Suche nimmt trauriges Ende
Känguru „Energy“ ist tot
Lauenbrück – Vor rund einem Monat ist das Känguru „Energy“ aus seinem Auslauf auf dem Hof von Benjamin und Bianca Erdmann in Lauenbrück ausgebrochen – offenbar war es über den 1,80 Meter hohen Zaun gesprungen. In der ganzen Zeit ist das Weibchen immer wieder gesichtet, doch nun tot gefunden worden.
Das berichtet die Rotenburger Polizeiinspektion, die bei der Suche involviert war. Zuletzt sei „Energy“ noch mehrfach auf einer Wildkamera gesehen worden. Auf einem Grundstück unweit des eigentlichen Zuhauses des Kängurus hatte die Familie Erdmann dem Tier Futter angeboten und wollte es dort einfangen. Doch das war ihnen nicht gelungen.
„Energy“ sei rund 100 Meter von seinem Zuhause tot aufgefunden worden. „Das Tier wies keine Biss- oder Jagdspuren auf“, so Polizeisprecher Heiner van der Werp. Die Besitzer vermuten, dass das Beuteltier etwas Falsches gefressen haben könnte. Das Weibchen war noch nicht lange in Lauenbrück zuhause. Die Familie Erdmann hatte „Energy“ im Oktober 2020 als Gesellschaft für „Rocky“ gekauft, der bereits seit vier Jahren auf dem Hof in einem großzügigen Gehege lebt. Die Tiere sind nicht handzahm, was die Suche erschwert hatte.