle auf. Örtlich könnten auch Blitz und Donner dabei sein. Bei einem Spaziergang am Sonntag sollte man daher unbedingt wetterfeste Kleidung tragen.
Am Sonntag (30. März) wird in Teilen Niedersachsens stürmisches Wetter erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt sogar vor Böen der Stufen 2 bis 4 für die Landkreise Rotenburg und Verden. Die amtlichen Warnungen gelten zunächst bis 20 Uhr.
Sturmwarnung für Sonntag in einzelnen Landkreisen in Niedersachsen
An der Nordsee sowie in Schauernähe sind ebenfalls Sturmböen möglich, ansonsten treten Windböen auf, vereinzelt auch stürmische Böen, die ab dem Abend nachlassen. Tagsüber könnten vereinzelt starke Gewitter auftreten.
Im Osten beginnt der Tag mit starker Bewölkung und Regen, während sich im Nordwesten wechselnde Bewölkung mit kräftigen Schauern und vereinzelten Gewittern zeigt. Die Höchsttemperaturen liegen auf den Inseln bei 9 Grad, im Binnenland zwischen 10 und 13 Grad. Der Wind weht zeitweise frisch, an der Küste teils stark bis stürmisch aus Südwest und dreht auf Nordwest.
Am Montag zeigt sich an der Nordsee heiteres Wetter, während in den östlichen und südlichen Landesteilen zunächst dichtere Wolkenfelder dominieren und im südöstlichen Bergland noch ein paar Tropfen fallen könnten. Später setzt sich auch dort die Sonne durch. Die Höchstwerte liegen an der Küste und im Oberharz bei etwa 9 Grad, sonst zwischen 11 und 14 Grad. Der Nordwest- bis Nordwind weht schwach bis mäßig.
Der Start in den April wird in Niedersachsen frostig
Zum Beginn des Aprils muss man im Norden oft mit leichtem Frost rechnen, was das Kratzen der Autoscheiben erforderlich macht. Tagsüber setzt sich jedoch vermehrt die Sonne durch – eine echte Berg- und Talfahrt in Sachen Wetter also. In der Nacht zum Dienstag kann sich gebietsweise Frühnebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen Minus 2 und 2 Grad, auf den Inseln bei 5 Grad. Der Wind bleibt überwiegend schwach.
Tagsüber scheint nach Auflösung von Nebel und Hochnebel viel Sonne, es bleibt trocken. Die Höchstwerte erreichen auf den Inseln 9 Grad, sonst 13 bis 16 Grad. Der Wind weht meist schwach.
Extremes Wetter in Niedersachsen: Die beeindruckendsten Bilder




In der Nacht zum Mittwoch heißt es nochmals aufpassen: Es bleibt zwar überwiegend klar, im Verlauf kann sich aber örtlich Nebel bilden und es wird verbreitet mit leichtem Frost in Bodennähe gerechnet.
Wetter-Umschwung in Sicht – zur Wochenmitte wird es frühlingshaft im Norden
Zur Wochenmitte und in der zweiten Wochenhälfte setzt sich dann zunehmend sonniges Frühlingswetter durch. Am Mittwoch scheint nach örtlicher Nebelauflösung die Sonne. Die Höchstwerte liegen auf den Inseln bei etwa 11 Grad, sonst zwischen 15 und 18 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost.
In der Nacht zum Donnerstag bleibt es vielfach klar. Die Tiefstwerte im Binnenland liegen zwischen 4 und 0 Grad, östlich der Weser tritt leichter Frost in Bodennähe auf, auf den Inseln sind es um 5 Grad. Der Wind bleibt schwach.
Das kurze Winterintermezzo werde also schon bald der Vergangenheit angehören, erklärt Nico Bauer vom DWD zum Wetter der kommenden Tage.