Kollision mit Auto auf dem Übergang
Frau übersieht Eisenbahn
Aschenstedt – Ein schwerer Bahnunfall ist am Dienstagmittag gegen 12 Uhr in Aschenstedt (Gemeinde Dötlingen) glücklicherweise verhältnismäßig glimpflich ausgegangen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei fuhr eine 30-Jährige mit ihrem Peugeot auf der Iserloyer Straße (K 237) aus Richtung Aschenstedt kommend in Richtung Iserloy. In Höhe des Bahnüberganges übersah sie das Rotlicht der Signalanlage. Daraufhin fuhr sie mit ihrem Auto auf den Bahnübergang und wurde von der aus Richtung Wildeshausen herannahenden NordWestBahn erfasst.
Notbremsung eingeleitet
Der Zugführer hatte zwar noch eine Notbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenprall aber nicht mehr verhindern.
Die 30-Jährige wurde hierbei leicht verletzt. Sie wurde zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Wagen wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
Am Triebwagen sowie am Waggon entstanden ebenfalls Schäden. Die genaue Höhe kann noch nicht beziffert werden. Fahrgäste der NordWestBahn wurden durch den Unfall nicht verletzt. Sie wurden mit Bussen und Taxen von der Unfallstelle gebracht. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, was zu Verzögerungen führte.
Bahnübergang gesperrt
Nach der Begutachtung der Notfallmanager der Bahn und dem Austausch des Zugführers konnte der nur leicht beschädigte Zug vom Ort des Geschehens gefahren werden. Der Bahnübergang und die Bahnstrecke mussten für rund . 1,5 Stunden gesperrt werden.
Weshalb die Frau den herannahenden Zug nicht bemerkte, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.